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⇐ Computerspiele
drei von zehn Deutschen spielen am Computer
11.08.2010 Mit Verweis auf eine Telefonumfrage stellt die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. fest, dass rund 21M Menschen in Deutsche auf Smartphones, Computer und anderen Spielgeräten schon gespielt haben. Laut Meldung sollen mehr Männer als Frauen am Computer spielen. Die Meldung enthält Hinweise, wonach bestimmte Gruppen bestimmte Spieltypen bevorzugen sollen. Die Meldung enthält keine Angabe zu den statistischen Vertrauensintervallen der Umfargeergebnisse. Die Bitkom schätzt, dass die Umsätze für den Verkauf von Spielkonsolen und Spielesoftware von 2400 M€ auf 2300 M€ zurückgehen werden.
[M = Million; 2300M€ / 21M Spieler = 110€/Spieler. Einige Behauptungen in der Meldung scheinen statistisch fragwürdig. Wenn Vertrauensintervalle sich überlappen, sind statistische Aussage wie "A mag lieber als B" nicht zulässig. Dr. Dieter Porth]
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu BitKom [ Homepage ] (--)
Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., meldet - Computerspiele kommen aus der Nische
- 21 Millionen Deutsche nutzen Video- und Computerspiele
- Große Unterschiede zwischen Frauen und Männern
- Deutscher Gaming-Markt 2010 bei 2,3 Milliarden Euro
Berlin, 11. August 2010 -Computer- und Videospiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Fast ein Drittel (100029±3 Prozent) aller Deutschen ab 14 Jahren spielen mit PC, Smartphone, TV-Gerät oder Konsolen, das sind 21 Millionen Personen. Der Anteil bei den Männern ist mit 50032±5 Prozent nur noch geringfügig höher als bei den Frauen mit 50027±4 Prozent. Vier von fünf Jugendlichen spielen, aber auch bei den Älteren sind Computerspiele beliebt. Von den 40- bis 49-Jährigen machen fast 20030±7 Prozent digitale Spiele, bei den 50- bis 59-Jährigen ist es bereits jeder Sechste♠ 1. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. "Computerspiele kommen raus aus der Nische der Freaks und finden Verbreitung in allen Kreisen und Altersklassen der Bevölkerung", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder heute im Vorfeld der Spielemesse gamescom. "Die Zeiten, in denen Computerspieler überwiegend bleichgesichtige Jungs waren, sind vorbei." Neue Technologien führen derzeit zu einem großen qualitativen Sprung im Gaming-Sektor. Rohleder: "Mobilität, Online-Fähigkeit, hochauflösende Bilder und neue Bedienmöglichkeiten lassen virtuelle und reale Welten verschmelzen."
Am beliebtesten sind Denk-, Strategie- und Management-Spiele, die von knapp 100030±3 Prozent aller Deutschen genutzt werden. Lediglich bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren liegen die Action-Games vorne (32 Prozent♠ 2). Bei den Über-20-Jährigen ♠ 3dominieren Denk- und Strategiespiele. Actionspiele landen in dieser Altersgruppe mit deutlichem Abstand (22 Prozent) hinter den Denk- und Strategiespielen auf dem zweiten Platz. 18 Prozent der Bundesbürger nutzen so genannte Casual Games, also einfache Gelegenheitsspiele wie Memory oder Puzzeln zur gelegentlichen Zerstreuung. In virtuellen Welten wie etwa Second Life fühlen sich neun Prozent der Gamer wohl. Simulationsspiele (vier Prozent) und Jump’n Run-Spiele (drei Prozent) belegen die hinteren Plätze. Jeder sechste Befragte nutzt Online-Spiele. Ebenfalls im Trend liegen Sport- und Fitness-Spiele, bei denen es auf körperliche Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer ankommt. Rund drei Millionen Deutsche spielen sie.
In der BITKOM-Untersuchung wurden große Unterschiede zwischen den Geschlechtern festgestellt. Frauen entscheiden sich nur halb so häufig wie Männer für Actionspiele.♠ 4 Egoshooter & Co. kommen lediglich bei knapp 50015±4 Prozent der Frauen, aber bei 50029±5 Prozent der Männer gut an. Umgekehrt begeben sich Frauen sehr viel häufiger (50013±4 Prozent) als Männer (fünf [5005±2] Prozent)♠ 5 in virtuelle Welten oder nutzen die neuen Social Games (zehn zu sechs Prozent). Social Games werden über Internet-Communitys wie StudiVZ oder Facebook gespielt. "Einige Anbieter von Social Games sind erst vor zwei bis drei Jahren gegründet worden und werden aktuell mit mehreren hundert Millionen Euro bewertet – das zeigt das Potenzial dieses Marktsegments", sagte Rohleder.
