Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ Dummbildung
Schafft feministische Schulpädagogik dummen Jungen? – Pisa-Studie zeigt Trend auf
21.12.2010 Der Manndat e.V. verweist auf die Ergebnisse der Pisa-Studie, wonach die Lesekomptenz der Jungen im Vergleich zu den Mädchen weiter abgenommen hat. Die Ergebnisse sind konsistent mit dem Ergebnis, dass immer weniger Jungen das Abitur erreichen. In dem Newsletter wird diese pädagogische Kunst der Dummerziehung der Jungen als Jungenverliererpolitik bezeichnet.
[Ich denke, dass im Schulbereich statt von einer Jungenverliererpolitik eher von einer pädagogisch gewollten Dummbildung oder Dummerziehung der Jungen gesprochen werden sollte. Dr. Dieter Porth.]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Warum sollte dies einen Einfluss haben?
Jungen sind aus biologischen Gründen stärker und leichter für den Konkurrenzkampf zu begeistern. In einem Schulumfeld, wo die Jungen immer wieder über verschiedene Unterrichtmethoden an kooperative Lernmodelle herangeführt werden, können die Jungen keine notwendige Selbstbestätigung finden. Ohne Selbstbestätigung verlieren die Jungen aber über kurz oder lang die Neugierde und die Lust, besser als die anderen zu sein. Ohne Lust und Neugierde ist aber keine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Lernstoff zu erreichen. Die Jungen wachsen also in einem Lernumfeld auf, dass zur ihrer Demotivierung und Verdummung führt. Wegen dieser Eingedenk dieser weitreichenden Wirkungen auf die Motivation bei würde ich von einer Dummbildung bzw. Dummerziehung sprechen.
Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu http://www.manndat.de/ [ Homepage ]
Männerinitiative Manndat e.V.: - PISA-Studie bestätigt eklatante Vernachlässigung von Jungen -
(Auf die Pressemeldung stieß die Redaktion am 21.12.2010 beim Überfliegen des MannDat-Newsletters.)
Eine Pressemeldung von MANNdat e.V. vom 8.12.2010
©2010 ![]()
eine geplätten Kurve zeigt den Anteil von Jungen am Abitur auf
Jungenverliererpolitik - Schon im Jahr 2000 hat die erste PISA-Studie Jungenleseförderung als wichtige bildungspoltische Herausforderung angemahnt. In der neuen PISA-Studie 2009 sind die Nachteile von Jungen im Lesen gegenüber den Mädchen nun sogar noch größer als vor neun Jahren. Die Differenz vergrößerte sich von 35 Punkten auf 40 Punkte, d.h. etwa ein ganzes Schuljahr Rückstand. Die Bildungspolitik hat also in den letzten neun Jahren nichts Effektives getan, um die eklatanten Nachteile von Jungen im Lesen zu beseitigen. Der Anteil der Jungen, die auf höchstem Leistungsniveau lesen können, sank sogar von 2000 zu 2009 um fast die Hälfte von 7% auf 4%. Der Anteil der Mädchen blieb dabei auf 11%. Nur noch 13% der Mädchen gehören zu den Risikoschülern und damit 6% weniger als 2000. Bei den Jungen sank der Anteil der Risikoschüler lediglich um 3% auf 24%.
"Diese Ergebnisse sind für uns ein klarer Beleg dafür, dass die Bildungspolitik keinerlei Willen zeigt, die Nachteile von Jungen beseitigen zu wollen. Die Politik der Chancengleichheit endet exakt dort, wo die Nachteile von Jungen beginnen. Die deutlichen Nachteile von Jungen zum jetzigen Zeitpunkt hätten vermieden werden können, wenn die Bildungspolitik ab 2000 diese Nachteile hätte wirklich abbauen wollen", so Dr. Bruno Köhler, Leiter des Projektes "Jungenleseliste" des Vereins MANNdat.
