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"Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein."
03.05.2012 Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz zeigt auf der Drucktechnik-Messe drupa ihre neusten Innovationen auf Papier. Es handelt sich um gedruckte funktionsfähige Lautsprecher und um gedruckte stromerzeugende Solarzellen. Zum gedruckten Lautsprecher wird gesagt, dass seine Klangqualität gut ist, wobei die Bässe etwas schwach wirken sollen. Die gedruckten Solarzellen werden auf der Messe als Solarbaum präsentiert, wobei die Solarblätter von der Unterseite mit Werbung bedruckt sind. Die Innovationen entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen. Zusammenfassend meint der Chemnitzer Professor Hübler zu den Innovationen: "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein."
Emailnachricht: Kontaktlink zu Technische Universität Chemnitz [ Homepage ]
Die Technische Universität Chemnitz meldet - Papier mit gutem Sound
(Info zur Meldung am 2.5.12 – Link zur Meldung beim Informationsdienst Wissenschaft (Zitiergrundlage – angesurft am 3.5.12) und Link zur Presseschau (Meldung konnte dort nicht gefunden werden, Ursache unklar, Kein Link gefunden)) IDW-Angabe Katharina Thehos – Pressestelle - Technische Universität Chemnitz - 02.05.2012 08:19
Das Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz präsentiert auf der Drucktechnik-Messe drupa auf Papier gedruckte Lautsprecher und einen Solarbaum mit gedruckten Solarzellen
Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz (pmTUC) präsentiert vom 3. bis 16. Mai 2012 auf der Fachmesse drupa neue Forschungsergebnisse, die im wahrsten Sinne aufhorchen lassen: Lautsprecher, die im Flexodruckverfahren auf Standardpapier gedruckt wurden. Das Team um pmTUC-Leiter Prof. Dr. Arved Hübler ist auf der weltgrößten Messe für Drucktechnik in der Messe Düsseldorf am Stand des Druckmaschinenherstellers Windmöller & Hölscher KG (Lengerich) zu finden: Halle 15 – Stand A41/1.
Der gedruckte Papierlautsprecher wird - wie jeder andere Lautsprecher auch - an einen Audioverstärker angeschlossen. "Das Frequenzverhalten und damit die Klangqualität sind gut. Überraschend laut sind die Papiere auch. Lediglich die Bässe des Papierlautsprechers sind etwas schwach", erläutert Dr. Georg Schmidt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am pmTUC. Die Chemnitzer Forscher stellen die dünnen Lautsprecher aus mehreren Schichten eines leitfähigen organischen Polymers sowie einer piezoaktiven Schicht her. "Sie sind erstaunlich robust können durch Drucken extrem kostengünstig produziert werden", erklärt Projektmitarbeiterin Maxi Bellmann. Die Papierlautsprecher können zusätzlich mit farbigen Botschaften bedruckt werden.
Prof. Hübler erhofft sich mit dem Papierlautsprecher ein großes Spektrum neuer Anwendungen: Zum Beispiel könnten sie - integriert in gängige Druckprodukte - für die Werbung attraktiv werden. "Außerdem sind Soundtapeten oder rein technische Anwendungen wie Abstandssensoren vorstellbar, denn die Papiere sind auch im Ultraschallbereich aktiv", sagt Hübler und ergänzt: "Da das Drucken freie Formen der Lautsprecher zulässt, hat man auch ganz neue Möglichkeiten, die erzeugten Schallwellen zu beeinflussen." Die Entwicklung entstand im Rahmen des Projektes Plastic Acoustics (PACU), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Beteiligt waren die Robert Bosch GmbH (Stuttgart), die Heraeus Clevios GmbH (Leverkusen), die X-spex GmbH (Berlin) und das Chemnitzer Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS.
Wo Strom an Bäumen wächst
Neben den gedruckten Lautsprechern zeigt das pmTUC auf der drupa auch Weiterentwicklungen der gedruckten Papiersolarzelle. "Vor einem halben Jahr haben wir 3PV - also printed paper photovoltaics - als Weltneuheit vorgestellt", berichtet Hübler. Auf der Fachmesse in Düsseldorf zeigen die Chemnitzer Forscher einen Solarbaum, an dem 50 gedruckte Papiersolarzellen als überdimensionale Blätter hängen. Einem realen Baum ähnlich, sammeln die der Sonne zugewandten Blätter Energie. Verbunden sind sie über Druckknöpfe. Via Kabel im Baumstamm fließt der Solarstrom in eine Batterie.
