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Aufklärung des Filz von Verfassungsschutz und Nazis gefordert
18.11.2011 Der Artikel enthält verschiedene Meldungszitate. Die Linke aus Göttingen vermutet eine Zusammenarbeite von Verfassungsschutz und Neonazi. Die Grünen sehen zwischen dem Komplex Verfassungsschutz/Neonazi und dem Komplex Ex-Polizeipräsident Hannover/Hells Angels eine politische Absicht. Ähnlich argumentiert die niedersächsische SPD, die eine vollständige Aufklärung in den Ausschüssen fordert. Auch erinnern die niedersächsischen Grünen an die Waffenfunde 2008/2009 bei Neonazis, die nach ihrem Eindruck heruntergespielt wurden. Die niedersächsische CDU sieht die Schuld für die Untätigkeit des niedersächsischen Verfassungsschutzes beim thüringischen Verfassungsschutz im Jahre 1999.
[Ich denke: Der Filz von Verfassungsschutz und Neonazi ist ein Problem von falschen Führungspersonal und falscher Behördenausrichtung. Der Verfassungsschutz sollte abgewickelt und durch eine Behörde zur Extremistenbeobachtung mit unbelasteter Führung und freiheitlich-demokratischer Ausrichtung ersetzt werden. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Die Verfilzung von Polizei und Verfassungsschutz, wie vom niedersächsischen Innenminister zum Beispiel mit dem Austausch von Wargel und Kruse realisiert wurde, ist Demokratie und Freiheits-feindlich. Sie ist ein Indiz dafür, dass die demokratische Gesellschaft sich zur tyrannischen Demokratie wandelt.
Ich denke, dass wir als Ersatz für den machtkorrupten Verfassungsschutz eine neue Behörde zur Extremismusbeobachtung brauchen. Die neue Behörde muss für die Trennung von der Beobachtung der Extremisten und der Polizei stehen, so dass damit Radikale ernst genommen werden und so dass Radikale an der politischen Willensbildung teilnehmen können. Ich glaube: Erst wenn die Gesellschaft den Radikalen kein Gehör schenkt und sie ausgrenzt, dann drängt sie diese Menschen zu Terror, Gewalt und Umsturz. Wenn ein Extremistenbeobachter dagegen diese Menschen und ihre Bürgerrechte ernst nimmt, so wirkt er stabilisierend für die Demokratie, weil er den Radikalen mehr und früher Aufmerksamkeit schenkt als die normalen Medien. Um Polizei und Extremistenbeobachter stärker zu trennen, sollte die neue Behörde zur Extremistenbeobachtung nicht beim Innenminister sondern beim Justizminister oder noch besser beim Wissenschaftsminister angesiedelt werden.
Wir brauchen eine Beobachtung von extremistischen Strömungen. Aber die Beobachtung muss die Bürgerrechte respektieren und soll nicht vordringlich und mit allen möglichen Mittel einer Tyrannei nach geplanten nach potentiellen Terrorverdächtige stigmatisieren & erfahnden.
Dr. Dieter Porth
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
Die Internet-Zeitung buergerstimmen.de berichtet - Auflistung
(Auflistung erstellt am 18.11.11) – Die folgende Auflistung ist nicht vollständig und stellt nur einen kleinen Ausschnitt der Pressemeldungen dar, die die Redaktion erreichten.
Die Linke aus Göttingen meldet – Pressemitteilung von Göttiner Linke und KV DIE LINKE Göttingen: LINKE fordern lückenlose Aufklärung der Hintergründe nazistischen Terrors
(Email vom 16.11.11) - Betroffenheit, Trauer und Wut über die vielen Mordopfer der neonazistischen Täter aus Thüringen, Niedersachsen und vermutlich noch weiteren Bundesländern gebieten es, die sonst üblichen und im Politikalltag unerlässlichen parteipolitischen Rangeleien zu überwinden.
Fragen an den Verfassungsschutz und die Forderung nach schonungsloser Offenlegung der Verantwortlichkeiten müssen aber gestellt werden.
