geändert am 25.06.2012 - Version Nr.: 1. 4702

weitere Werbeflächen auf der Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de

Mindmap zur Göttinger und S¨dniedersächsischen Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de
Surf-Fair: 20 x kostenlos Lesen = Bitte 1 x Surf-Taxe geben.
Suche ?
Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de für Göttingen, das Göttinger Land und Südniedersachsen Vorschau auf Konzerte in Göttingen, Northeim, Uslar, Hann.Münden, Duderstadt, Einback, Osterode, … Kinoprogramme in Südniedersachsen - Northeim, Einbeck, Duderstadt, Hann. Münden, Göttingen Programmvorschau für das Stadtradio Göttingen (mit Bürgerfunkprogramm) Bürgerstimmen im Göttinger Land: Musikplan und Sendeprotokolle Zum Nachdenken: Leben-Tod-Probleme für das strategische Brettspiel Go Gedichtvorschläge bei Padinas Hitliste der zeitgenössischen Internetgedichte Impressum / Kontakt der Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de Darstellung der Göttinger Internet-Zeitung in einem Kurz-Video Preiswert werben bzw. bezahlte Meldungen in die Diskussion bringen mit der Internet-Zeitung Spenden sie für eine unabhängige Berichterstattung aus Göttingen und der Region Süd-Niedersachsen Regionalolitik für Göttingen und Südniedersachsen. Was bewegt die Menschen Meldungen rund um den Alltag Wirtschaftsmeldungen rund um Göttingen Meldungen aus dem Bereich Kultur, Theater, Musik, … für Göttingen Kommentare der Leser zu Meldungen - eine Übersicht RSS-Feeds sind besser als Newsletter An- & Abmeldung zum Wochenbrief - Erscheint Donnerstag mit Meldungen der vergangenen Woche Archiv zu früheren Wochenbriefen der Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de Chronik - eine Übersicht über alle Meldungen Schlagwortverzeichnis für einen Schnelleinstieg in die Meldungssuche Rubriken und thematisch vorsortierte Übersichten zu Meldung aus dem Göttinger Land Suchmaschine Side-Map - alle Übersichten in der Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de Statistik

Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth --- --- --- Weitere Links unter Ticker, Historie oder Startseite
Themenlisten: ~ kritisieren ~ loben ~ berichten ~ Kultur ~ Göttingen ~ Theaterkritik ~ Bühnenbericht ~  
Bookmark setzen - Icon für Twitter Icon für Facebook Icon für studie/mein/schüer-VZ Icon für MySpace Icon für deli.cio.us Icon für DiggIcon für Folkd Icon für Google Bookmarks Icon für Linkarena Icon für Mister Wong Icon für NewsvineIcon für reddit Icon für StumbleUpon Icon für Windows Live Icon für Yahoo! Bookmarks Icon für Yigg

Premierenkritik
"Das Ereignis" oder als am 20.6. das Publikum zum '12. Schauspieler' wurde

21.06.2012 Am 20.6.12 feierte das Stück des Ausreißerclubs vom Jungen Theater seine Premiere. Es hatte den Titel "Das Ereignis" und beschrieb den jugendlichen Umgang mit sozialen Netzwerken. Dabei ging es um die erste Liebe, um das Sich-Finden und auch um das Sich-Selbst-Finden in einer Mitwelt, die die soziale Netzwerke hoch achtet. Das Stück erfasste genau den Nerv der Zuschauer, so dass das Publikum zum "12. Schauspieler" wurde und sich durch die Dialoge geprägte Stück mitreißen ließ. Ich genoss die kurzweilige Aufführung.
Der Theaterkritik sind einige Meldungen der Bitkom zum Thema Facebook beigefügt, mit der der Lobbyverband quasi auch "Werbung" für das soziale Netzwerk machte.

 
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
 

Impressionen zur Inszenierung von "Das Ereignis" im Göttinger Jungen Theater am 20.6.12

(Bericht geschrieben am 21.6.12)

Persönliche Impressionen und Fazit

So wie beim Fußball die Zuschauer zum 12. Mann werden können, so wurde bei dieser Uraufführung das Publikum zum "12. Schauspieler". Dies gelingt im Theater nur sehr selten. Das Publikum untermalte & kommentierte treffend mit "uuuhhh", "oooaaahs" und Szenenappläusen♠1 die jeweilige Situation auf der Bühne. Szenenappläuse sind sonst beim Göttinger Theaterpublikum übrigens eher ungewöhnlich.
Wie der 12. Schauspieler zeigte, ist dem AusreißerClub bei der Stückentwicklung das Kunststück gelungen, den Zeitgeist seines jugendlichen Publikums einzufangen. Das Stück zeigt auf, welche Schwierigkeiten es in der heutigen Zeit der Facebook Freunde macht, einen Kreis von Gleichgesinnten zu finden. Die Dialoge waren dabei kurzweilig und treffend ausformuliert.
Spannend fand ich übrigens auch das Ende. Nachdem jeder der Protagonisten durch Facebook seinen Freundeskreis gefunden hat, zog er sich wieder in seine reale Realität zurück. Ich denke, dass das Stück einer Entwicklung von Facebook vorgreift. Dort wird die Zahl der verwaisten Accounts sicher bald ansteigen, weil die User einfach ihre wirklich interessanten Freunde und Kontakte gefunden haben.

