Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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Aufruf zur Demo am 17.11.
18.11.2011 Für den 17.11.11 ab 14:00 wurde von verschiedenen Gruppen zu Protesten gegen den zunehmenden Leistungsdruck und gegen die Kommerzialisierung der Bildung (Turbo-Abi, Studienreform, Elite-Förderung) aufgerufen. Zu den unterstützenden Gruppen gehört auch der Allgemeine Studenten Ausschuss (AStA) der Uni Göttingen. Die Protestdemo ist Teil einer Bewegung, die ihre Aktionen unter dem Slogan "global weeks of action for education" organisierten und die in vielen Städten stattgefunden haben sollen.
Emailnachricht: Kontaktlink zu Allgemeiner Studenten Ausschuss (AStA) [ Homepage ]
Meldungen vom Allgemeiner Studenten Ausschuss (AStA) - AStA der Uni Göttingen ruft zu Bildungsprotesten auf
(Email vom 16.11.11 kurz nach 12 Uhr - veröffentlicht am 18.11.11 – ziemlich kurzfristige Publikationsfrist bei einer internationalen koordinierten Aktion) - Bündnisdemo im Rahmen der "global weeks of action for education" am 17.11. in Göttingen
Der AStA der Universität Göttingen ruft in Zusammenarbeit mit verschiedenen bildungspolitisch aktiven Gruppen und Einzelpersonen zu einer Demonstration am 17.11. um 14:00 auf dem Zentralcampus der Uni Göttingen auf. Die in Göttingen stattfindenden Proteste reihen sich ein in die Global Weeks of Action for Education, weltweite Aktionswochen gegen die zunehmende Kommerzialisierung von Bildung, zu denen die International Student Movement für die Zeit vom 7.-20. November aufgerufen hatte.
In Göttingen werden Studierende, Schüler*innen und Auszubildende gemeinsam für eine bessere Bildung auf die Straße gehen. Im gemeinsamen Aufruf des Bündnisses heißt es dazu: "Die Bildungsproteste der letzten Jahre haben im Kleinen nur minimale Verbesserungen nach sich gezogen, stellen aber bei weitem noch kein Umdenken in der Politik dar. Wichtige Forderungen sind nach wie vor nicht erfüllt. Ziel muss es jetzt sein, diese Forderungen entschlossen und im breiten Bündnis auf die Straße zu tragen."
"Während Bildungsministerien noch die armseligsten Elite-Förderungsprojekte in den Himmel feiern, strampeln sich viele Studierende in ihren Bachelor-Studiengängen krank. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass der Leistungsdruck in den Bildungsinstitutionen, der mit dem Eintritt in die Schule beginnt, sich im Turbo-Abitur fortsetzt und schließlich auch im Bachelor-Studiengang kein Ende findet, eine unerträgliche psychische Belastung darstellt. Die Warnungen der psycho-sozialen Beratungsstellen verhallen seit Jahren ungehört", erklärt Isabel Rudat, Sozialreferentin des AStA.
"Eine Bildungspolitik, die sich nicht im Geringsten um die Interessen derer schert, die in den Bildungsinstitutionen ihren Alltag bestreiten, muss endlich ein Ende haben. Die von oben durchgesetzte Bologna-Reform war von Anfang an ein Projekt, um ein Bildungsverständnis zu etablieren, das die Sich-Bildenden auf verwertbares Humankapital reduziert. Sie scherte sich weder um die Bedürfnisse der Menschen, die von den Reformen betroffen sind, noch um wissenschaftliche Erkenntnisse - etwa aus der Pädagogik. Mit der Einführung der Studiengebühren wurde billigend in Kauf genommen, dass die ohnehin schon starke soziale Selektion an den deutschen Hochschulen weiter verschärft wird. Das Turbo-Abitur erhöht den Druck auf Schüler*innen und sorgt bloß dafür, dass noch mehr auf der Strecke bleiben als zuvor. Die Liste ließ sich noch weiter fortsetzen. Das muss ein Ende haben! Wir fordern ein Bildungswesen, das ohne Zwang und Leistungsterror von denjenigen selbst gestaltet werden kann, die es betrifft", so Hartmut Hombrecher, Referent für Hochschulpolitik.
