Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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Fliegende Überwachungsroboter jetzt auch schwarmfähig
03.05.2012 Die Frauenhofer-Gesellschaft berichtet über die Entwicklung einer Überwachungsdrohne, die selbststeuernd Kollisionen mit anderen Drohnen und Gegenständen verhindert und parallel Aufnahmen machen kann. Dabei wird eine relativ hoch auflösende Kameratechnik verwendet. Die Drohne kann nach Meinung der Forscher zum Beispiel bei Volksrevolten, Krawallen oder aber auch zu Vermessungszwecken verwendet werden.
[Für Demonstranten bedeutet dies, dass man sich mit Drohnenabwehrwaffen ausrüsten muss, um seine Freiheit zu schützen. Natürlich ist die Technik auch hervorragend geeignet um militärische und terroristische Angriffe im Häuserkampf durchzuführen. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Interessant ist hier die Frage, warum hier Forschungsgelder ausgegeben werden. Welche ideologischen Vorstellungen haben angesichts der genannten Anwendungen in der Pressemeldung die Entwickler und auch ihre Auftragsgeber?
Dr. Dieter Porth
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu Frauenhofer-Gesellschaft [ Homepage ]
Die Frauenhofer-Gesellschaft meldet - Fliegende 3D-Augen
(Info zur Meldung vom 2.5.12 – angesurft am 3.5.12 – Link zur Meldung beim Informationsdienst Wissenschaft (IDW) als Zitiergrundlage und bei der Frauenhofergesellschaft) - Fraunhofer-Gesellschaft - 02.05.2012 14:51
Ob als Einsatzhelfer bei Großveranstaltungen oder als hochauflösende 3D-Vermesser von Straßenzügen: Intelligente Schwärme aus Flugrobotern eignen sich als universelles Werkzeug für Polizei, Krisenmanager oder Städteplaner. Für einwandfreie Flugmanöver ohne Kollisionen sorgt ein spezieller 3D-Sensor von Fraunhofer-Forschern.
Wie auf Kommando steigt das Team langsam laut surrend in die Luft. Gut zwei Dutzend Flugroboter fliegen über der Menschenmenge aus Tausenden von Fußballfans. Aufgebrachte Rowdys haben das Spielfeld gestürmt und bengalische Feuer gelegt. Es kommt zu Schlägereien, Rauch verhindert die Sicht, es herrscht Chaos. Nur der Flugroboter-Schwarm behält die Übersicht. Die unbemannten Flugroboter sind eine Art Mini-Hubschrauber mit einer Spannweite von etwa zwei Metern. Auf den beiden seitlichen Schwenkflügeln sitzt jeweils ein Propeller. Sie verleihen dem Fluggerät eine schnelle und präzise Manövrierbarkeit. Beim Flug über das Spielfeld fangen die Kameras und Sensoren die wichtigsten Bilder und Daten ein und funken sie zur Zentrale. Wo gibt es Schwerverletzte? Wo müssen Feuer gelöscht werden? Über welchen Weg lässt sich die rivalisierende Meute am besten auseinanderbringen? Dank der Informationen können die Einsatzleiter schneller wichtige Entscheidungen treffen, während die Roboter wie ein Vogelschwarm selbstständig über die Arena navigieren – ohne dabei miteinander oder mit anderen Hindernissen zu kollidieren.
Herzstück der Technologie, die Kollisionen verhindert, ist ein CMOS-Sensor von Fraunhofer-Forschern des Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg. »Der Sensor kann sehr effizient dreidimensionale Abstände vermessen«, sagt Werner Brockherde, Leiter der Entwicklungsabteilung. Wie bei einer Schwarz-Weiß-Kamera erfasst jeder Bildpunkt auf dem Sensor einen Grauwert. »Obendrein bekommt man zu jedem Pixel aber noch einen Abstandswert«, erklärt Brockherde. Auf diese Weise kann der Flugroboter die Position von anderen Objekten im Raum genau bestimmen.
Sensor löst höher auf als Radar
Gegenüber dem Radar, das mit Hilfe von reflektierten Echos Abstände von Objekten erfasst, bietet der IMS-Abstandssensor erhebliche Vorteile: »Die örtliche Auflösung ist sehr viel höher«, sagt Brockherde. »Ein Radar wäre bei dieser Nahfeldmanövrierung viel zu grob.« Auf eine Entfernung von bis zu 7,5 Metern erkennen die Flugroboter selbst kleinere Objekte von bis zu 20 mal 15 Zentimeter. Zudem werden die Abstandsinformationen mit einer sehr hohen Rate von 12 Bildern pro Sekunde übertragen.