Der deutsche Gesamtmarkt mit Spielekonsolen und Spielesoftware bleibt in diesem Jahr im Wesentlichen stabil. Der BITKOM geht von einem leichten Rückgang von 2,4 auf 2,3 Milliarden Euro aus. Basis der Berechnung sind Zahlen von media control GfK. Der Umsatz mit Spielehardware folgt dem Gesamttrend: Mit mobilen und stationären Spielekonsolen werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 730 Millionen Euro umgesetzt, ein Rückgang von 9 Prozent. Insgesamt werden 2010 rund 3,5 Millionen Konsolen verkauft♠ 6. "Bei den Spielekonsolen hat sich der Produktlebenszyklus verlängert. Früher kam ungefähr alle fünf Jahre eine neue Generation auf den Markt, mittlerweile eher alle sieben bis acht Jahre", so Rohleder. Eine neue Konsole will sich in diesem Jahr jeder zwanzigste Deutsche zulegen, neue Spielesoftware jeder achte. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von BITKOM.
Zur Methode: Basis für die Angaben ist eine telefonische Befragung der Aris Umfrageforschung bzw. Forsa im Auftrag des BITKOM bei 1.000 Personen über 14 Jahren.
Ansprechpartner
[…]
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.300 Unternehmen, davon 950 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠ 1) Redaktion: = 20018±6%. Als Obergrenze ist könnten also auch 24% aller 50-59-Jährigen spielen. Bei den 40-49-jährigen könnten auch nur 23% am Computer spielen.
Die Abgrenzung zwischen den Altersklasse ist also nicht abgesichert.
Dr. Dieter Porth♠ 2) Hier öchte ich keine Genauigkeit angeben, da wahrscheinlich die Fallgrößen zu klein sein könnten.♠ 3) Ist damit die gruppe der 20-29-jährigen gemeint oder alle älter als 20? Weil die Angabe fehlt, kann nichts zu den Vertrauensintervallen gesagt werden.♠ 4) Hier feheln zahlenangaben, Wenn 5% der Männer und 2,5% der Frauen sich für Actionspiele entscheiden würden, so wäre die Aussage statistisch wertlos. Wenn dagegen 80% der Männer und 40% der Frauen sich für5 Actionspiele entscheiden würden, dann wäre die Aussage statistisch signifikant.♠ 5) Die Abgrenzung zwischen Männern und Frauen ist signifikant, wenn die gesamte Befragungsgröße betrachtet wird.♠ 6) Warum veröffentlicht die BITkom hier eine Prognose?
Zusammenfassung, Übersicht, Zusatzinformation, ..
Nachtrag der Umfragegrenzen
Bei ausgewählten prozentualen Umfragewerten sind "±x%" Angaben als Schätzer von der Redaktion nachgetragen worden. Das 95%-Vertraunesintervall berechnet sich als die 2-fache Standardabweichung einer Binominalverteilung, wobei die erfragte Häufigkeit mit der Wahrscheinlichkeit gleichgesetzt wurde. Sollten einige Vertrauensintervalle vom Pressemelder stammen, so sind die Nachträge der Redaktion separat gekennzeichnet. Als Exponent findet sich vor der "y±x%"-Angabe ein Exponent. Dieser gibt den vermuteten Stichprobenumfang an, da die Genauigkeit der Umfrage von der Zahl der befragten abhängt. Wenn die Angabe "±?%" zu finden ist, so war die Approximation der Binominalverteilung durch die Normalverteilung nicht sinnvoll zulässig. Einen Artikel mit den typischen Streubreiten bei repräsentativen Umfragen finden sie unter "Vertrauensintervalle für repräsentative Umfragen". Die Angabe der Streubreiten sagt nichts über die Art der Repräsentativität der Umfrage aus.Zum folgenden Zitattext gibt es keine Zusammenfassung.