Detaillierte Informationen und Impressionen zum Stück "Das Ereignis" vom jt-Ausreißer-Club

Kurzinfo
Info Detail (gegebenenfalls mit Link zu Website oder Wikipedia)
Theater Junges Theater (Web, Wiki)
Regie Tiana Kruskic (Clubleitung/Regie)
Schauspieler Yonca Göcer als Lulu
Malte Scupin als Daniel
Anna Lena Suttkus als Sophie & "Kuh am Anfang"
Sarah Spiess als Mia
Jannis Witzel als Puck
Tom Tuna als Ben
Armin Ulrich als Marc
Tabea Weis, als Eve & "Kuh am Ende"
Arno Dietze als virtueller Marc
Marie Roming als virtueller Daniel
Autor Stückentwicklung des Ausreißer-Clubs beim Jungen Theater
Dauer 19:30 bis 20:15
Genre Drama – Komödie – Zeitgeistig
Weitere Termine (Laut Spielplan – angesurft am 21.6.12)
24.6. – 19:00
27.6. – 19:00
2.7. – 11:00
buchbare Schulvorstellungen
22.6. – 10:00
25.6. – 18:00
26.6. – 10:00
29.6. – 10:00


Geschichte des Stückes
Die Geschichte folgt dem typischen Schema der verworrenen Liebesbeziehungen während der Pubertät (A liebt B, B liebt C, …). Zusätzlich wird die Geschichte dadurch verkompliziert, dass sich in der heutigen Facebook-Zeit nicht nur in echte sondern auch in virtuelle Persönlichkeiten verliebt wird. Typisch für die Pubertät ist hierbei, dass viele der Protagonisten selbst nicht genau wissen, ob und wen sie eigentlich wirklich lieben. So verlassen sich viele darauf, dass das stimmt, was die Gerüchte oder Freunde über ihre Gefühle sagen.
Am Anfang des Stückes weiß nur Daniel, dass er Lulu liebt und Lulu weiß, dass sie den virtuellen Facebook-Freund Pack liebt. Schnell wird auch klar, dass Pack nur ein Zweitprofil von Daniel ist, wobei Daniel dieses Zweiprofil benutzt, um bei Lulu für sich selbst zu werben.
Am Anfang des Stückes dominiert Lulu ihre Freunde, indem sie selbstbewusst zu wissen glaubt, wer wen liebt und wie das ganze Beziehungsgeflecht funktioniert. Zum Beispiel soll ihre Facebook-Freundin Sophie den Ben lieben. Auch zählt sie ihren Bruder Marc (Mädchenschwarm), Mia (Doof), Ben (Schüchtern) zu ihren Facebook-Freunden.
Um ihren geliebten virtuellen Pack kennen zulernen, organisiert Lulu eine Facebook-Party mit ihren Facebook-Freunden. Es kommen alle. Selbst der "virtuelle Pack" sagt sein Kommen zu (Daniel konnten seinen Cousin Pack unter falschem Vorwand überreden, auch auf die Party zu kommen).
Auf der Party fliegt natürlich der Betrug von Daniel mit dem getürkten Pack-Profil auf. Es kommt deswegen sogar zu einer Prügelei zwischen Ben und Marc, dem Bruder von Lulu. Lulu muss während ihrer Party und in der Zeit danach schmerzlich feststellen, dass ihre Wunschrealität nicht mit der wirklichen Realität übereinstimmt. Nach der Facebook-Party kommen Mia und Benn, Mark und Sophie sowie Pack und Eva♠2 als Pärchen zusammen. Sie selbst bleibt allein mit Daniel im Fqacebook-Universum zurück, weil alle bisherigen Facebook-Freunde plötzlich mehr Zeit in der Realität als bei Facebook verbringen. Weil Lulu sich zu einsam fühlt♠3i, kommt Daniel zu guter Letzt doch noch mit Lulu zusammen.

Bühnenbild und Stilmittel
Das Bühnenbild war spartanisch ausgestattet. Die Unterscheidung zwischen den virtuellen Persönlichkeiten und den realen Persönlichkeiten wurde genial einfach mit Hilfe von T-Shirts erreicht. Solange die Protagonisten ein T-Shirt mit dem aufgedruckten Anfangsbuchstaben ihres Namens hatten, stellten sie Facebook-Profile dar. Bemerkenswert war hier, dass zum Beispiel der wenig selbstbewusste Daniel oder auch Lulus Bruder durch einen eigenen "Profil"-Schauspieler dargestellt wurden. Damit sollte sinnfällig der Unterschied zwischen gelebter und erdachter Persönlichkeit dargestellt werden.

