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"Was vom Himmel fällt" – eine tolle Komödie über Liebe, Angst und einen schwarzen Männerschuh
18.06.2012 Vom Himmel kann vieles fallen – zum Beispiel die Liebe. Jacqui und Robin aber lernen sich kennen, weil Robin in jungen Jahren aus heiterem Himmel ein Schuh auf den Kopf gefallen ist und weil Jacqui beinahe eine U-Bahndecke auf dem Kopf gefallen wäre. Beide vereint seit diesem Trauma die Angst, dass Ihnen Satelliten auf den Kopf fallen könnten. Die Inszenierung erzählt anrührend vom Wachsen der Liebe zwischen Jacqui und Robin, die wegen ihrer Ängste nie ihre eigene Wohnung verlassen 'können'. Die Inszenierung bietet dem Zuschauer viele anregende Situationen, die ob ihrer Skurrilität zum Lachen einladen. Gleichzeitig erinnert die Komödie sanft daran, auch über die eigenen Ängste und die eigenen Zwangshandlungen nachzudenken. Wie es sich für eine gute Komödie gehört, endet "Was vom Himmel fällt" von James Graham im Happy-End und mit einem verdienten langen Applaus. Eine toll inszenierte Komödie, die Lust macht auf mehr Theater! Dr. Dieter Porth
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
Impressionen zur Premiere von "
Was vom Himmel fällt" aus der Feder von James Graham am
(Bericht geschrieben am 18.6.12)
Persönliche Impressionen und Fazit
Das Stück war insgesamt eine schöne Liebesgeschichte, die durch das skurrile Setting des der keraunothentophoben Hauptpersonen eine schöne humoristische Komponente bekam. Das Wachsen der Liebe mit den Streitereien und auch mit den Liebesszenen wurde von den beiden Hauptschauspielern authentisch und rührend gespielt. Hoffnungen, Enttäuschungen, Zorn und Glücklichkeit drückten beide mit Mimik und Gestik hervorragend aus und prägten ihren Figuren einen eigenen Charakter auf, so dass die Dialoge authentisch und lebensnah wirkten. Immer hatte man das Gefühl, eigentlich verhalten sich alle normal – abgesehen von der Keraunothentophobie.
Das Stück lebt von seiner direkten Inszenierung und macht dem Zuschauer plausibel, dass manche sich auch über das Internet verlieben können. Gleichzeitig macht das Stück deutlich, dass Verliebte einander mit allen Sinnen wahrnehmen wollen. Dazugehört auch der Geruch, das Ertasten und das Erfühlen des Partners.
Das Stück kann aber auch allgemeiner verstanden werden. Letztendlich werden die alltäglichen Ängste angesprochen, die uns vom Handeln abhalten oder die uns in zum Teil Abstruse Rituale zwingen. Als Zuschauer kann man in vielen Situationen seine eigenen Ängste und Zwangshandlungen wiederentdecken, wenn man dies will. Gleichzeitig bietet das Stück einen skurrilen Rahmen, der es dem Zuschauer ermöglicht, sich durch die Geschichte ablenken zu lassen, wenn die Wiederentdeckungen zu "schwer" werden. Diese Balance zwischen Anregung und Ablenkung machen den Reiz des Stückes aus, dem das Ensemble in der Inszenierung liebevoll Rechnung getragen hat.