Selbst bei starkem Störlicht, etwa wenn die Sonne direkt blendet, liefert der Sensor präzise Bilder. Dieser arbeitet nach dem Time-of-Flight-Verfahren (TOF). Dabei senden Lichtquellen kurze Impulse aus, die von den Objekten reflektiert und vom Sensor wieder eingefangen werden. Um zu verhindern, dass zu starkes Hintergrundlicht das eigentliche Signal überdeckt, öffnet sich der elektronische Verschluss nur für wenige Nanosekunden. Zudem erfolgt eine Differenzmessung, bei der jeweils eine Aufnahme nur mit Hintergrundlicht und eine zusammen mit dem eigentlichen Signal erfolgen. Die Differenz liefert die Informationen über das gewünschte Signal. »Das alles geschieht in Echtzeit«, sagt Brockherde.
Eingebaut sind die 3D-Abstandssensoren in Kameras der Firma TriDiCam, einer Ausgründung des Fraunhofer IMS. »Für uns bietet dieses Forschungsprojekt neue Herausforderungen in Bezug auf Umgebungsbedingungen und die Sicherheit dieser Sensortechnologie«, sagt Jochen Noell, Geschäftsführer von TriDiCam. Die Entwicklung ist Teil des Projekts AVIGLE, das zu den Gewinnern des Spitzentechnologie-Wettbewerbs »Hightech.NRW« gehört und vom Land Nordrhein-Westfalen und der EU gefördert wird. Am 12. und 13. Juni stellen die IMS-Ingenieure ihre Sensortechnologie beim Fraunhofer CMOS Imaging Workshop in Duisburg vor.
Die Flugroboter sollen nicht nur bei der intelligenten Luftüberwachung von Großereignissen zum Einsatz kommen. Katastrophenhelfer könnten von ihnen ebenso profitieren wie etwa Städteplaner, die mit ihnen detaillierte 3D-Modelle von Straßenzügen erstellen oder großflächig Dächer auf ihre Eignung für Solar-Anlagen prüfen könnten. Ob virtuelle Karten von schwer zugängigen Gebieten, Überwachung von Baustellen, Kontaminationsmessungen auf AKW-Anlagen – für viele Anwendungen wären teure Luft- oder Satellitenaufnahmen nicht mehr notwendig.
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2012/mai/fliegende-3d-aug...
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Rückblick 17/12 03.05.2012 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Gerrit Zitterbart", "Monsters of Liedermaching", "Ina Friebe", "Louis Fitzmahony", "New Orleans Syncopators" und "Uwe Müller & Freek v. Lochem" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Hitartikel 03.05.2012 In der Woche vom 23. bis 29. April kamen folgende Artikel unter die Top 7 der 7-Tage-Artikel: 1) 'Film über Grafitti-Künstler im Künstlerhaus', 2) 'Woche der Schiffsfilme', 3) 'Südniedersachsen bleibt weiter Bahntechnische Provinz', 4) '70k€ für Dachsanierung der Musa', 5) 'am 24.4. öffentliche Fragestunde wegen Zukunftsvertrag', 6) 'Grüne fordern Alternativstandort für Festes Haus' und 7) 'Epidemie des Usutu-Virus befüchtet – Amselsterben im Sommer?'. Zirkus 02.05.2012 In der Zeit vom 4.5. bis 6.5.12 gastiert in Göttinger der Zirkus Renz auf dem Schützenplatz. Am Freitag und Stanstag beginnen die Vorstellungen und 16:00 und 19:30, während am Sonntag die Vorstellungen um 15:00 und um 18:00 anfangen. Der Zirkus bietet alles, was man von einem ordentlichen Zirkus erwartet: Clowns, Akrobaten, Jongleure und natürlich auf Tierdompteure. Als eines unter vielen Highlights darf sich der Zuschauer zum Beispiel auf den gemeinsamen Auftritt einer Stubenkatze und einer Albino-Ratte freuen. Widerspruch 02.05.2012 In einer Pressemeldung widerspricht der Landkreis Göttingen dem niedersächsischen Flüchtlingsrat, dass er wegen einer Auslegung des Rechts im Bereich der Asylanten vom Innenministerium gerügt wurde. Seitens des Landkreises heißt es vielmehr, dass nur eine sprachliche Regelung gerügt worden sei. Der Landkreismeldung ist die Meldung vom niedersächsischen Flüchtlingsrat beigefügt. Sie verdeutlicht, dass der Landkreis rechtlich zu kritisierende Formulierungen in Krankenscheinen, also in amtlichen Dokumenten, verwendet hat. Lumiere 02.05.2012 Das Lumiere zeigt in der Woche vom 3.5. bis 9.5.12 das historisch-adelige Drama "Die Königin und der Leibarzt", die Erziehungsheimrevolte in "The King of Devil’s Island", den Nazi-Trash-Film "Iron Sky - Wir kommen in Frieden!" und die Komiker-Komödie "Funny Bones - Tödliche Scherze". Am