Schauspieler und Schlüsselszenen
Bemerkenswert fand ich das Setting auf der Party. Die Männer waren draußen vor der Tür, wo Daniel und Marc sich prügelten. und drinnen waren die Mädchen bei der Party und schauten, was die Jungen draußen machten. Da das Stück eine Stückentwicklung des Ausreißerclubs war, floss in das Stück sicher viel von den Erfahrungen der Jugendlichen mit ein. Ich erkannte die Strukturen wieder, die ich auch aus meiner Jugend kannte. Amüsiert dachte ich, dass augenscheinlich die letzten zwanzig Jahre Gleichberechtigung wenig an den typischen Balz- und Partnerwahlverhalten ♠4der jungen Frauen und Männern geändert hat
Besonders klasse fand ich aber auch das gemeinsame und typische Gejohle von Lulu und Sophie, wenn sie gemeinsamkeit symbolisieren wollten. Es ist, wie ich finde, sehr typisch für junge Frauen, die ihre eigene Meinung stärker als Männer von der Meinung anderer abhängig machen. Das Stück zeigte mit diesem Stilelement ein typisches Rollenverhalten von Männern und Frauen in der heutigen Zeit, was durch Facebook lediglich etwas verkompliziert wird.
Insgesamt war das Stück eine relativ bewegungsarme Inszenierung. Bei Lulus Vorstellung ihrer Facebook-Freunde standen alle unbewegt nebeneinander. In der Situation hatten sie kaum eine Chance ihre Gedanken und Gefühle durch Gestik auszudrücken. Auch während der Facebook-Party gab es relativ wenig Bewegung. Die Prügelei zwischen Ben und Marc wirkte ziemlich stilisiert. Dadurch wurde die Schauspielerei auf das richtige Sprechen mit authentischer Tonlage und Lautstärke beschränkt. Dies gelang den jungen Schauspielern sehr gut, wobei einigen die Aufregung (leise, Textaussetzer, schnelles Sprechen) zumindest am Anfang schon anzumerken war. Bei Marc brauchte ich einwenig Einhörzeit, um mich an seine auf cool gemachte Sprache zu gewöhnen. Sie passte aber gut zu dem Charakter des älteren Bruders.

Publikum und Stimmung
Im Publikum waren neben vielen Erwachsenen im Elternalter auch viele jugendliche Zuschauer. Zum Outfit ist zu sagen, dass die älteren erwachsenen vorwiegend im Freizeit-Look zum Theater kamen Die jugendlichen Männer/Jungen waren dagegen schon ziemlich leger gekleidet, während die jugendlichen Frauen sich für die Vorstellung ziemlich hübsch gemacht hatte. Bemerkenswert fand ich♠5, dass jugendliche Frauen ihre langen Haare hochgesteckt trugen♠6.
Die Jugendlichen Zuschauer – insbesondere die jugendlichen Frauen, prägten die Vorführung. Da wurden Enttäuschungen mit "ooohhhh" kommentiert und Liebebekundungen mit "ooooooaaaaaah!!" unterstützt. Im Laufe der Inszenierung wurde das Publikum dabei zunehmend mutiger. Auch gab es an einigen Stellen einen Zwischenapplaus. Dies Spektrum an Reaktionen zeigt, dass das Stück den Nerv des Publikums getroffen hat.

Ausgewählte Meldungen der BITKOM, zur Namennutzung bei Faceboook und anderen Sozialen

Vorbemerkung

Es gibt eine Reihe weitere Meldungen, in welcher die BITKOM Facebook thematisiert hat. Die Vielfalt ist, so muss ich gestehen, mir erst jetzt im Nachhinein aufgefallen. Insgesamt sind mir seit Anfang des Jahres vierzehn Meldungen von zirka 146 Meldungen♠7 mit Facebook im Pressetext aufgefallen.

92 Prozent der Jüngeren in sozialen Netzwerken aktiv

(Email vom 13.1.12)
  • 78 Prozent der 14- bis 29-Jährigen greifen täglich darauf zu
  • Insgesamt sind drei Viertel aller Internetnutzer Mitglied in einer Community
  • BITKOM-Studie zum Einsatz von sozialen Online-Netzwerken
Berlin, 13. Januar 2012 - Drei Viertel (74 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland sind in mindestens einem sozialen Online-Netzwerk angemeldet. Zwei Drittel nutzen diese auch aktiv. 78 Prozent der Mitglieder von Online-Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing sind Frauen, 70 Prozent Männer. Bei den 14- bis 29-Jährigen Internetnutzern sind bereits 92 Prozent Mitglied in einer oder mehreren Online-Communitys. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 72 Prozent und in der Generation 50-Plus immerhin 55 Prozent. Das geht aus der Nutzerstudie "Soziale Netzwerke II" hervor, die der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin veröffentlichte. Basis ist eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Internetnutzern ab 14 Jahre. "Soziale Online-Netzwerke haben sich zu zentralen Anlaufpunkten im Web entwickelt", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Sie verbinden verschiedene Funktionen wie E-Mail, Chat oder den Austausch von Inhalten auf einer Plattform und haben damit eine starke Sogwirkung auf die User." Datenschutz und Datensicherheit spielten dabei eine wichtige Rolle.