"Schaut man von unten in das schattige Blätterdach des Solarbaums, sind die Unterseiten der Blätter mit Werbung bedruckt", verrät Hübler und ergänzt mit einem Augenzwinkern: "Das ist besser als in der Natur." Denn laut Hübler ist die Werbebranche die treibende Kraft der Druckindustrie: "Sobald der Kunde entdeckt, dass man Werbung, die eine Solarzelle trägt, besser nicht wegwirft, sondern damit Strom erzeugt, wird die gedruckte Solarzelle ein unschlagbarer Werbeträger mit einem nachhaltigen Image", so der Chemnitzer Professor. Hübler glaubt nicht nur, dass die an der TU Chemnitz entwickelte 3PV-Technologie dereinst einen echten Beitrag zur Energieversorgung leisten kann, sondern dass damit auch der Durchbruch für die gedruckte Elektronik kommen wird.
In dem Buch "Print wird Elektronik", das Hübler anlässlich der drupa in Deutsch und Englisch veröffentlicht, analysiert er die Hintergründe dieser Entwicklungen und erklärt, welcher Wandel des klassischen grafischen Gewerbes aus seiner Sicht zu erwarten ist. Laut Hübler wird der Unterschied zwischen den elektronischen Medien und den klassischen Printmedien in Zukunft Stück für Stück verschwinden. "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein", blickt Hübler in die Zukunft. Das Buch ist auf der drupa erhältlich und kann am pmTUC angefordert werden.
Kontakt:
[…]
Homepage: http://www.tu-chemnitz.de/pm
Zur 3PV-Technologie: http://www.pppv.de
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Sommerferien 03.05.2012 In der kommenden Zeit wird der Ferienkalender 2012 mit verschiedenen Angeboten für die Sommerferien an Schulen verteilt. Auch liegt er bei vielen Behörden und bei der Sparkasse aus und steht im Internet zum Download bereit. Neben verschiedenen Einzelangeboten werden im Ferienkalender die verschiedenen städtischen Jugendtreffs vorgestellt, die Besonders in den Ferien anbieten. Ein Highlight ist die fünftägige integrative Ferienfreizeit auf dem Schulbauernhof in Hevensen. Zu der Freizeit muss man sich frühzeitig anmelden. Einkommensschwache Eltern können zur Finanzierung wirtschaftliche Jugendhilfe beantragen. Auch behinderte Kinder werden an der Freizeit teilnehmen. Spekulation 03.05.2012 Der Informationsdienst Wissenschaft zitiert eine Pressemeldung vom Max Planck Institut für Meteorologie. Danach schrumpfte auf der Nordhalbkugel das Eis in der Arktis, während auf der Südhalbkugel bei der Antarktis das Meereis zunimmt. Bei der Arktis soll der Treibhauseffekt die Rolle spielen, während er für die Antarktis keinen nennenswerten Effekt haben soll. Ein Wissenschaftler vom MPI wird in der Meldung mit mit den Sätzen zitiert: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Treibhausgaskonzentration bisher keinen starken, direkten Einfluss auf das Meereis in der Antarktis gehabt hat. Dort wird die Ausdehnung primär von der Entwicklung der Windsysteme und Meeresströmungen bestimmt. In dem von Land umschlossenen Arktischen Ozean hingegen ist augenscheinlich die Zunahme der Treibhausgase hauptverantwortlich für die beobachtete Abnahme des Meereises.“ Antimilitarismus 03.05.2012 Die Aktionswoche "Zivilklausel" will Hochschulen dazu bringen, ihre Forschungen auf zivile und friedliche Projekte zu verpflichten. Für diesen Rahmen hat der Allgemeine Studentenausschuss der Georg August Universität drei verschiedene Diskussionsveranstaltungen organisiert. Bei der Veranstaltung am 3.5. wird vor der Diskussion der Film "Deadly Dust" gezeigt. Diktaturmittel 03.05.2012 Die Frauenhofer-Gesellschaft berichtet über die Entwicklung einer Überwachungsdrohne, die selbststeuernd Kollisionen mit anderen Drohnen und Gegenständen verhindert und parallel Aufnahmen machen kann. Dabei wird eine relativ hoch auflösende Kameratechnik verwendet. Die Drohne kann nach Meinung der Forscher zum Beispiel bei Volksrevolten, Krawallen oder aber auch zu Vermessungszwecken verwendet werden. Rückblick 17/12 03.05.2012 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Gerrit Zitterbart", "Monsters of