Samstag und Sonntagnachmittag wird für die Kinder die Komödie "Übergeschnappt" vorgeführt. Tagesordnungen 02.05.2012 In der Woche ab dem 7. Mai finden in der Stadt Göttingen zwei Sitzungen statt. Zum einen tagt der Sozial-& Gesundheitsausschuss. Zu der Sitzung ist keine Tagesordnung veröffentlicht, so dass die Sitzung augenscheinlich nicht-öffentlich ist. Zum anderen ist eine außerordentliche Sitzung des Rates geplant. Die Verwaltung selbst stellt die Beschränkung des Alkoholverkaufs in der Nikolaistraße als Schlagzeile in ihrer Pressemeldung heraus. Weitere Themen sind. unter anderem das von den Grünen geforderte Aktionsforum Kommunal-Finanzen und die Einrichtung einer Planungsgruppe IGS. Mit einem Antrag möchte die SPD, dass die freiwilligen Feuerwehren ihre Jugendarbeit auch an Ganztagesschulen anbieten. | |
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Schulreform 05.05.2012 Angesichts des Demographischen Wandels werden die Berufsschulen des Landkreises in fünf bis acht Jahren rund 2000 Schüler weniger als heute beschulen müssen. Die Kapazitäten der Schulen sind daher zurückzufahren. Die Kreistagsfraktion der Grünen schlägt vor, den Berufsschulen in Duderstadt und Hann. Münden jeweils eine bisherige Göttinger Berufsschule als Außenstelle zuzuordnen. Sie versprechen sich davon einen Erhalt der Standorte und eine Sicherung der fachlichen Breite der Ausbildungsangebote. Innovationen 03.05.2012 Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz zeigt auf der Drucktechnik-Messe drupa ihre neusten Innovationen auf Papier. Es handelt sich um gedruckte funktionsfähige Lautsprecher und um gedruckte stromerzeugende Solarzellen. Zum gedruckten Lautsprecher wird gesagt, dass seine Klangqualität gut ist, wobei die Bässe etwas schwach wirken sollen. Die gedruckten Solarzellen werden auf der Messe als Solarbaum präsentiert, wobei die Solarblätter von der Unterseite mit Werbung bedruckt sind. Die Innovationen entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen. Zusammenfassend meint der Chemnitzer Professor Hübler zu den Innovationen: "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein." Sommerferien 03.05.2012 In der kommenden Zeit wird der Ferienkalender 2012 mit verschiedenen Angeboten für die Sommerferien an Schulen verteilt. Auch liegt er bei vielen Behörden und bei der Sparkasse aus und steht im Internet zum Download bereit. Neben verschiedenen Einzelangeboten werden im Ferienkalender die verschiedenen städtischen Jugendtreffs vorgestellt, die Besonders in den Ferien anbieten. Ein Highlight ist die fünftägige integrative Ferienfreizeit auf dem Schulbauernhof in Hevensen. Zu der Freizeit muss man sich frühzeitig anmelden. Einkommensschwache Eltern können zur Finanzierung wirtschaftliche Jugendhilfe beantragen. Auch behinderte Kinder werden an der Freizeit teilnehmen. Spekulation 03.05.2012 Der Informationsdienst Wissenschaft zitiert eine Pressemeldung vom Max Planck Institut für Meteorologie. Danach schrumpfte auf der Nordhalbkugel das Eis in der Arktis, während auf der Südhalbkugel bei der Antarktis das Meereis zunimmt. Bei der Arktis soll der Treibhauseffekt die Rolle spielen, während er für die Antarktis keinen nennenswerten Effekt haben soll. Ein Wissenschaftler vom MPI wird in der Meldung mit mit den Sätzen zitiert: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Treibhausgaskonzentration bisher keinen starken, direkten Einfluss auf das Meereis in der Antarktis gehabt hat. Dort wird die Ausdehnung primär von der Entwicklung der Windsysteme und Meeresströmungen bestimmt. In dem von Land umschlossenen Arktischen Ozean hingegen ist augenscheinlich die Zunahme der Treibhausgase hauptverantwortlich für die beobachtete Abnahme des Meereises.“ Antimilitarismus 03.05.2012 Die Aktionswoche "Zivilklausel" will Hochschulen dazu bringen, ihre Forschungen auf zivile und friedliche Projekte zu verpflichten. Für diesen Rahmen hat der Allgemeine Studentenausschuss der Georg August Universität drei verschiedene Diskussionsveranstaltungen organisiert. Bei der Veranstaltung am 3.5. wird vor der Diskussion der Film "Deadly Dust" gezeigt. |