Je mehr bekannt wird über die seit mehr als einem Jahrzehnt verübten rassistisch und neonazistisch motivierten Verbrechen in der gesamten Bundesrepublik, um so mehr muss dabei die Rolle der einzelnen Landesverfassungsschützer und des Bundesverfassungsschutzes hinterfragt und durchleuchtet werden. Welche Aufgaben erfüllen die sog. V-Männer, welchen Weisungen und welcher Kontrolle unterliegen sie? Wie kann es sein, dass als gewaltbereite, dem Verfassungsschutz bekannte Neonazis über einen solch langen Zeitraum "untertauchen" und unbehelligt ihre mörderischen Taten begehen können?
Personalmangel kann es nun wirklich nicht sein, wo doch die akribische Beobachtung kritischer Journalisten wie z.B. hier in Göttingen von [Name des Göttinger Journalisten♠1] und der Goest-Redaktion, linker Politiker wie Patrick Humke und anderer über Jahre hinweg angeordnet und durchgeführt wurden. Wäre es nicht längst an der Zeit gewesen, die Kräfte zu bündeln und energisch und kompromisslos gegen rechte Gewalttäter und menschenverachtende Mörder vorzugehen? Der Kreisverband Göttingen DIE LINKE und die Göttinger Linke fordern zum wiederholten Male ein Ende der Observierung von Mitgliedern der Partei DIE LINKE und die Einstellung der Beobachtung von [Name des Göttinger Journalisten♠2]. Dazu gehört dann auch Löschung sämtlicher Eintragungen und eine Entschuldigung. "Die leider immer noch an Demagogie erinnernden Stellungnahmen der Spitze des niedersächsischen Verfassungsschutzes tragen allerdings nicht dazu bei, in dieser Richtung ernsthafte Veränderungen zu erhoffen", so Gerd Nier Sprecher der Göttinger Linken. "Es drängt sich der Verdacht auf, dass da etliche sogenannte Verfassungsschützer auf dem rechten Auge blind sind. Ein solcher Verfassungsschutz ist überflüssig. Wir fordern lückenlose Aufklärung und - wo notwendig - personelle Konsequenzen."
Die niedersächsische CDU meldet - Güntzler: CDU-Fraktion fordert Aufklärung von der früheren SPD-Landesregierung – Ehemaliger Innenminister Bartling (SPD) muss sich erklären
(Info vom 16.11.11- Link zur Meldung) - Hannover. "Heute hat sich herausgestellt, dass sich das für die Beobachtung des Holger G. zuständige Innenministerium unter dem damaligen Minister Heiner Bartling 1999 offensichtlich falsch verhalten hat", so der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Fritz Güntzler. Aus welchem Grund die damalige SPD-geführte Landesregierung 1999 die Beobachtung der rechtsextremistischen Szene trotz konkreter Hinweise des Thüringischen Verfassungsschutzes nicht weitergeführt hat, erschließt sich der CDU-Fraktion nicht. Fritz Güntzler fordert daher Bartling auf: "Er muss umgehend erklären, warum er offensichtlich die Akte über dieses Mitglied der rechtsextremistischen Szene geschlossen und nicht sofort eine Telefonüberwachung eingeleitet hat."
"Für eine erneute Beobachtung des besagten Mitgliedes bestand auf Basis der dem Niedersächsischen Verfassungsschutz vorliegenden Informationen kein Anlass", so der Innenpolitiker Fritz Güntzler. Er begrüßte daher die Ankündigungen des Ministers, künftig regelmäßig die Ausschüsse des Landtages in dieser Sache unterrichten sowie eine chronologische Aufarbeitung seit 1997 durch den Verfassungsschutz erstellen zu lassen.
Die Landtagsfraktion der Grünen meldet - GRÜNE: Viele Fragen zum Rechtsterrorismus offen - Landesregierung auf dem rechten Auge blind?