Einige Ergebnisse der BITKOM-Studie im Überblick:

Genutzte Funktionen: An erster Stelle steht generell die Kommunikation mit anderen Mitgliedern. 79 Prozent der Nutzer versenden in Online-Netzwerken Nachrichten bzw. E-Mails, 60 Prozent chatten mit ihren Freunden und 34 Prozent veröffentlichen Statusmeldungen.
Ebenfalls wichtig ist der Austausch von multimedialen Inhalten. Laut Umfrage laden 44 Prozent der User Fotos hoch und teilen diese im Netzwerk. 16 Prozent laden Videos hoch oder teilen entsprechende Links. Die Gruppe der unter 30-jährigen ist hier am aktivsten: 57 Prozent teilen Fotos, 28 Prozent Videos. Knapp ein Viertel (24 Prozent) der Nutzer spielt im Sozialen Netzwerk so genannte Social Games. In der jüngsten Altersgruppe der 14 bis 29-jährigen sind es 33 Prozent. Beliebt ist auch die Möglichkeit, Veranstaltungen zu planen: fast die Hälfte (46 Prozent) der Nutzer hat auf diesem Weg schon Einladungen erhalten, 12 Prozent haben selbst zu einer Feier oder Veranstaltung eingeladen.
  • Nutzungsmotive: Für die große Mehrheit von 71 Prozent steht wenig überraschend "sich über Freunde informieren" an erster Stelle. 37 Prozent der Befragten wollen neue Freunde und Bekannte kennenlernen. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) nutzt die sozialen Netzwerke außerdem als Informationskanal, um sich über das aktuelle Tagesgeschehen auf dem Laufenden zu halten. Immerhin 14 Prozent geben an, dass sie sich in den Communitys über Marken und Produkte informieren.
  • Nutzungsintensität: Im Schnitt nutzen 59 Prozent der Community-Mitglieder die Netzwerke täglich. Unter den 14- bis 29-Jährigen nutzen 78 Prozent die Online-Netzwerke jeden Tag, in der Altersgruppe ab 50 Jahre 46 Prozent.
  • Datenschutz: Bei der Umfrage gaben 96 Prozent der Nutzer an, bei der Auswahl einer Community sei die Sicherheit ihrer persönlichen Daten wichtig oder sehr wichtig. 93 Prozent nennen die Einstellungen zur Privatsphäre als entscheidendes Kriterium. Erst dahinter folgt mit 88 Prozent die Benutzerfreundlichkeit des Netzwerks. Was den Datenschutz angeht, sind die Nutzer aufmerksam. So haben 77 Prozent der Community-Mitglieder die Einstellungen zur Privatsphäre ihres Netzwerks aktiv verändert und damit das Datenschutz-Niveau ihren individuellen Bedürfnissen angepasst.
Die BITKOM-Publikation "Soziale Netzwerke. Zweite, erweiterte Studie" mit weiteren Ergebnissen steht ab sofort kostenlos zum Download bereit unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_70897.aspx.
Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa deutschlandweit 1.023 Personen ab 14 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Facebook & Co.: Die meisten Nutzer nennen ihren vollen Namen

(Email vom 21.6.2012 – Link zur Meldung )
  • Aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind gebräuchlich
  • Unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Online-Diensten
Berlin, 21. Juni 2012 - In sozialen Netzwerken treten die meisten Privatpersonen mit ihrem vollen Namen auf – aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind durchaus populär. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Demnach geben 58 Prozent der Community-Mitglieder ihren vollen Vor- und Nachnamen an. 18 Prozent kürzen ihren Namen ab oder nennen nur einen Namensbestandteil, 20 Prozent verwenden einen Fantasienamen (Nickname). Einen explizit falschen Namen geben lediglich 2 Prozent an. "Die meisten Community-Mitglieder möchten mit dem eigenen Namen auftreten und verzichten bewusst auf Anonymität", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Es gibt aber auch etliche Nutzer, die durch Abkürzungen oder Nicknames nur für Freunde erkennbar sind."
Ob Internet-Nutzer besser mit ihrem echten Namen oder einem Fantasienamen auftreten, hängt Kempf zufolge von der individuellen Nutzung und der Online-Plattform ab. "Mit dem vollen Namen sollte man sich anmelden, wenn man in sozialen Netzwerken bewusst leichter gefunden werden will. Authentisch und mit voller Identität aufzutreten, schafft auch Vertrauen." Insbesondere in beruflich orientierten sozialen Netzwerken werde der Klarname erwartet. Für andere Plattformen wie Verbraucherportale und Fachforen oder Blog-Diskussionen reicht laut BITKOM dagegen in der Regel ein Nickname.
Zur Methodik: Basis der Angaben ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Forsa für den BITKOM. Es wurden rund 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt, darunter mehr als 450 Mitglieder sozialer Netzwerke.