"Wir rufen die Studierenden dazu auf, sich an den gemeinsamen Protesten mit Schüler*innen, Auszubildenden usw. zu beteiligen. Wir können nicht weiter hinnehmen, uns von Rankings, straffen Prüfungsordnungen und der Androhung von Langzeitstudiengebühren an den Unis in Konkurrenz zueinander versetzten und uns vereinzeln zu lassen. Wir müssen eine Solidarität dagegen setzen, die über die Universität hinaus geht - wir sind nicht die Einzigen, die mit den Zumutungen des bestehenden Bildungssystems zu kämpfen haben. Der Leistungsterror, der Konkurrenzdruck, die Versagensängste, all das beginnt bereits in der Schule. Wie wenig uns das schmeckt, das wollen wir am Donnerstag mit einer gemeinsamen Bündnis-Demo auf die Straße tragen", so Patrick Michaelis, Referent für Transparenz & Öffentlichkeit.
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Universität 15.11.2011 Hörsaalkino |
Universität 21.11.2011 Hörsaalkino |
Hochschule 17.11.2011 Gesundheitsrisiko |
Hochschule 21.11.2011 Treffen |
Bildung 14.11.2011 Theateraufführung |
Bildung 07.12.2011 Tagesordnungen |
ankündigen 17.11.2011 StadtRadiotipps |
ankündigen 21.11.2011 Junges Theater |
werben 15.11.2011 Lumiere |
werben 21.11.2011 Theater der Nacht |
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Pinkelmarken 18.11.2011 In einer Pressmeldung weist die Polizei Göttingen auf linke Parolen wie "Für den Kommunismus" und Parolen wie "Nie wieder Krieg" hin, mit denen irgendwann in der Zeit von 11. bis 13. November 2011 einige Grabsteine auf des alten Stadtfriedhof beschmiert wurden. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, um die Ermittlungen wegen "Störung der Totenruhe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung" vorantreiben zu können. Proteste 17.11.2011 In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen die Grünen aus dem Landkreis Göttingen, dem Eichsfeld und aus dem Werra-Meißner-Kreis zusammen mit weiteren Initiativen zu einer Aktion auf. Sie wird am 19.11. von 11-13 Uhr an der Markthalle in Kassel zu einer Aktion auf. Mit dem Protest wollen sie auf die Gefahren für das Trinkwasser durch die geplante Verpressung von Salzlaugen in den Plattendolomit hinweisen. Schon jetzt tritt die verpresste Salzlauge bei einigen Quellen oberirdisch wieder an einigen Stellen aus und etliche Trinkwasserbrunnen mussten wegen Versalzung geschlossen werden. Gesundheitsrisiko 17.11.2011 In einer Pressemeldung weisen Mediziner auf eine zunehmende Anzahl multiresistenter Keime in Krankenhäusern hin. Weiter wird bemängelt, dass derzeit kaum nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionen geforscht wird. Auch weisen die Mediziner darauf hin, dass sich das Risiko, sich auf Intensivstationen mit einem multiresistenten Keim zu infizieren, in den letzten acht Jahren verzehnfacht hat. Der Meldung wird eine Pressemeldung der niedersächsischen SPD-Fraktion beigefügt. In dieser heißt es, dass Menschen, die in der Nutztierhaltung arbeiten, häufiger Träger multiresistenter Keime sind und in einigen deutschen Krankenhäusern schon besonderen Aufnahmeverfahren unterzogen würden. Die niederächsische Grünen Fraktion forderte schon Ende Oktober in einer Meldung mit Verweis auf Zahlen aus Nordrhein-Westfalen, dass die Landeregierung endlich den Antibiotika-Missbrauch in der Tiermast besser kontrollieren und schärfer beschränken sollte. Bleiberecht 17.11.2011 Seit 19 Jahren lebt die Familie S. aus