Liedermaching", "Ina Friebe", "Louis Fitzmahony", "New Orleans Syncopators" und "Uwe Müller & Freek v. Lochem" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Hitartikel 03.05.2012 In der Woche vom 23. bis 29. April kamen folgende Artikel unter die Top7 der 7-Tage-Artikel: 1) 'Film über Grafitti-Künstler im Künstlerhaus', 2) 'Woche der Schiffsfilme', 3) 'Südniedersachsen bleibt weiter Bahntechnische Provinz', 4) '70k€ für Dachsanierung der Musa', 5) 'am 24.4. öffentliche Fragestunde wegen Zukunftsvertrag', 6) 'Grüne fordern Alternativstandort für Festes Haus' und 7) 'Epidemie des Usutu-Virus befüchtet – Amselsterben im Sommer?'. |
Sparantrag 13.04.2012 In einer Pressemeldung weist die Ratsfraktion der SPD auf den interfraktionellen Antrag hin, der die Stadthalle betrifft. Man verspricht sich dadurch die Einsparungen der Subventionen, die sich derzeit im sechsstelligen Bereich bewegen. Mit dem Prüfauftrag soll die Verwaltung drei Varianten vergleiche: die Renovierung der Stadthalle, Ihren Abriss mit Neubau oder ihren Abriss mit Neubau bei der Lokhalle. |
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Nomenklatur 05.05.2012 In einer Pressemeldung weist das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) auf eine Studie hin, bei der nach Unterschieden zwischen jungen Zuwandererpflanzenarten und alteingesessenen Einheimischen Pflanzenarten gesucht wurde. Dabei wurde festgestellt, dass die zugewanderten Pflanzenarten als Spezialisten immer ökologische Nischen nutzen, um eine große Verbreitung anzustreben, während sich einheimische Pflanzen durch eine Anpassung an heimische unterschiedliche Standorte auszeichnen. Weiter kam bei der Studie heraus, dass nur zirka jede hundertste Pflanzenart invasiv wirkt, indem sie das ökologische Gleichgewicht stört bzw. ändert. Sonnenenergie 05.05.2012 Im Rahmen der "Woche der Sonne“ vom 4. bis 13. Mai bietet die Energieagentur Region Göttingen e.V. ein Seminar zur Photovoltaik und anschließend eine Abendveranstaltung mit dem Präsidenten der "European Renewable Energies Federation" an. Das Seminar findet am 10. Mai ab 13:30 im VGH-Bürokomplex an der Berliner Straße statt und wendet sich an Photovoltaikanwender. Für das Seminar ist eine Voranmeldung erforderlich. An gleicher Stelle findet ab 18:00 die Abendveranstaltung statt. Betreuungsgeld 05.05.2012 Die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) spricht sich gegen das Betreuungsgeld aus, weil die Bildungsfernen Familien sich ansonsten für das Betreuungsgeld und gegen die Kindergärten entscheiden könnten. Mit Verweis auf die entgehenden Bildungschancen für Kinder wird gefordert, dass für bildungsferne Familien keine Entscheidungsfreiheit durch entsprechende Anreizsysteme wie das Betreuungsgeld gegeben werden sollte. Vielmehr sollten die Kindergärten schneller ausgebaut werden, um mehr Eltern für den Arbeitsmarkt verfügbar zu machen. Friedenspolitik 05.05.2012 Die Göttinger Ratsfraktion der Linken unterstützt die Zivilklausel-Initiative des Göttinger Allgemeinen Studenten Ausschusse (AStA). Mit der Zivilklausel möchte der AStA erreichen, dass in Göttingen an der Universität nicht zu militärischen Fragen geforscht wird. Die Linke wünscht sich, dass möglichst viele Studenten und Professoren die Initiative unterstützen. Auch wirbt die Linke in der Meldung für das Bündnis „Schulen ohne Bundeswehr“, an welchem sich ihrer Meinug nach möglichst viele Schulkollegien, Elternräte und Schülervertretungen beteiligen sollten. Schulreform 05.05.2012 Angesichts des Demographischen Wandels werden die Berufsschulen des Landkreises in fünf bis acht Jahren rund 2000 Schüler weniger als heute beschulen müssen. Die Kapazitäten der Schulen sind daher zurückzufahren. Die Kreistagsfraktion der Grünen schlägt vor, den Berufsschulen in Duderstadt und Hann. Münden jeweils eine bisherige Göttinger Berufsschule als Außenstelle zuzuordnen. Sie versprechen sich davon einen Erhalt der Standorte und eine Sicherung der fachlichen Breite der Ausbildungsangebote. |