Daten und Fakten zu sozialen Netzwerken

(Email vom 17.5.12)
  • Zwei Drittel der Internetnutzer sind in einem Netzwerk aktiv
  • Onliner verbringen die meiste Zeit bei Facebook
  • Auch Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke
Berlin, 17. Mai 2012
Soziale Online-Netzwerke wie Facebook, Google+, Xing oder die VZ-Netze sind in den vergangenen Jahren fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Die Netzwerke ermöglichen es, auf einfache Weise zu kommunizieren und eigene Inhalte im Web zu verbreiten. Am Freitag geht mit Facebook das weltweit größte soziale Netzwerk an die Börse. Der Hightech-Verband BITKOM nennt vor diesem Hintergrund zentrale Daten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland:
  • Fast drei Viertel (74 Prozent) aller Internetnutzer in Deutschland sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen sie auch aktiv. Starke Unterschiede gibt es nach Alter: 85 Prozent der 14 bis 29-Jährigen nutzen die Netzwerke aktiv, 65 Prozent der 30 bis 49-Jährigen und 46 Prozent in der Generation 50-plus. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 1.023 Internetnutzern)
  • Das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk ist Facebook. 45 Prozent der Internetnutzer in Deutschland sind dort aktiv. Es folgen Stayfriends mit 17 Prozent, Wer-kennt-wen mit 12 Prozent und StudiVZ mit 6 Prozent. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 1.023 Internetnutzern)
  • Die deutschen Internetnutzer verbringen inzwischen 16 Prozent ihrer Onlinezeit bei Facebook. Das hat eine Erhebung der Marktforschungsfirma comScore für den BITKOM Ende 2011 ergeben. Ein Jahr zuvor waren es erst 4 Prozent. Auf Rang zwei liegt Google mit einem Anteil von 12 Prozent der Onlinezeit. Neben der Suchmaschine wurde dabei auch der Aufenthalt bei weiteren Google-Diensten wie E-Mail, YouTube und Google+ erfasst. Microsoft liegt auf dem dritten Platz und kommt mit seinen Internetangeboten (Bing, MSN, Hotmail u.a.) auf einen Anteil von 5 Prozent an der Onlinezeit.
  • Knapp die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Dazu zählen neben sozialen Netzwerken auch Blogs, Kurznachrichtendienste oder Content-Plattformen für Videos und Fotos. Fast ein Drittel (32 Prozent) aller Unternehmen ist bereits mit eigenen Seiten auf Facebook aktiv. (Quelle: BITKOM-Umfrage unter 723 Unternehmen)
Zwei aktuelle BITKOM-Studien zum Thema Social Media stehen im Internet zum Download bereit unter:
http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_72124.aspx
http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_70897.aspx

Jeder Dritte geht in jeder freien Minute online

(Email vom 1.5.12)
  • 23 Prozent der Online-Zeit wird in sozialen Netzwerken verbracht
Berlin, 01. Mai 2012 - Ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) nutzt nach eigener Aussage jede freie Minute, um ins Internet zu gehen. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. "Mobile Geräte wie Smartphones und Tablet-Computer machen es möglich, überall und jederzeit online zu gehen. Viele Menschen nutzen Wartezeiten und freie Momente, um z.B. ihr Profil in Online-Communities oder E-Mails zu checken", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Ebenfalls jeder dritte Bundesbürger (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone.
Internetnutzer sind in Deutschland durchschnittlich 140 Minuten pro Tag online. Ein Viertel dieser Zeit (23 Prozent) verbringen sie in Sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ, Google+ oder Xing.
Geschlechterunterschiede spielen bei der Internetnutzung eine geringe Rolle: 36 Prozent der Männer gehen jede freie Minute online, bei den Frauen sind es 32 Prozent. Das Alter ist entscheidender: Junge Menschen im Alter von 14-29 Jahren surfen zu 55 Prozent bei jeder Gelegenheit. "Die junge Generation organisiert mit dem Internet zunehmend ihren gesamten Tagesablauf. Aber noch wichtiger ist die Pflege der sozialen Kontakte über das Netz", sagte Kempf. Mit steigendem Alter nimmt die Intensität der Web-Nutzung ab. Unter den Senioren ab 65 Jahren verbringen nur etwa 7 Prozent jede freie Minute im Internet.
Auch die berufliche Tätigkeit beeinflusst die Surf-Gewohnheiten. Knapp zwei Drittel (58 Prozent) der Schüler und Studenten sind jede freie Minute online. Es folgen die Berufstätigen (43 Prozent) und Hausfrauen (39 Prozent). Unter Arbeitslosen surft ein Drittel (34 Prozent) bei jeder Gelegenheit.
Zur Methodik: Die Angaben zur Internetnutzung in freien Zeiträumen basieren auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris für den BITKOM. Es wurden mehr als 1.300 Einwohner ab 14 Jahren in Deutschland repräsentativ befragt. Die Angaben zum Smartphone-Besitz und zur Dauer der täglichen Internetnutzung basieren auf weiteren aktuellen BITKOM-Daten.