Kurzinfo
Info Detail (gegebenenfalls mit Link zu Website oder Wikipedia) Stückname Was vom Himmel fällt
Original: "A History of Falling Things"Videotrailer zum Theaterstück http://vimeo.com/42957964 Theater ThOP - Theater im OP (Web, Wiki) Regie Maren Zeiss (Regie)
Cornelis Kater (Regieassistenz)Schauspieler Christopher Seltmann als Robin
Ayse Bolik als Jecqui
Christa Gisbichler als Joana, die Therapeutin
Jeila Böhm als Lesley, die Mutter von Robin
Ralf Kollarz-Beuermann als Reece, der Vater von Jacqui
Ursula Dettmer als Jimmy, der Bote
Julian Giro als der kindliche Robin im VideoAutor James Graham (Original, englisch-sprachige Agentur-Profil, Beschreibung bei deutschen Theaterverlag)
Verena Winter (Übersetzung)
Kevin MacLeod (Musik, Link zur Website)Dauer 20:00 bis zirka 22:30♠1 mit einer Pause von 20 Minuten Genre Romanze – Komödie weitere Aufführungen Juni 2012
19.06., 20.06., 23.06., 24.06., 27.06., 29.06. und 30.06.
Juli 2012
03.07., 04.07., 06.07. und 07.07. (Derniere)
Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20:15.
Geschichte des Stückes vom "Was vom Himmel fällt"
Die Inszenierung beginnt mit einem kurzen Film, in welchem ein Junge zu sehen ist, dem aus heiterem Himmel ein Schuh (Größe 41, Männer-Halbschuh♠2, schwarz) auf den Kopf fällt. Da das Kind keine Ursache für den Ursprung des Männerschuhs entdeckt, verkriecht er sich zu Hause mit einem Buch unterm Tisch und einem Kochtopf auf dem Kopf.
Nach dieser filmischen Vorgeschichte beginnt das eigentliche Theaterstück des erwachsenen Robin, der in seiner mit Büchern voll gestopften Welt. Es wird gezeigt, wie Therapeutin und Mutter versuchen, Robin zu einem normalen Leben zu bewegen. Die stereotype Therapeutin versucht es dabei mit Lob und Aufforderung, was bei Robin nur eine Abwehrhaltung hervorruft. Ironisch♠3 empfand ich dabei, dass die Therapeutin Robin nur anruft. Robins Mutter wird stereotyp dargestellt als eine Frau, die nicht zuhören kann, die ständig nur selbst redet und die gleichzeitig neugierig unter dem Vorwand des Putzens in des Sohnes Zimmer rumguckt.
Auf der anderen Seite ist da Jacqui, die sich nur noch in ihrem ehemaligen Kinderzimmer im Hause des Vaters aufhält. Nach einem Trauma wuchsen mit der Zeit ihre Ängste immer stärker, so dass sie irgendwann von London wieder nach Hause zurückzog. Auch ihr Vater versucht sie zum normalen Leben zurückzuführen, indem er an die glücklichen Erinnerungen aus ihrer Jacquis Kindheit appelliert.
Diese Versuche der Mitwelt, die beiden zu einem normalen Leben zu bewegen, sind in die Geschichte geschickt eingeflochten und treibt sie voran. Gleichzeitig beschreibt die Geschichte in aller Ausführlichkeit und Ruhe das langsame Kennenlernen von Jacqui und Robin. Es beginnt mit dem ersten Kennenlernen in einem Chatraum für Menschen, die Angst vor herabfallenden Satelliten (Keraunothentophobie, siehe http://phobien.ndesign.de/#k) haben. Die Geschichte nimmt sich Zeit für die verschiedenen Stationen des Kennen-Lernens. Manche Passagen wirken skurril, weil beide wegen ihrer Phobie ihre Wohnung/Gefängnis nicht verlassen. Als beide miteinander Jive (schnellerer Paartanz) einzeln in ihrer Wohnung tanzen, waren ob dieser Skurrilität Lacher unvermeidbar. Es braucht halt einen hohen Leidensdruck bzw. Liebensdruck, um die eigene Wohnung zu verlassen. Aber am Ende geht die Geschichte ach verschiedenen Irrungen und Wirrungen trotz aller Widrigkeiten auf skurril-ungewöhnliche Weise gut aus.
Bühnenbild und Stilmittel
Als Bühne wurde der Arena-artige Innenraum vom Thop und auch der Balkon über der Bühne genutzt, wobei die dort aufgestellte weiße Rückwand auch als Projektionsfläche für die eingespielten Filme diente. Auf dem Balkon wurden alle Szenen gespielt, die nicht in den Wohnungen von Robin und Jacqui gespielt wurden.