Dransfeld im Landkreis Göttingen und bemüht sich um Intgration. Der Sohn der Familie hat sogar von dem Landkreis eine Ehrenurkunde für seine ehrenamtliche Arbeit erhalten und trotzdem soll die Familie abgeschoben werden. Die Kreistagsfraktion der Grünen fordert das Innenministerium auf, endlich der Familie einen gesicherten Aufenthaltsstatus zuzubilligen. Hitartikel 17.11.2011 In der Woche vom 7. bis 13. November kamen folgende 7-Tage alten Artikel unter die Top 7: 1) '2.11. - Premiere von "Perplex"', 2) 'Linke Gruppierung kritisiert einen Auftritt beim 34. Göttinger Jazzfestival', 3) 'Politik, Talk und Kommentare im September', 4) 'Gespielte Titel im August', 5) 'Jeden Sonntag ab 16:00 – die Notenbude', 6) '"Perplex" am Fr., Sa. & Di.' und 7) 'Platz 4 – "Eine ganz heiße Nummer" – aber nicht in Südniedersachsen'. Der Platz 1. brachte auf 93 Zugriffe. Wahrscheinlich anlässlich des kommenden Konzerts des "Heeresmusikkorps II" aus Kassel in Göttingen kam der Suchbegriff "Heeresmusikkorps" auf Platz 8 und den Suchbegriffen der Woche. Rückblick 46/11 17.11.2011 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "German Vintage Jazz Orchestra", "From Miles Around", "Das Deepak Projekt", "Kairos Future City", und "Cikori" beim 34. Göttinger Jazzfestival in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. | |
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Theater der Nacht 21.11.2011 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert am Samstag und Sonntag (26. & 27.11.11) das Figurentheatermärchen "die Regentrude". Am Samstag gibt es zwei Aufführungstermine. Kritik 21.11.2011 Der CDU-Kreisverband Göttingen kritisiert am 18.11.11 eine Pressemeldung des Landkreises durch den Landrats Bernhard Reuter (SPD). Der soll sich darin für die kommende Landtagswahl 2013 einen bestimmten SPD-Kandidaten als Ministerpräsidentenkandidaten unterstützt haben soll. Am 21.11.11 konnte die Redaktion unter dem in der Meldung angegebenen Link nur noch eine leere Seite zu finden. Junges Theater 21.11.2011 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 24.11. bis 30.11.11 die musikalische Aufführung "Denn wovon lebt der Mensch?", "Anton - Das Mäusemusical", das Stück zum Film "Gegen die Wand" und das Drama um Meinungsfreiheit "Frank (und frei)". Am Samstag feiert das satirische Stück "Der Boss vom Ganzen" am Jungen Theater seine Premiere. Hygiene 20.11.2011 Anlässlich des Welttoilettentags, den die WTO ausgerufen hat und den die UNO abgesegnet haben soll, weisen die Göttinger Entsorgungsbetriebe auf ihre Arbeit hin. Mit den Kläranlagen sorgen sie für sauberes Abwasser und eine gesunde Umwelt, was für über ein Drittel der Menschheit nicht selbstverständlich sein soll. Sammlung 18.11.2011 Der Artikel enthält verschiedene Meldungszitate. Die Linke aus Göttingen vermutet eine Zusammenarbeite von Verfassungsschutz und Neonazi. Die Grünen sehen zwischen dem Komplex Verfassungsschutz/Neonazi und dem Komplex Ex-Polizeipräsident Hannover/Hells Angels eine politische Absicht. Ähnlich argumentiert die niedersächsische SPD, die eine vollständige Aufklärung in den Ausschüssen fordert. Auch erinnern die niedersächsischen Grünen an die Waffenfunde 2008/2009 bei Neonazis, die nach ihrem Eindruck heruntergespielt wurden. Die niedersächsische CDU sieht die Schuld für die Untätigkeit des niedersächsischen Verfassungsschutzes beim thüringischen Verfassungsschutz im Jahre 1999. |