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠1) Für alle Deutschlehrer: Zu Applaus als Beifall zum Abschluss einer Vorstellung gibt es eigentlich keine Mehrzahl laut Rechtschreiblexikon. Aber da es mehrere Szenen gibt, kann es natürlich auch mehrere Szenenapplaäuse in einer Vorstellung geben.
Die Mehrzahl orientiert sich an gleich lautenden Worten wie Maus, Haus, Laus, …
Dr. Dieter Porth
♠2) Daniels Cousin Pack und Eva lernten sich auf der Party kennen, wobei Eva sich selbst auf die Party eingeladen hat.
♠3) Ist der Einsamkeitsdruck bei Frauen größer als bei Männern? – Ja ich weiß, dass ist eine Gender-Tabu-Frage.
Dr. Dieter Porth .
♠4) Wie bei vielen anderen Spezies auch, wollen die Männchen des Homo Sapiens durch Kämpfe untereinander den Weibchen ihrer Spezies imponieren, um von diesen erwählt zu werden.
Übrigens passt dazu natürlich auch, dass die Hobbys fast allen Jungen (außer Daniel) aufgezählt wurden, während bei den Mädchen nur das eher ungewöhnliche Hobby von Mia im Stück bekannt wurde. Das Hobby von Mia war im Stück wohl nur deshalb wichtig, weil Ben das gleiche Interesse hatte, so dass eine Beziehung zwischen Mia und Ben möglich wurde. Die Hobbys und Interessen der Männer sind also zum Imponieren und zum Gemeinsamkeiten finden da. – sagt dies Stück durch seine Erzählstruktur indirekt.
Ich erwähne dies nur, weil ich schon lange denke, dass die Gleichmacherei der Emanzipationsbewegung ein Irrglaube ist. Das Stück und die Reaktion des Publikums bestätigt mich in meiner Auffassung.
Dr. Dieter Porth
♠5) Ich weiß, dass gehört nicht in eine Theaterkritik. Egal! Nichts ist unangenehmer als in der falschen Kleidung und im falschen Styling irgendwo aufzutauchen.
Dr. Dieter Porth
♠6) Ist das die neue Haarmode? Aber ich kenne mich da nicht aus.
Dr. Dieter Porth
♠7) Plus minus drei für Zählfehler wegen fehlender Gegenkontrolle)
Dr. Dieter Porth

Leserbriefe / Kommentare zur Meldung

Zu allen Leserbriefe kommen Sie über den folgenden Link.
Leserbriefe können anonym und ohne Angabe einer Emailadresse geschrieben werden. Die IP-Nr des Schreiber wird registriert. Die Redaktion behält sich vor, rassistische, sexistische, gewaltverherrlichende oder auch beleidigende bzw. Ehr-verletzende Leserbriefe zu löschen.
 
  1. Ende der Leserbriefe

Themenlinks

Surfen sie zu älteren oder aktuelleren Meldungen in den Themenlisten
Ältere Themenmeldung Neuere Themenmeldung

Göttingen

21.06.2012 Hitartikel

Göttingen

21.06.2012 Rückblick 24/12

Kultur

21.06.2012 StadtRadiotipps

Kultur

25.06.2012 Junges Theater

berichten

19.06.2012 Ausstellung

berichten

22.06.2012 Geld-oder-Leben

loben, kritisieren, Bühnenbericht, Theaterkritik

18.06.2012 Premierenkritik

loben, Bühnenbericht, Theaterkritik

10.07.2012 Premierenkritik

kritisieren

02.07.2012 Sachbuchkritik

Nachrichtenticker und Querverweise

Ticker Querverweise
Ältere Nachricht Früheres

Hitartikel
Bericht vom Göttinger Spieleautoren-Treffen auf Platz 1 der 7-Tage-Artikel

21.06.2012 In der Woche vom 11. bis 17. Juni kamen die folgenden Artikel der Vorwoche unter die Top 7 der 7-Tage-Artikel: 1) 'Viel Neues auf dem 31. Göttinger Spieleautoren-Treffen', 2) 'Versteigerung am 16. Juni ab 10:00', 3) 'Mi. ab 20:00 - Fußball im Hörsaal', 4) 'Meldungen rund um den Verkauf von Vertrieb der e.on-Mitte', 5) 'Anfrage: Wird bei der Fußball-EM 2012 wieder Schleichwerbung gezeigt werden?', 6) 'ab 31.5. Saufverbot auf der Nikolaistraße und auf dem Nikolaikirchhof' und 7)'10.6. ab 11:00 – das 8. Schäferfest in Klein Schneen'. Auf Platz vier und fünf unter allen Artikeln kamen die alten regionalen Artikel "Klimaproteste bei/gegen Mercedes" und "Städtische Leerstand in Bürgerstraße 7 - Wie nutzen?".