Die Räume von Robin und Jacqui waren stereotyp ausgestaltet. Der Raum von Robin war typisch "Jungenmäßig" unordentlich und praktisch. Der Raum von Jacqui war dagegen in Ansätzen Mädchenhaft gestaltet, ohne dabei den typischen Vorurteilen von Mädchenzimmern nachzugeben. (Typische Mädchenzimmer sind für mich pinkfarben und an mindestens drei Stellen befindet sich etwas Kitschig-Schönes. In einem ordentlichen Mädchenzimmer findet sich natürlich auch ein großer Spiegel, weil Frauen immer sicher sein wollen, dass sie hübsch sind.) Es gab zwar ein Regal mit verschiedenen Accessoires zum Anschauen und ein Poster an der Tür, aber wirklich Kitschiges oder Kindliches oder Spiegeliges war nicht zu sehen. Aber insgesamt passten die Charaktere zu den Zimmern.
Die Musik wurde nur bei den Filmsequenzen eingesetzt. Die Musik selbst passte gut zu der Stimmung in den Filmen. Am kunstvollsten fand ich den Film, in welchen Robin seinen Traum schilderte. Mit seiner eher abstrakten Darstellung stach er aus der restliche Aufführung etwas heraus un hatte seinen eigenen episodenhaften ästhetischen Reiz.
Farbiges Licht wurde bei dieser Inszenierung nicht bewusst eingesetzt – zumindest ist mir nichts aufgefallen, abgesehen von Rotlicht auf die Therapeutin. Nichtsdestotrotz wurde das Licht in der Inszenierung als darstellendes Element verwendet, indem immer nur bestimmte Positionen per Spotlight ausgeleuchtet wurden. So wurde dem Zuschauer deutlich gemacht, in welchem Raum bzw. in welcher Örtlichkeit gerade die Szene spielt. nach einem Szenenwechsel es weitergeht. Dadurch haben die Macher das Stück schön und klar strukturiert.
Das ThOP hat schon zu mehreren Stücken einen Videotrailer erstellt. Ich finde diese Idee interessant, weil sich damit neue Marketingmöglichkeiten eröffnen. Da Videoproduktionen aufwendig sind, stellt sich die Frage, ob der Aufwand auch für ein reguläres Theater lohnen würde. Letztendlich muss ein solches Video zu mehr Zuschauern führen, um seine Produktion zu rechtfertigen. Im Rahmen eines Universitätstheaters sollte man den Studenten die Möglichkeit geben, verschiedene Stilelemente auszunutzen.
Schauspieler und Schlüsselszenen
Die Dialoge von Robin mit der Therapeutin hatten schon ihren ganz eigenen Reiz. Wenn die die Therapeutin mit Robin sprach, so geschah dies nur per Telefon. Die Therapeutin gab während des Telefonats mit Robin aus ihrem Liegesessel heraus nur allgemeine Hinweise. Verstärkt durch das Rotlicht wirkte die Szene auch mich so, als ob die Therapeutin mal eben kurz aus dem Urlaub heraus bei Robin anruft.
Besonders eindrücklich fand ich aber auch die Szene, wo der Vater von Jacqui, dargestellt von Ralf Kollarz-Beuermann, versucht, bei der selben mit heißer Schokolade die glücklichen Erinnerungen an die Vergangenheit wachzurufen, um auf den Erinnerungen aufbauend sein Tochter wieder aus dem Zimmer zu bekommen. Besonders glaubwürdig fand ich seinen Wutausbruch, als er merkte, dass dies nicht wirkte.