(Email vom 15.11.11) - In Vorbereitung der für morgen (Mittwoch) geforderten Innenausschuss-Unterrichtung haben die Grünen einen umfassenden Fragenkatalog zur Rolle des niedersächsischen Verfassungsschutzes und zu möglichen Verbindungen von V-Leuten zur rechten Szene ausgearbeitet. "Minister Schünemann muss erklären, warum der gestern verhaftete Holger G. offenbar völlig unbemerkt von Niedersachsen aus die braune Terrorbande unterstützen konnte", sagte der rechtspolitische Sprecher Helge Limburg. Es sei "unfassbar", dass die Polizei im Internet Namen von Castor-Berichterstattern recherchiere, aber sich anscheinend nicht mal mit öffentlichen Profilen von Rechtsextremisten auf Facebook beschäftige. Vor dem Hintergrund, dass die Angaben über Holger G. nach fünf Jahren gelöscht wurden, während seit über 14 Jahren personenbezogene Daten eines unbescholtenen Göttinger Journalisten gesammelt werden, dürfe sich der Verfassungsschutz nicht über den Vorwurf wundern, auf dem rechten Auge blind zu sein. Limburg forderte eine Überprüfung des Systems der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. "Nach den falschen schwarz-gelben Kürzungen und Beschränkungen bei der Prävention, erweist sich jetzt auch die Überwachungsstrategie der Behörden von Innenminister Schünemann als untauglich."
Dringend geklärt werden müssten auch die Umstände und Hintergründe anderer Waffenfunde bei Nazis in Niedersachsen. "Die Polizei hat 2008 und 2009 umfangreiche Arsenale im Raum Celle und in Südniedersachsen an der Grenze zu Thüringen gefunden", erinnerte Limburg. Damals seien die Funde von Maschinenpistolen, Schalldämpfern und Schnellfeuergewehren von den Behörden "heruntergespielt" worden.
Auch mögliche Verbindungen des bekannten Neonazis Thorsten Heise zum niedersächsischen Verfassungsschutz oder den Behörden anderer Bundesländer müssten überprüft werden; die dahingehenden Spekulationen aufgrund auffallend milder Gerichtsurteile gegen Heise erschienen jetzt in einem neuen Licht. Der Niedersachse Heise gilt als Bindeglied zwischen NPD und freien Kameradschaften, aber auch zwischen den Naziszenen in Niedersachsen und Thüringen.
Limburg: "Niemand sollte sich heute wirklich überrascht zeigen: In Niedersachsen gab und gibt es Strukturen extrem gewalttätiger Nazis. Der hiesige Innenminister hat zu keiner Zeit einen angemessenen Umgang mit dieser Bedrohung gefunden!"
Die Landtagsfraktion der Grünen meldet - Fall Grahl/Rechtsterrorismus/Flüchtlingspolitik - Dramatische Ballung" der Probleme in Schünemanns Amtsbereich – Umfassende Unterrichtung gefordert
(Email vom 14.11.11) - Angesichts "mehrerer sich aktuell zuspitzender Konfliktlagen mit weitreichenden Konsequenzen für die niedersächsische Innenpolitik" haben die Landtagsgrünen für Mittwoch dieser Woche die umfassende Unterrichtung des zuständigen Landtagsausschusses beantragt. "Die Landesregierung muss sowohl zum "Fall Grahl" als auch zur Abschiebung der Familie Ngyuen, zum Vorwurf der Schikane gegenüber AsylbewerberInnen und zu den Aktivitäten der rechtsextremen Terroristen in Niedersachsen und der Rolle der niedersächsischen Sicherheitsbehörden umfassend Auskunft geben", sagte der rechtspolitische Sprecher Helge Limburg am Montag (heute) in Hannover. Der Grünen-Politiker sprach von einer "fast dramatischen Ballung" der Probleme im Amtsbereich von Innenminister Schünemann. "Wir haben es wohl ohne Übertreibung mit einer innenpolitischen Krisensituation zu tun!"
Im Fall Grahl sind aus Sicht der Grünen immer noch die genauen Umstände des Steintorbesuchs des früheren Chefs der Zentralen Polizei Direktion (ZPD) unklar. Auch eine Begründung für das späte Handeln des Innenministers stehe noch aus. "Der Innenminister täte gut daran, den Eindruck, er habe einen Parteifreund geschützt und erst unter öffentlichem Druck reagiert, wirksam zu entkräften. Bislang ist ihm das nicht gelungen" sagte Limburg.