StadtRadiotipps
Jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00-15:00 das "Ostasienmagazin"

21.06.2012 Für die werktägliche Woche hat das StadtRadio Göttingen unter anderem folgende Themen vorbereitet: "Der ‚Tag des Cholesterins’ in Göttingen"[Mo. 8:05], "Die niedersächsischen Musikschultage ‚Wir machen Musik’"[Mi. 17:05] und "Stadt und Region: Abschluss der Bauarbeiten am Grenzmuseum"[Fr. 7:35]. Im Rahmen des Bürgerfunks findet sich im Programm die neue Sendung "Ostasienmagazin", die jeden 1. Sonntag im Minat von 14-15 Uhr bzw. als Wiederholung jeden 2. Montag im Monat von 14-15 Uhr zu hören ist. Themen in der Sendung sind Musik und Kultur aus Ostasien.

Tagesordnungen
Göttingen will Schulessen subventionieren - sparsame Städte fordern Kostendeckung

20.06.2012 In der Woche ab dem 25.6. finden bei der Stadt Göttingen sieben Sitzungen statt. Im Personalausschuss werden die IT-Dienstleistungen der Stadt vorgestellt, während der Gleichstellungsausschuss unter anderem über die Erhöhung der Taxigebühren beschließen wird, wobei je nach Tarifart 7,8% und 50% liegen werden. Bei Betriebsausschuss werden erste Ideen der Verwaltung zur Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren vorgestellt. während im Umweltausschuss der Vorschlag für einen Grillplatz auf den Schillerwiesen vorgetragen werden wird. Im Schulausschuss wird die Subventionierung der Schulessen beschlossen werden. Im Antrag der Stadt wird ausdrücklich gesagt, dass die meisten Kommunen kostendeckende Preise verlangen. Weiter tagen in dieser Woche der Ortsrat in Geismar und Grone, wobei in Grone die Pläne für den Neubau der Groner Stadtteilbibliothek vorgestellt werden.
[Zukunftsvertrag heißt Sparen überall dort, wo es sinnvoll erscheint - dies gilt auch für Schulessen. Dr. Dieter Porth.]

Familienpolitik
Göttinger SPD-Kreistagsfraktion lehnt Betreuungsgeld ab

20.06.2012 In einer Pressemeldung spricht sich die Göttinger SPD Kreistagsfraktion gegen das vom Bund geplante Betreuungsgeld. Stattdessen sollte der Bund mehr Geld für die Schaffung von Kindergärten und Kinderkrippenplätzen bereitstellen. Es wird darauf verwiesen, dass Kinder ohne frühkindliche Bildung schlechtere Karrierechancen in der Gesellschaft haben. In der Meldung wird auch die zu geringe Anzahl von Krippenplätzen im Landkreis Göttingen beklagt.

Einzeltermine
Do. 20:15 - Doku "River and Tides" im Künstlerhaus

20.06.2012 In der Woche vom 21.6. bis 27.6.12 sind der Redaktion verschiedene Vorträge, Lesungen, Theaterinszenierungen und Filmvorführungen bekannt geworden. Zum Beispiel wird im Künstlerhaus die Doku "River and Tides" vorgeführt. In der Pauliner Kirche wird der Vortrag " Al-Farabi und die Neubegründung der Philosophie in der islamischen Welt" gehalten werden. Im Apex heißt das kabarettistische Stück "Hammerschlag und Muffensausen". Unter vielen weiteren Terminen findet sich zum Beispiel auch der Hinweis auf "Beratertage zum neuen Bundesfreiwilligendienst", der bei der Bundesagentur für Arbeit stattfinden wird.
[[Doku = Dokumentarfilm]]

Lumiere
Sa. 17:00 - Doku "Auf der Suche nach dem alten Tibet"

20.06.2012 Das Lumiere hat in der Woche vom 21.6. bis 27.6.12 die Kapitalismussatire "Ufo in her Eyes", und die Komödie "West is west" im Hauptprogramm. Weitere Filme an vereinzelten Terminen sind die Doku "Auf der Suche nach dem alten Tibet", das Drama "Der Zufall möglicherweise" und das Drama "Kairo 678". Für die Kinder wird am Samstag und Sonntagnachmittag "SOS – Ein spannender Sommer" vorgeführt.

Junges Theater
Premiere "Ronja Räubertochter" inszeniert vom jt-KinderClub

19.06.2012 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 21.6. bis 27.6.12 die Schulkomödie "Frau Müller muss weg" und den Dürrenmatt-Klassiker "Die Physiker". Die verschiedenen Clubs präsentieren das Sinnsuchstück "Das Fundament", eine Erzählung über die virtuelle Realität in "Das Ereignis" und die Interpretation des Schiller-Klassikers "Die Räuber". Am Sonntag feiert die Inszenierung von "Ronja Räubertochter" ihre Premiere.