Ein Schlüsselsatz ist Stück ist: "Was rauf geht, kommt auch wieder runter." Diesen benutzte Robin immer als Totschlagargumente, um Fordern nach Änderung seiner Haltung selbst abzuwehren. In diesen Szenen spielt Christopher Seltmann den Robin immer sehr überzeugt als jemanden, der gerade wiedereinmal mit der Situation überfordert ist. Besonders in Erinnerung geblieben ist auch der erste Versuch von Robin, nach draußen vor die Tür zu gehen. Dieser Versuch endete theatralisch eindrucksvoll in einen epileptischen Schreikrampf-Anfall, was sicher nicht dem Krankheitsbild einer Phobie entspricht aber theatralisch an dieser Stelle genau die richtige Ausdrucksform, um das Stück mit Dynamik voranzutreiben.
Eine typische Eingeschaft von Mädchen ist, dass sie schnell eingeschnappt sind, um damit Jungen unter Druck zu setzen, damit sie das tun, was die Mädchen wollen. In diesen Situationen spielte Ayse Bolik die Jacqui sehr überzeugend. Übrigens auch in den Situationen, wo sie burschikos Robin klar sagte, was sie von ihm wollte.
Publikum und Stimmung bei der Inszenierung von "Was vom Himmel fällt"
Ein Großteil des Publikums im ausverkauften Haus waren Studenten in Höheren Semestern. Neben dem jungen Publikum waren aber auch viele Ältere unter den Zuschauern, die sich diese skurrile Komödie nicht entgehen lassen wollten. Auch waren einige neue Zuschauer gekommen, die die Geflogenheit im ThOP noch nicht kannten. Sie outeten sich, indem sie entgegen der üblichen Geflogenheiten über die Bühne liefen.
Zum Ende der Inszenierung gab es einen lang anhaltenden Applaus und das Publikum forderte die Schauspieler zehn Mal♠4 auf die Bühne. Nach dem Applaus wurde ein Film als Abspann eingespielt, für den dem Produktionsteam einen Zusatzapplaus einbrachte.
Das Stück hat das Publikum in jeden Fall in seinen Bann gezogen. Besonders deutlich wurde dies, als in einer schönen, anrührenden Stelle aus dem Publikum ein mitfühlendes "aaaaaah" zuhören war.Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) Der Termin ist geschätzt. Ich hatte vergessen, nach dem Ender der Premiere auf die Uhr zu schauen. Dr. Dieter Porth♠2) Glück gehabt. Es hätte auch ein Frauenstiefel mit Pfennigabsatz sein können. Dr. Dieter Porth.♠3) Man sagt, dass viele nur deshalb Psychologie studieren, weil sie hoffen, den die Traumata ihrer Kindheit beheben zu können. Ironisch wird dies im Stück erkennbar, wenn man sich Fragt, warum die Therapeutin Robin nur anruft. Leidet sie vielleicht auch unter Keraunothentophobie?
Dr. Dieter Porth♠4) Als ich nach der Vorstellung gefragt wurde, sagte ich zwölf , weil ich mich verguckt hatte. Bemerkenswert war, dass sie nicht die ganze Bühne für die Aufläufe nutzten, sondern immer nur die eine Tür nutzten.