Im Zusammenhang mit den Verbindungen der Rechtsterroristen nach Niedersachsen erinnerte Limburg daran, dass dem hiesigen Verfassungsschutz in den letzten Jahren kontinuierlich neue Befugnisse, mehr Mittel und mehr Personal genehmigt wurden. Es stelle sich die Frage, warum es trotzdem möglich war, dass offenbar von Niedersachsen aus eine Terrorzelle derart massiv unterstützt werden konnte, sagte Limburg. Noch 2009 habe die Landesregierung auf seine Landtagsanfrage geantwortet, dass es keinerlei Hinweise auf rechtsterroristische Aktivitäten oder geplante Straftaten mit Waffen gebe.
Die niedersächsische SPD-Fraktion meldet - Die zwei Gesichter des Herrn Schünemann
(Email vom 14.11.11) - Klaus-Peter Bachmann, der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erklärt zu den aktuellen Vorfällen im Innenministerium:
"Die aktuellen Ereignisse im Innenministerium zeichnen ein Bild des Ministers, das nur als erschreckend zu bezeichnen ist: Herr Schünemann deckt den Grahl-Fehltritt. Offensichtlich hat es zumindest Ermittlungspannen im Fall des in Niedersachsen wohnhaften Mitgliedes des "Nationalsozialistischen Untergrundes" gegeben – ungeklärt ist hier noch, ob der Mann sogar ein Verfassungsschutzspitzel war. Nun wird noch bekannt, dass aus dem Ministerium und vom Minister selbst Anweisungen an den Landkreis Göttingen gingen, wie abgelehnte Asylbewerber zu schikanieren seien. Im Landtag und in der Öffentlichkeit stellt sich Herr Schünemann gerne als harter aber fairer Wahrer des Rechtsstaates dar, diese drei Fälle zeigen aber, wie es im Ministerium zugeht.
Hinter der Fassade tun sich Abgründe auf, die mit dem offiziell gern gezeichneten Bild nichts zu tun haben. Den Blick stramm auf die gern beschworene Gefahr von links gerichtet, wird die Aufklärung rechter Morde versäumt. Dem kompromisslosen Vorgehen bei Abschiebungen steht ein sehr laxer Umgang mit Verfehlungen der eigenen Leitungsbeamten gegenüber und die hohen Ansprüche an die Rechtsstaatlichkeit gelten nicht, wenn ausländische Mitbürger schikaniert werden können. Da gibt der Innenminister schon mal gerne selbst ein paar Tipps. Hier agiert ein selbstherrlicher Innenminister, der offenbar jedes Maß und Gespür verloren hat."
Sigrid Leuschner, die Rechtsextremismus-Expertin der SPD-Landtagsfraktion ist ebenfalls entsetzt:: "Ständig hören wir vom Innenminister Zahlen zu sinkenden Mitgliederzahlen in der gewaltbereiten rechten Szene – der jetzt nach Niedersachsen rüberschwappende Fall des Mördertrios aus dem rechten Untergrund lässt an diesen Zahlen stark zweifeln. Wir werden in den Ausschüssen hierzu lückenlose Aufklärung einfordern."Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) Name des Journalisten wurde aus Datenschutzgründen gelöscht. Er ist kein Politiker. Dr. Dieter Porth♠2) Name des Journalisten wurde aus Datenschutzgründen gelöscht. Er ist kein Politiker. Dr. Dieter Porth
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Göttingen, erzählen, berichten, Linksextrem 18.11.2011 Pinkelmarken |
Göttingen, berichten, erzählen 20.11.2011 Hygiene Linksextrem 22.11.2011 Kritik |
Politik 17.11.2011 Proteste |
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LinkerTerror 02.08.2011 Vandalismus |
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NPD 05.12.2011 Störungsfrei |
Rechtsextrem 04.05.2010 Kritik |
Rechtsextrem 22.11.2011 Kritik |