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Schulsport 11.08.2010 Unter dem Titel "Ohne Schwimmunterricht gehen unsere Kinder unter!" hatte die Linkspartei Adelebsen einen Infostand für den 7. August organisiert und schon nach einer Stunde waren über dreißig Unterschriften gesammelt. Mit der Aktion reagierte die Partei auf die Entscheidung der Schulleitung der Adelebser Grundschule, für die Kinder vierten Klassen im kommenden Schuljahr keinen Schwimmunterricht mehr anzubieten. In der Meldung wird hervorgehoben, dass die Entscheidung keine Frage der Kosten gewesen sein soll. Klassik im Freibad 10.08.2010 Sehr romantisch wird es am 14.8.10 ab 19:00 im Naturbad Grone. Mit Hits der letzten Jahrhunderte im Fackelschein wollen die Göttinger Nostalgiker die Besucher des Freibades verwöhnen. Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahre wird diese Veranstaltung auch in diesem Jahr von der privaten Musikschule Musi-Kuss in Zusammenarbeit mit dem GoeSF den Badegästen präsentiert. Starkstrom 11.08.2010 In einer Pressemeldung bezieht der Oberbürgermeister Wolfgang Meyer Standpunkt zur 380kV Starkstromtrasse, die parallel zur Autobahn führen soll. Der Oberbürgermeister fordert eine Erdverkabelung, da neben der Zunahme der potentiellen Immissionsbelastung auch die Verschandelung der Landschaft mit Strommasten, die so groß wie das Göttinger Rathaus nicht sind, hinzunehmen seien. In einer zweiten Meldung wird auf die Sitzung des Bauausschusses am 19. August 2010 ab 16:00 hingewiesen, bei welchem das Thema Starkstromtrasse diskutiert werden soll. Natürlich wird das Thema auch in den kommenden Wochen in Ortsratssitzungen behandelt werden. Event - Cornpicker 11.08.2010 Am 14.8.10 ab 20:00 gibt es im Cornpicker Hühnerstall ein besonderes musikalisches Schmankerl mit Comedyeinlagen zu erleben. Auf Gitarre und mit Akkordeon führen Flenter & Knop mit musikalischen Klangen zwischen Blues, Swing und Walzer durch ihre eigenwillige Mischung von Urlaubs-, Wachstums-, Beziehungs- und Aufstiegsfragen. Wirtschaftsförderung 03.08.2010 Die Honig Media Stiftung organisiert in Wetzlar am 2. September ein Wirtschaftsforum mit zahlreichen Vortragenden aus Politik und Wirtschaft. Das Forum kreist mit Themen wie "Hat Deutschland als Standort noch Zukunft?", "Was wird aus der Währungsunion - Was hat der Mittelstand von der Währungsunion zu erwarten?" oder "Politik für einen innovativen Mittelstand" stark um die Frage, wie der Mittelstand besser gefördert werden kann. Hinweis 03.08.2010 In einer bezahlten Pressemeldung wird auf einen Film hingewiesen, der über die Erfolge zur Bekämpfung von Krebs bei Kindern berichtet. Der Film wurde am 5. August von 3sat ausgestrahlt und wird am 1. September um 14:15 wiederholt. | |
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Sportstätten 11.08.2010 In einer aktuellen Pressemeldung wirbt der Landrat für die Beschlussvorlage, die Sanierung der Sporthalle in Bodensee (110k€) sowie die energetische Sanierung der Dorfgemeinschaftsanlage (43k€) in Landolfshausen aus den Mitteln des Sportstättenförderprogramms zu bezahlen. Insgsamt würden damit 11 Projekte im Landkreis mit einer Förderhöhe von 258k€ und einem Gesamtvolumen von 1380k€ gefördert werden. Für das Jahr 2011 sollen wiederum 300k€ für das Sportstättenförderprogramm in den Etat eingestellt werden. Kunst 11.08.2010 Ab 10. August 2010 können in den öffentlich uigänglichen Räumen vom Verwaltungsgericht Göttingen Bilder von Nicole Mentner und Detlef Kiep bewundert werden. Präsentiert werden verschiedene Bilder sowie zwei kleinere Skulpturen. Das Gericht setzt damit seine schöne Tradition fort, die Verwaltungsräume einwenig auch für die Kunst und Kunstinteressierte zu öffnen. Kultur 10.08.2010 Am 12.8.10 ab 17:00 wird der Kulturausschuss unter anderem über Fortzahlungen von Fördergeldern an den Insolvenzverwalter vom Jungen Theater bzw. vom Apex verhandeln und beschließen. In beiden Fällen geht es die Chance, die Kultureinrichtungen ihre Arbeit fortführen zu lassen. In dem Ausschuss wird weiter auch die Einrichtung eines Speakers Corner diskutiert werden. Event – Junges Theater 06.08.2010 Mit Bestürzung haben die Mitarbeiter vom Jungen Theater bestürzt auf die Insolvenz ihres Hauses reagiert, zumal die zurückliegende Theatersaison 2009/2010 neue Rekorde hervorgebracht hat. Die Mitarbeiter wollen trotz des Diebstahls der Rücklagen mit ihrer erfolgreichen Arbeit unter der künstlerischen Leitung des bisherigen Intendanten weitermachen und sprechen sich für eine Wiedereinführung der Trennung von Geschäftsführung und künstlerischer Leitung aus. Weiter verweisen sie darauf, dass allein sechzehntausend Kinder und Jugendliche das Theater in der zurückliegenden Saison besucht haben. Feststellung 11.08.2010 Diese Aussage kommt nicht von einem Moralisten, sondern von der Techniker Krankenkasse. Sie meint damit die Hörfähigkeit von Jugendlichen, die ihr Hörorgan durch zu langen und zu lauten Hörgenuss aus MP3-Playern selbst schädigen. In der Meldung wird darauf hingewiesen, dass eine langfristige Belastung von 85 Dezibell die Hörfähigkeit dauerhaft schädigt. Merke: "Wenn es bei Ruhe im Ohr pfeift, dann ist das Ohr schon länger akustisch überlastet." |