Lesen ist eine wichtige Grundkompetenz und die Basis für gute Schulleistungen auch in anderen Fächern. Die Verbesserung der Lesemotivation ist eine der wichtigsten Ansatzpunkte für die Jungenleseförderung. "Es kommt weniger darauf an, was wir wollen, das Jungen lesen sollen, sondern auf das, was Jungen selber lesen wollen", weiß Dr. Köhler. Durch die verstärkte Berücksichtigung jungentypischer Leseinteressen, wie z.B. Zeitschriften, Zeitungen, Sachbücher, Comics oder Geschichten mit positiven männlichen Protagonisten ist eine Verbesserung der Lesemotivation möglich. Auf www.manndat.de führt der Verein MANNdat unter http://manndat.de/jungen/die-jungenleseliste.html eine Jungenleseliste, in der Bücher für Jungen aufgelistet sind.
Erschienen am: 08. Dezember 2010
Weitere Artikel und Themen aus dem Newsletter vom 21.12.2010
Inhalt
Aktuelle Informationen
Neue PISA-Studie bestätigt eklatante Vernachlässigung von Jungen
Nachteil der Jungen in der Lesekompetenz vergrößerte sich von 35 auf 40 Punkte
Seite 3
MANNdat-Spendenratgeber : Neue Ausgabe erschienen
Erweiterte und grundlegend überarbeitete Fassung des Ratgebers
Seite 4
Eine Legende bröckelt – nun auch offiziell
Das Statistische Bundesamt rechnet bei der "Lohndiskriminierung" genauer nach
Seite 5
MANNdat-Stellungnahme zum Amoklauf in Lörrach
Verständnis für die Täterin allerorten und viele offene Fragen
Seite 8
Männerarbeitslosigkeit – ein ignoriertes Problem
Arbeitsmarktchancen für junge Männer verschlechtern sich zusehends
Seite 10
Männerfeindlichkeit stoppen!
Erinnerung an die AGENS-Aktion
Seite 10
Was sonst noch passierte: Ein satirischer Rückblick
Am Tag, als die Quote kam
Wie die Medien uns auf das Kommende vorbereiten
Seite 11
Cornelia Funke: Märchenstunde einmal anders
Frau Funke demaskiert die Grimmschen Märchen: reaktionär und frauenfeindlich
Seite 15
Das Alpha-Rotkäppchen und der Zahlwolf
MANNdat-Märchenstunde: Rotkäppchen modern
Seite 17
Impressum
Seite 19
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Schnelles Internet 21.12.2010 Ab sofort können Bürger in Wollbrandshausen das mobile schnelle Internet nutzen. Die Downloadgeschwindigkeit liegt bei bis zu 14,4MBits/Sekunde. Dies meldet die Deutsche Telekom AG in einer aktuellen Meldung. Hochwassergebiete 20.12.2010 Die Interessengemeinschaft „Blümer Werder“ setzt sich für den Erhalt der Kleingärten auf dem Blümer Werder ein. Durch die Ausweisung der Hochwasserschutzgebiete werden die Besitzer der Kleingärten, genauso wie auch andere Grundstückseigentümer in Hochwasserschutz, Einschränkungen zur Eigentumsnutzung hinnehmen müssen. In der aktuellen Pressemeldung werden auch andere Kleingärtner und Grundstücksbesitzer entlang der Werra aufgefordert, sich der Interessensgemeinschaft anzuschließen. Afghanistan 21.12.2010 Die ARD überträgt per Satellit keine Programme mehr in die Kriegsgebiete bei Afghanistan. Jetzt fordert der Fraktionsvorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, dass die Soldaten von der GEZ-Gebühr zu befreien sind. Weiterhin findet der Fraktionsvorsitzende es geschmacklos, dass die Satellitenübertragungen vier Tage vor Weihnachten eingestellt werden. Film-Fabrik 22.12.2010 Das Duderstädter Kino Film-Fabrik zeigt in der Woche vom 23.12. bis 29.12.10 die neu angelaufene Komödie mit dem Animationshelden „Yogi Bär“[3D], den Comedyfilm „Ottos Eleven (Otto's 11)”, die Romanze mit einem Weibstück „Der Tourist“, die Fantasy-Erzählung „Die Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte“[3D] sowie den Horror-Splatter „Saw 3D – Vollendung“[3D]. Am Heiligabend wird nur um 14:00 der Film „Yogi Bär“ gezeigt; am 1. Weihnachtstag beginnen die ersten