Junges Theater
Premiere am Mittwoch: "Das Ereignis"

11.06.2012 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 14.6. bis 20.6.12 das Stück nach dem gleichnamigen Film "Gegen die Wand", die Bürokomödie "Der Boss vom Ganzen", die mahnende Biographie "Die Brüder Grimm - Vom Märchenschreiber zum Verfassungskämpfer" sowie das Stück um Meinungsfreiheit "Frank --- und frei". Der Jugendclub zeigt in der Woche seine Bearbeitung von Schillers "Die Räuber", während die jungen Schauspieler aus dem MiniClub ihr Märchen "Lachen soll gelernt sein" darbieten. Premiere hat am Mittwoch das selbstentwickelte Stück des jt-Ausreißerclubs: "Das Ereignis".

Neuere Nachricht Späteres

Rückblick
Interessante Diskussionen um Sinn & Unsinn vom Verfassungsschutz

22.06.2012 Rückblickend werten die Göttinger Grünen ihre Podiumsdiskussion am 18.6.12 zum Thema " Verfassungsschutz vor dem Aus?" als Erfolg. Es kamen rund vierzig Besucher. In der Meldung findet sich unter anderem der Satz: "Einigkeit herrschte auf dem Podium zu der These, dass es zur Bekämpfung rechter Strukturen notwendig ist, die Zivilgesellschaft zu stärken und nicht antifaschistische Gruppen durch Überwachung zu stigmatisieren." Auch wurde seitens der Grünen Jugend die Forderung erhoben, dass der Verfassungsschutz abzuschaffen sei.
[Die Kernaufgabe des Verfassungsschutzes muss darin bestehen, soziale Abkapselungen, Radikalisierungen und soziale Ausgrenzungen zu beobachten und zu outen. Dazu braucht er aber keine geheimdienstlichen oder polizeilichen Befugnisse. Dr. Dieter Porth]

Warnung
Firefox deklariert niedersächsische Seite für Online-Petitionen als nicht sicher

22.06.2012 Eine https-Verbindung ist nur sicher, wenn das übermittelte Hand-Shake mit Hilfe von Prüfschlüsseln gegen geprüft wird. Meine Version von Firefox 13.0.1 versuchte diese Gegenprüfung, als ich das Kontaktformular zum niedersächsischen Petitionsausschuss öffnen wollte. Da mein Browser die Zertifizierungsstelle nicht kannte, gab er eine Sicherheitswarnung aus. Wer zum ersten Mal beim niedersächsischen Petitionsausschuss vorbeischaut, der muss auch mit einer solchen Browser-Warnung rechnen, wenn der Browser die Zertifizierungsstelle beim Landesamt für Statistik nicht kennt.
[Ich merke in solchen Situationen immer, dass ich immer weniger weiß, was mein Rechner eigentlich alles im Hintergrund anstellt. Das macht Angst, weil ich die Konsequenzen des eigenen Handelns immer schwerer abschätzen kann. Dr. Dieter Porth]

Schulform
CDU-FDP-Gruppe fordert die Katholische Schule Bonifatius II zu erhalten

22.06.2012 Die CDU-FDP-Ratsgruppe fordert, dass der Oberbürgermeister eine rechtssichere Beschlussvorlage für der Bonifatiusschule II vorlegen soll, so dass diese erhalten werden kann. Welche Forderungen mit der Pressemeldung genau verknüpft sind, wird aus der Meldung nicht deutlich. Der Pressemeldung ist ein Ausschnitt Gesetzestext aus dem niedersächsischen Schulrecht beigefügt, welche vielleicht erahnen lässt, was gefordert werden könnte und warum der Erhalt von der CDU-FDP-Gruppe gefordert wird.

Geld-oder-Leben
Tranparency fordert, einen Arzt einem Amtsträger gleichzustellen

22.06.2012 Mit Blick auf eine aktuelle Pressemeldung des Bundesgerichtshofes (BGH) fordert Tranparency Deutschland, dass die Ärzte zukünftig den Amtsträgern gleichgestellt werden. Sie wollen damit erreichen, dass die Korruption von Ärzten strafrechtlich verfolgbar ist und dass sich die Behandlungen des Arztes hauptsächlich an der Gesundheit des Patienten und nicht an deren persönlichen Profit orientieren. In dem besagten Prozess musste der Bundesgerichtshof prüfen, welchen juristischen Status einem Arzt zukommt. Das Gericht kam nach eingehender Prüfung zu dem Urteil, dass ein Arzt in erster Linie ein profitorientierter Unternehmer und erst in zweiter Linie der Allgemeinheit verpflichtet ist. Wenn ein Arzt über ein Prämiensystem für verschriebene Medikamente also Provisionszahlungen bekommt, so ist dies keine Korruption und damit auch nicht strafbar. Der BGH weist in seiner Pressemeldung aber ausdrücklich auch darauf hin, dass der Gesetzgeber die Gesetzeslage ändern kann.

Rückblick 24/12
Konzerte vom 14. Juni bis zum 20. Juni 2012

21.06.2012 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Oliver Kipp", "Sonoc De Las Tunas", "Seven Up", "Noiseaux", "Ferdinand Kraemer", "Stefano Turano" und "Totally Stressed" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv.

Selbstverständnis - "Broken-Links" - Unterstützung - Impressum - Em@il - Kontaktformular - Werbungspreise ---