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Nachgetragen 18.11.2011 Für den 17.11.11 ab 14:00 wurde von verschiedenen Gruppen zu Protesten gegen den zunehmenden Leistungsdruck und gegen die Kommerzialisierung der Bildung (Turbo-Abi, Studienreform, Elite-Förderung) aufgerufen. Zu den unterstützenden Gruppen gehört auch der Allgemeine Studenten Ausschuss (AStA) der Uni Göttingen. Die Protestdemo ist Teil einer Bewegung, die ihre Aktionen unter dem Slogan "global weeks of action for education" organisierten und die in vielen Städten stattgefunden haben sollen. Pinkelmarken 18.11.2011 In einer Pressmeldung weist die Polizei Göttingen auf linke Parolen wie "Für den Kommunismus" und Parolen wie "Nie wieder Krieg" hin, mit denen irgendwann in der Zeit von 11. bis 13. November 2011 einige Grabsteine auf des alten Stadtfriedhof beschmiert wurden. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, um die Ermittlungen wegen "Störung der Totenruhe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung" vorantreiben zu können. Proteste 17.11.2011 In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen die Grünen aus dem Landkreis Göttingen, dem Eichsfeld und aus dem Werra-Meißner-Kreis zusammen mit weiteren Initiativen zu einer Aktion auf. Sie wird am 19.11. von 11-13 Uhr an der Markthalle in Kassel zu einer Aktion auf. Mit dem Protest wollen sie auf die Gefahren für das Trinkwasser durch die geplante Verpressung von Salzlaugen in den Plattendolomit hinweisen. Schon jetzt tritt die verpresste Salzlauge bei einigen Quellen oberirdisch wieder an einigen Stellen aus und etliche Trinkwasserbrunnen mussten wegen Versalzung geschlossen werden. Gesundheitsrisiko 17.11.2011 In einer Pressemeldung weisen Mediziner auf eine zunehmende Anzahl multiresistenter Keime in Krankenhäusern hin. Weiter wird bemängelt, dass derzeit kaum nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionen geforscht wird. Auch weisen die Mediziner darauf hin, dass sich das Risiko, sich auf Intensivstationen mit einem multiresistenten Keim zu infizieren, in den letzten acht Jahren verzehnfacht hat. Der Meldung wird eine Pressemeldung der niedersächsischen SPD-Fraktion beigefügt. In dieser heißt es, dass Menschen, die in der Nutztierhaltung arbeiten, häufiger Träger multiresistenter Keime sind und in einigen deutschen Krankenhäusern schon besonderen Aufnahmeverfahren unterzogen würden. Die niederächsische Grünen Fraktion forderte schon Ende Oktober in einer Meldung mit Verweis auf Zahlen aus Nordrhein-Westfalen, dass die Landeregierung endlich den Antibiotika-Missbrauch in der Tiermast besser kontrollieren und schärfer beschränken sollte. Bleiberecht 17.11.2011 Seit 19 Jahren lebt die Familie S. aus Dransfeld im Landkreis Göttingen und bemüht sich um Intgration. Der Sohn der Familie hat sogar von dem Landkreis eine Ehrenurkunde für seine ehrenamtliche Arbeit erhalten und trotzdem soll die Familie abgeschoben werden. Die Kreistagsfraktion der Grünen fordert das Innenministerium auf, endlich der Familie einen gesicherten Aufenthaltsstatus zuzubilligen. Hitartikel 17.11.2011 In der Woche vom 7. bis 13. November kamen folgende 7-Tage alten Artikel unter die Top 7: 1) '2.11. - Premiere von "Perplex"', 2) 'Linke Gruppierung kritisiert einen Auftritt beim 34. Göttinger Jazzfestival', 3) 'Politik, Talk und Kommentare im September', 4) 'Gespielte Titel im August', 5) 'Jeden Sonntag ab 16:00 – die Notenbude', 6) '"Perplex" am Fr., Sa. & Di.' und 7) 'Platz 4 – "Eine ganz heiße Nummer" – aber nicht in Südniedersachsen'. Der Platz 1. brachte auf 93 Zugriffe. Wahrscheinlich anlässlich des kommenden Konzerts des "Heeresmusikkorps II" aus Kassel in Göttingen kam der Suchbegriff "Heeresmusikkorps" auf Platz 8 und den Suchbegriffen der Woche. |