Dr. Dieter Porth
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Göttingen 18.06.2012 Deutsches Theater |
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Deutsches Theater 18.06.2012 Das Deutsche Theater zeigt in der Zeit vom 21.6. bis 27.6. auf der großen Bühne die Erzählung aus der Antike "Phädra", das Musical "West Side Story", die Inszenierung von "Die Orestie" sowie das Stück nach dem Buch "Der Zauberberg". Für die letzten beiden Stücke werden vorab Stückeinführungen angeboten, wobei für "Die Orestie" eine Stückeinführung für Gehörlose dargeboten wird. Im Keller wird die Satire "Wer kocht, schießt nicht" sowie das Stück "Gut gegen Nordwind2 aufgeführt werden. Auf auswärtigen Bühnen werden das Stück "Kunst" über Kunst in Northeim-Mandelbeck sowie "Jedermann" in der St. Jacobi-Kirche aufgeführt. Im Studio heißt es für Kinder am Wochenende wieder "Johnny Hübner greift ein", während am Sonntagabend "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" vorgeführt wird. Wissenschaftskritik 17.06.2012 Wenn der Wirt abends auf seiner Gartenterrasse den 'Heizpilz' runterdreht, wird es kühler, weil die Strahlungswärme weniger wird. Das ist Physik. Nun scheint die Sonne in Deutschland im August schwächer als im Juni. und auch ist die Konzentration des Treibhausgases CO2 im August kleiner als im Juni. Warum ist dann der August trotzdem heißer als der Juni? Die einzige Erklärung ist: Kohlenstoffdioxid ist kein Treibhausgas. Wenn man nun annimmt, dass die Vegetation in Deutschland im August mehr Sonnenlicht absorbiert als im Juni, dann ist es plausibel, dass es im August wärmer ist als im Juni. Wenn das Kohlenstoffdioxid schon nicht das jahreszeitliche Klima bestimmt, so wird es wohl auch nicht das langfristige Klima bestimmen können. Die Hypothesen von den Treibhausgasen sind die Phlogistone der Moderne. Der Klimawandel ist übrigens trotzdem real, weil der Raubbauende, verwüstende Mensch genauso wie die Treibhausgase überall auf der Welt zu finden ist. StadtRadiotipps 16.06.2012 Für die werktägliche Woche hat das StadtRadio Göttingen unter anderem folgende Themen vorbereitet: " Forschungsprojekt Hungerhilfe vs. Schutz der Artenvielfalt"[Di. 7:35], " Die aktuelle Situation von Menschen mit Behinderungen in Göttingen "[Di. 17:05] und " Windkraftanlagen in Herberhausen/Knutbühren?"[Do. 7:35]. Weitere vorbereitete Themen finden sich in der Meldung. Stromnetzrückkauf 16.06.2012 Angesichts der Ankündigung der e.on-Mitte Vertriebsgesellschaft rät die Göttinger Ratsfraktion der CDU zu Bedacht. Es gelte die Chancen und Risiken abzuwägen. Die Gruppe meint, dass man vorm Kauf die Marktchancen, wie Kapitalkosten und Kostenrisiken eventueller Sanierungen fürs alte Leitungsnetz, beachten sollte. Sie warnen davor, aus rein ideologischen Gründen den Rückkauf voranzutreiben. Die Meldung schlägt neben weiteren Ideen zum Beispiel auch vor, zum Beispiel beim Rückkauf auch private Partner mit einzubeziehen. Zeitplan 15.06.2012 Die Verwaltungen der Landkreise Northeim, Göttingen und Osterode am Harz sowie die Verwaltung der Stadt Göttingen haben sich auf einen Zeitplan für die Fusionsverhandlungen geeinigt. In der Meldung werden die Forderungen der Verhandlungspartner aufgezählt. Osterode will seine Berufsschulen und die Verwaltungsarbeitsplätze erhalten. Northeim will eine strukturelle Förderung des ländlichen Raumes sowie einen Erhalt der Feuerwehrstrukturen. Der Landkreis Göttingen will die Hauptverwaltung in Göttingen sehen und im neuen Großkreis die Verwaltung für die Sozialhilfeempfänger übernehmen. Die Stadt Göttingen will ihren derzeitigen Sonderstatus behalten und erhofft sich weitere finanzielle Zugeständnisse vom zukünftigen Großkreis. Handy 15.06.2012 In Göttingen hat die Telekom als eine der ersten Städte das sogenannte LTE-1800-Netz eingerichtet, heißt es in einer von der Stadt Göttingen zitierten Pressemeldung der telekom. Damit kann im Internet mit bis zu 100MBit/s gesurft werden. Um diese Geschwindigkeiten nutzen zu können, braucht der Nutzer zusätzlich einen sogenannten LTE Speedstick, heißt es in der Meldung. |
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