Vorstellungen erst um 17:00. Pipeline 21.12.2010 In seiner Pressemeldung reagiert Ronald Schminke, niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, verärgert über die Hinhaltetaktik der K+S AG. Er weist darauf hin, dass die K+S AG jetzt die Varianten ins Spiel bringt, die zu Zeiten des Runden Tisches abgelehnt oder als sehr konfliktträchtig betrachtet wurden. Weiter vermutet er, dass die K+S AG trotz herrlicher Ankündigungen nichts dazu bereit ist, überhaupt die Anwendbarkeit des aktuellen Stands der Technik im Kalibergbau prüfen zu lassen. Es wird mit Blick auf akute Trinkwassergefährdungen indirekt vermutet, dass den Managern der K+S Ag die Umwelt egal ist, solange sie ihre Gewinne machen können. Die Weihnachtsbäume 21.12.2010 In einer Pressemeldung weisen die Göttinger Entsorgungsbetriebe auf die Orte hin, die ab dem 10. Januar als Sammelplätze für abgeschmückte(!) Weihnachtsbäume dienen. Die Meldung enthält eine Liste aller städtischen Sammelplätze. Gestecke, Adventskränze und einzelne Tannenzweige sind laut Meldung in der Biotonne zu entsorgen. | |
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Events – Kreuzberg on KulTour 27.12.2010 Das Cafe Kreuzberg on KulTour organisiert im Soultown Homecafe am 5.1. ab 20:15 die "offene Folksession" und am 13.1. ab 21:00 die "offene Bühne" im Cartoon. Für den 29.1.11 ab 21:00 konnte der Verein die Liedermacher Carsten Schollmann und Benjamin Kaiser für ein Konzert im Cartoon gewinnen. Termine - Nörgelbuff 27.12.2010 Das neue Jahr beginnt im Nörgelbuff mit verschiedenen Partys und den regelmäßigen Konzerten der „NB-Houseband“ bzw. „Querbeat“. Gegen Ende des Monats präsentieren dann die „Sidewinder Lounge“[Funk], die „Hot Docs“[Unplugged-Covedrrock] sowie „Sunburn in Cyprus“[meditativer, rhythmischer Pop] ihr Können. Eine Kombination von Tanz & Musik wird bei der Veranstaltung „Aire flamenco“ am 22.1. gezeigt. Hitartikel 23.12.2010 Bei den 7-Tage-Artikeln gehörten in der Woche vom 13.- 19. Dezember die folgenden zu den Top 7: 'Nr. 9. – der neue Zeitgeist „Fordern statt fördern“', 'Wie kann man im Internet mehr über die Surfer erfahren?', 'Pro-Bahn kritisiert Streichung vom 7:17-IC', 'So. 12.12. – 11:00 „Von Menschen und Göttern“ oder die Ermordung von Mönchen in Algerien', '15.12. - Filmkunst „Die Eleganz der Madame Michel“', 'So. 12.12. – 11:30 – „Leoparden küsst man nicht”' und '11.12. – Verdis Oper „Don Carlos“ im Kinosaal erleben'. Neben dem Suchbegriff „2011“ wurde auch häufig zum Beispiel mit „Flohbisse“(5.), „Menschen“(6.) und „gebühren“(7.) gesucht. Auf Platz 2 bei den Dauerartikel ist der 1.-April-Artikel „Ab April 2011 soll GEZ-Zahler entscheiden, welche Sender sein Geld kriegen“ Rückblick 51/10 23.12.2010 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Christoph Labitzke", "Blues & Boogie Küche", "Kammerchor St. Jacobi", "Rudolf Grote", "M-Chor Hainberg-Gymnasium Göttingen", "Stahlmann" und "Patrick Lindner" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Event - Wieland Ulrichs 22.12.2010 Der Leiter vom KlePO (= Klezmer Projekt Orchester), Wieland Ulrichs, plant den Aufbau eines Jugendorchester, um so die musikalische Orchesterausbildung bei den jungen Musikernachwuchs zu fördern. Es ist dabei eine Kooperation mit der erfolgreichen Musikschule musi-kuss angedacht. |
Studie 28.06.2012 Eine Professorin an der Universität Kassel hat sich mit dem Problem der Ausbildungsabbrecher beschäftigt. Sie kommt in ihrem Buch zu dem Schluss, dass gut jeder Fünfte seine Ausbildung abgebrochen hat. Ein Grund für die hohe Abbrecherquote liegt nach Auffassung der Autorin in einer gewandelten Ehrauffassung bei den Jugendlichen. |