Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ Göttingen-Dunkel
ab 0:00 wird’s außerhalb von Göttingen-Stadt duster
10.09.2010 Die Ratsfraktion der CDU kritisiert die Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts in dem Punkt "Abschaltung der Beleuchtung in Ortsteilen" jeweils in der Zeit von 0-4 Uhr. Nach Ansicht der CDU rechtfertigen die Einsparungen von 70 k€ nicht den Sicherheitsverlust. Die CDU verweist dazu auf den Überfall auf die Zeitungsausträgerin in Northeim. Auch verweist die CDU darauf, dass in manchen Ortsteilen die Busse erst nach 0 Uhr ankommen. Die CDU hätte sich dazu Aussprachen in den jeweiligen Ortsräten gewünscht.
Emailnachricht: Kontaktlink zu http://www.cdu-goettingen.de/index.php?ka=8&ska=25 [ Homepage ] (---)
Die CDU-Ratsfraktion kritisiert - Ortsteile im Dunkeln - Rot-Grünes Haushaltssicherungskonzept 2011-2106 wird bereits in 2010 umgesetzt
Das von ROT/GRÜN beschlossenen Haushaltssicherungskonzept 2211-2016 wird in einem Punkt bereits in der Nacht vom 15. auf den 16. September 2010 umgesetzt: Die Straßenbeleuchtung wird abgeschaltet, um 70.000 Euro/Jahr einzusparen. Betroffen von der Abschaltung der Laternen in der Zeit von 0.00 bis 4.00 Uhr sind die Ortsteile Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren, Esebeck, Elliehausen, Holtensen, Nikolausberg, Roringen und Herberhausen.
Die CDU-Ratsfraktion hat große Bedenken und befürchtet ähnliche Vorfälle wie in Northeim. "Die Northeimer Stadtverwaltung hat nach dem nächtlichen Überfall auf eine Zeitungsausträgerin eingesehen, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Haushaltssicherung vorgeht. In Northeim brennen die Laternen wieder", so Fritz Güntzler, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion.
"Für die betroffenen Ortsteile bedeutet die Abschaltung der Laternen nicht nur eine große Benachteiligung, sondern zeigt auch deutlich die Ignoranz der Verwaltung und einzelnen Teilen des Rates zu Abstimmungen in den Ortsräten. Wir sehen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, denn in einigen Ortsteilen kommt der letzte Stadtbus zwischen 0.00 Uhr und 1.00 Uhr an, die Fahrgäste müssen im Dunkeln nach Hause gehen", stellt Güntzler fest. Es stelle sich auch die Frage, warum eine Abschaltung nur in den Ortsteilen erfolgen soll. Die städtischen Bereiche wie die z.B. die Oststadt, Grone und Geismar sind ausgenommen. "Anscheinend gibt es für SPD, Grüne und den Oberbürgermeister Bürger 1. und 2. Klasse in Göttingen. Wie erklärt sich ansonsten diese unterschiedliche Handhabung", so Güntzler weiter.
"Eine ausführliche Diskussion über die in den Ortsräten eingebrachten Bedenken in Zusammenarbeit mit der Polizei wäre in diesem Punkt wichtig und nötig gewesen, deshalb fordern wir den Oberbürgermeister auf, den Beschluss zurückzunehmen oder zumindest auszusetzen. Die Dunkelheit ist der Freund des Verbrechens. Jede Straftat, die nachts in den dunklen Ortsteilen passiert, wird auf die Abschaltung der Straßenbeleuchtung zurückgeführt werden", so Güntzler abschließend.
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Göttingen, Verwaltung 10.09.2010 Kapazitätenerweiterung |
Göttingen 13.09.2010 Ausstellung Verwaltung 14.09.2010 Umfrage |
Politik, meinen 09.09.2010 Aufschrei |
Politik, meinen 10.09.2010 Atomkraftmauscheln |
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Kapazitätenerweiterung 10.09.2010 In einer Meldung aus dem niedersächsischen Sozialministerium heißt es, dass das bisherige "feste Haus" mit seinen 32 Plätzen durch einen Neubau ersetzt wird. Nach Fertigstellung des Neubaus werden siebzig 'Psychopathen' in Göttingen im Hochsicherheitshaus inhaftiert sein. Derzeit gibt es in Niedersachsen 88 sogenannte Hochsicherheitsplätze. Man hat sich für einen Neubau entschieden, weil ein Erweiterungsneubau mehr Kosten verursacht hätte. Aufschrei 09.09.2010 In einer Pressemeldung reagiert ver.di auf eine Zeitungsmeldung, wonach in Northeim jede vierte Stelle gestrichen werden soll. In der Meldung wird den Politikern Mutlosigkeit vorgeworfen. Dabmit die der fehlende Mut gemeint, den Bürger zu erklären, welche öffentlichen Dienstleistungen zukünftig wegen des eingesparten Personal wegfallen soll. Die Meldung fordert seitens Bund und Land eine solide finanzielle Ausstattung der Kommunen, damit diese ihre Dienstleistungen erbringen können. Geschichtserhaltung 10.09.2010 Der Göttinger Gauß-Kuppel Gemeinschaft will sich finanziell an der Aufarbeitung des Linoleum-Wandbehang in der Göttinger Gauß-Kuppel beteiligen. Der Wandbehang