Razzia 22.01.2009 Bei einer großen Razzia durchsuchte die Polizei gleichzeitig zweiunddreißig Objekte von Angehörigen der rechtsextremen Szene oder deren Kontaktpersonen. Die Objekte befanden sich in den Regionen Südniedersachsen, Hildesheim und Braunschweig, wobei sich die meisten Objekte in Northeim/Osterode befanden. Bei der Razzia wurden neben verschiedenen Waffen und Propagandamaterial neun Karabiner und sieben Pistolen gefunden. Extremismus 01.12.2008 In zwei Meldungen geht die Polizei auf den Extremismus in Göttingen ein. Gestern Nacht (30.11) gerieten in einem Nacht-Lokal mehrere Menschen aneinander. Plötzlich tauchte eine Pumpgun auf und es wurde geschossen. Anschließend wurde ein Brandanschlag auf den Nachtclub verübt. Später wurden weitere Waffen sichergestellt. Trotz des rechtsextremen Hintergrunds der Beteiligten geht die Polizei von einem persönlichen Konflikt aus.. Schußfolgen 03.12.2008 Bahman Ayegh von den Grünen fordert die Kündigung der Konzession für die Tabledance-Bar Moonlight. Die Forderung wird mit der Schießerei in dem Club und den gefundenen Waffenfunden begründet. Weiterhin wird auf einen entsprechenden Antrag im Weender Ortsrat hingewiesen. |
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Deutsches Theater 21.11.2011 Das Deutsche Theater zeigt in der Zeit vom 24.11. bis 30.11.11 auf der Großen Bühne das Drama um Sexuellen Missbrauch in der Familie "Fest und Begräbnis", das Goethestück "Torquato Tasso" und das Musical "West Side Story". Als Erstaufführung feiert das Stück "Peter Pan und die verlorenen Jungs" am Samstag seine Premiere. Nach dem Theaterbrunch am Sonntagmorgen heißt es später abends im Keller "Wer kocht, schießt nicht". Im Studio werden während der Woche die Stücke "Jungs - ein Forschungsprojekt", "Kassandra - ein Monolog", "Zwei Monster" und "Das Wolkenzimmer" gezeigt. Theater der Nacht 21.11.2011 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert am Samstag und Sonntag (26. & 27.11.11) das Figurentheatermärchen "die Regentrude". Am Samstag gibt es zwei Aufführungstermine. Kritik 21.11.2011 Der CDU-Kreisverband Göttingen kritisiert am 18.11.11 eine Pressemeldung des Landkreises durch den Landrats Bernhard Reuter (SPD). Der soll sich darin für die kommende Landtagswahl 2013 einen bestimmten SPD-Kandidaten als Ministerpräsidentenkandidaten unterstützt haben soll. Am 21.11.11 konnte die Redaktion unter dem in der Meldung angegebenen Link nur noch eine leere Seite zu finden. Junges Theater 21.11.2011 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 24.11. bis 30.11.11 die musikalische Aufführung "Denn wovon lebt der Mensch?", "Anton - Das Mäusemusical", das Stück zum Film "Gegen die Wand" und das Drama um Meinungsfreiheit "Frank (und frei)". Am Samstag feiert das satirische Stück "Der Boss vom Ganzen" am Jungen Theater seine Premiere. Hygiene 20.11.2011 Anlässlich des Welttoilettentags, den die WTO ausgerufen hat und den die UNO abgesegnet haben soll, weisen die Göttinger Entsorgungsbetriebe auf ihre Arbeit hin. Mit den Kläranlagen sorgen sie für sauberes Abwasser und eine gesunde Umwelt, was für über ein Drittel der Menschheit nicht selbstverständlich sein soll. |
Grabschändungen 22.11.2011 In einer Pressemeldung reagiert die Stadt Göttingen auf Schmierereien auf Grabsteinen auf dem Stadtfriedhof. Neben den linksradikalen Schmierereien fanden sich vor kurzem auch rassistische Parolen von Schmierrechten auf den Grabsteinen. Der Oberbürgermeister ist empört und bezeichnet die Schmierer als wirre Köpfe. Er mag dabei keinen Zusammenhang zwischen den Schmierereien ziehen. In dem Artikel findet sich auch ein Zitat der einen Tag später erschiene Meldung der Polizei. |