ist an der Kuppelinnenseite gebracht. Ein weiteres Projekt des Vereins ist der geplante Nachbau des Gauß-Weber-Telegraphen. Für diese beiden und die weiteren Projekte werden Sponsoren gesucht, wie es in der bei der Stadt Göttingen zitierten Meldung heißt. Betrüger 11.09.2010 Zwei Polizeimeldungen der letzten Tage hatten falsche Polizeibeamte zum Inhalt. Schon am 26. August erleichterte ein ca. 40-jähriger goldblonder Mann eine 88-jährige um mehrere Goldbarren. Der Betrüger verschaffte sich Zugang zur Wohnung, indem er sich der Frau gegenüber als ermittelnder Polizeibeamter ausgab. Zu dem Gesuchten gibt es ein Phantomfoto. Auch am 7. September gab sich in der Südstadt ein Betrüger als ermittelnder Kripobeamter aus und kam so in die Wohnung einer 84-jährigen. Dort sollte die Dame, mit Hinweis auf einen angeblich festgenommenen Einbrecher nachsehen, ob ihr Geld und ihr Schmuck noch da sei. Die Dame wurde misstrauisch und wies den angeblichen Polizisten aus der Wohnung, so dass kein Schaden entstand. Star 11.09.2010 Am gestrigen Freitag, den 10.9.10, fand im den Räumen des Stadtradio Göttingen ein Pressegespräch mit dem aus Fernsehen bekannten Konny Reimann statt. Das Gespräch sollte zur Vorbereitung der Show mit Konny Reimann in Dransfeld im November und zur Ankündigung des Mitte Oktober herauskommenden Reimann-Comic dienen. Anti-Kernkraft 11.09.2010 Die Göttinger grünen rufen zur Beteiligung an der Antiatomkraft-Demonstration am 18. September 2010 in Berlin auf. das Regierungsviertel in Berlin soll von einer Menschenkette umzingelt werden. Der/die gemeinsamen Buss(e) sollen am 18. September um 8:00 am zoologischen Institut starten. Interessierte können Fahrkarten im Grünen Zentrum erwerben. | |
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Junges Theater 13.09.2010 In der kommenden Woche vom 16.9. bis 22.9.10 fällt die Wahl des richtigen Stückes den Zuschauern des Jungen Theaters sicher nicht leicht. Zur Wahl stehen "die Räuber" (Fr. & Di. 20:00), "Die Physiker" (Mi. 20:00) sowie der "Warteraum Zukunft" (Do. & Sa. 20:00). Cinema 13.09.2010 Das Cinema zeigt in der Woche vom 16.9. bis 22.9.10 die Erzählung über die Theaterszene im New York der Vierziger "Me and Orson Wells" sowie die Wirren im Leben eines Mannes wegen der "Mademoiselle Chambon". An ausgewählten Terminen ist auf der Leinwand die skurrile Geschichte "Micmacs - Uns gehört Paris!" zu erleben. Die Kinder dürfen sich am Samstag und Sonntagnachmittag auf die märchenhafte Erzählung "Küss den Frosch" freuen. Ausstellung 13.09.2010 In den drei Innenstadtkirchen St. Jacobi, St. Johannis und Nikolai sowie im evangelischen Studienhaus (ESHG) können insgesamt 150 Werke von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz bewundert werden. Die Ausstellung beginnt am 19.9. und endet am 10.11.10. Zur Ausstellung werden auch qualifizierte Führungen und Workshops durchgeführt. Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung werden vom Deutschen Theater, der Stadtbibliothek, der evangelischen Bildungsstätte sowie dem Klinikum angeboten. Go-Lösung 13.09.2010 Bei dem einfachen Problem besteht die Gefahr, dass der Schwarze nach dem Schlagen sofort zurückgeschlagen wird (Mausefalle, Snap-Back). Bei dem schwereren Problem muss Weiß jeweils die richtige Abfolge finden, um die schwarze Gruppe zum Töten auf einem Auge zu halten. Dies ist nur von einem Angriffspunkt aus möglich. (Das Laden der Meldung kann wegen mehr als dreissig Diagrammen (Graphiken) bei Modemnutzern etwas länger dauern. Atomkraftmauscheln 10.09.2010 Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, nimmt in einer Meldung zu zwei Themen Stellung. Den Geheimvertrag zwischen der Bundesregierung und den Betreibern von Atomkraftwerken bewertet er als eine Intrige gegen die Parlamente. Angesichts des Inventarberichts zur Asse II sieht er zum Zweiten seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt, weil jetzt plötzlich die zwölffache Menge an mittelradioaktiven Müll in der Asse zu finden sei. |
Angstmacher 22.09.2010 In der aktuellen Pressemeldung begründet die Ratsfraktion der Grünen den Beschluss zu den Lichtabschaltungen in den Ortsteilen außerhalb des Stadt-Kerngebietes als problemfrei. Sie verweisen auf eine Studie der Fachhochschule Münster, wonach die Lichtabschaltungen nicht zu erhöhten Einsatzzahlen der Polizei führen. In der Meldung sehen die Grünen die aktuelle CDU-Position zu den Lichtabschaltungen im Kontext mit ähnlichen Meldungen, wo die CDU sich aus Grünen-Sicht Angst machend geäußert hat. |