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Südspange
BI: keine Beteiligung an Bürgerfest der Befürworter

06.05.2010 Die Bürgerinitiative "Göttinger Süden" bezeichnet die Südspange als verkehrspolitisch sinnlose Projekt, dass den Haushalt der Stadt Göttingen auf Kosten der vielen sozialen, kulturellen und bildungsmäßigen Angebote belasten wird. Die Initiative verdeutlicht, dass sie sich nicht an dem Bürgerfest der Befürworter beteiligen wird und kündigt weitere Aufklärungsinitiativen für die nächste Zeit an.
[Schade, eine Demonstration gegen das Bürgerfest wird auch nicht angekündigt. Dr. Dieter Porth.]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Eine Straße ist eine Investition für mindestens dreißig Jahre. Wenn man glaubt, dass Erdöl und Benzin so lange noch verfügbar sind, dann mag diese Investition sinnvoll sein. Wenn man es nicht glaubt, dann hätte man das Geld in andere Projekte investieren sollen.
Ich denke, dass die Verknappung des Öls in spätestens zehn bis spätestens fünfzehn Jahren zu hohen Preisen führen wird. Dies wird geänderte Wirtschafts- und Lebensbedingungen erzwingen, so dass die Versiegelung von Ackerflächen im Nachhinein wohl zu kritisieren sein wird.
Dr. Dieter Porth

 
Emailnachricht: Bürgerinitiative Göttinger Süden [ Homepage ] (---,---)
 



die Bürgerinitiative "Göttinger Süden" meldet - "Nein zur Südspange – keine Planung, kein Bau!" - Breites Bündnis gegen die Südspange gegründet


Göttingen, den 05.05.2010 - Im Vorfeld der Befragung der Göttinger Bürgerinnen und Bürger zum geplanten Bau der Südspange hat sich ein breites Bündnis gegen die Südspange konstituiert. Beim Gründungstreffen am 5. Mai bestand Einigkeit darüber, dass es sich bei den Planungen zur Südspange nicht nur um eine der größten kommunalen umweltpolitischen Auseinandersetzungen handelt, sondern dass der Bau dieser Straße weit reichende Konsequenzen für viele Bereiche des Zusammenlebens in unserer Stadt hat. In einer gemeinsamen Erklärung des Bündnisses heißt es, das Straßenbauprojekt sei "haushaltspolitisch untragbar, verkehrspolitisch sinnlos, bürger- und bürgerinnenunfreundlich und naturzerstörerisch". Der Bau der Südspange würde nicht nur im Göttinger Süden ein beliebtes, großes und stadtnahes Naherholungsgebiet und die letzten naturnahen Abschnitte der Leineaue zerstören. Darüber hinaus sei das Projekt auch kommunal- und haushaltspolitisch abzulehnen, da aufgrund der städtischen Haushaltslage bereits jetzt über Kürzungen in den Bereichen Soziales und Bildung, Kultur und Umwelt beraten wird. Verkehrspolitisch ziele das Projekt lediglich auf eine Umverteilung des Verkehrs zu Lasten anderer Straßen, führe aber nicht zu einer Entlastung oder Verkehrsreduzierung. Klimapolitisch sei das Projekt daher ein katastrophales Signal.
Das Bündnis wird die Göttinger Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Wochen über die mit der Südspange verbundenen Probleme informieren und für eine Ablehnung des Projektes in der Bürger-/innenbefragung werben. Zu den Erstunterzeichner-/innen der Bündniserklärung zählen unter anderem die Biologische Schutzgemeinschaft, der BUND, das Bündnis Bahn für Alle, Bündnis 90 / Die Grünen, die Bürgerinitiative Göttinger Süden, das KAZ, die Kite- und Drachensportler Göttingen, das Frauen- und Mädchen-Bildungswerk KORE, Die Linke, Lumiere, Musa, die Naturfreunde, Stadt und Planung Göttingen e.V., der Verkehrsclub Deutschland VCD, die Göttinger Parlamentarier-/innen Patrick Humke-Focks (MdL), Sabine Lösing (MdEP), Jürgen Trittin (MdB) und Stefan Wenzel (MdL) sowie zahlreiche andere Göttinger Bürgerinnen und Bürger (unter anderem auch aus der Reinhäuser Landstraße).
Das Bündnis wird sich nicht an dem von Befürwortern der Südspange geplanten Bürgerfest im Sandweg beteiligen. Bei diesem Fest, so das Bündnis, handelt es sich um eine Werbeveranstaltung für den Straßenbau, die den Bürgerinnen und Bürgern vorgaukelt, dass sich der Sandweg beim Bau einer Südspange für den Verkehr sperren ließe. Dies, so das Bündnis, sei schon alleine aufgrund der anliegenden Sportanlagen und des Kiessees mit seiner Gastronomie nicht möglich.

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06.05.2010 Für die kommenden Woche vom 10. bis 15 Mai 2010 hat „Der Kulturpreis des Landkreises Göttingen“ hat die hauptamtliche Redaktion unter anderem die Beiträge "Der Kulturpreis des Landkreises Göttingen" (Mo. 17:05), "Rückblende: 10 Jahre Beerdigung still geborener Kinder"(Mi. 7:50) und "Das Ethnographische Film-Festival in Göttingen"(Mi. 8:35) vorbereitet. Schon am Samstag den 8.5. wird statt der Bürgerfunksendung Just Crazy (14-17Uhr) und Bürgerstimmen im Göttinger Land (17-20Uhr) ab 15:00 die hauptamtliche Sendung "Literatur erleben!" sowie ab 17:30 eine Lesung mit "Sybil Gräfin Schönfeldt" zu hören sein.
[Nachtrag -
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06.05.2010 Im April wurden folgende sieben Artikel besonders häufig nachgefragt: "Flöhe leben in Bettritzen, …", "32 Objekte durchsucht – Gewehre und Pistolen gefunden", " Patient zahlt Antibiotika bei entzündeten Tattoo selbst", "13.6. – Mitmachen beim GMO (Göttinger Mitmach-Orchester)"[2009], "4.2. – Die Flippers"[2009], "Finanzministerium informiert zur Finanzkrise" und "Wo brennt es in Göttingen am Samstag und Sonntag?"[Osterfeuer-2010]. Bemerkenswert ist in der Halbjahresstatistik auf Platz 8 "Psychologische Beratung und Hypnosetherapie". Der Werbeartikel zeigt, wie Fernsehberichte die Recherche im Internet anregen können.

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[Die Glaubwürdigkeit eines solchen Statements steht und fällt mit der wahrgenommenen Integrität des Aussagenden, denke ich. Dr. Dieter Porth]

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05.05.2010 Zur Förderung des Frauenfußballs haben Uni, Stadt Göttingen und Landkreis für den 1. Juni das Fußballturnier für Mädchen aus den Klassen 5. bis 8. organisiert.
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Erwerb des Laufabzeichens

06.05.2010 Der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) – Göttingen weist in der Pressemeldung auf das bundesweit einzigartige Projekt Wayup, welches sich an junge Männer mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt richtet. Ein wesentlicher Kern des Projekts ist es, den jungen Männern ein gestärktes Selbstwertgefühl und eine positive Selbstwahrnehmung zu vermitteln.
[Hier wird explizit eine Förderung benachteiligter Männer betrieben. Für eine unter dem Deckmantel der Emanzipation eigentlich weibische, Männer-diskriminierende Gesellschaft ist dies bemerkenswert und begrüßenswert. Dr. Dieter Porth.]

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01.06.2010 Die Ratsfraktion der SPD ruft zur Beteiligung am Straßenfest am Sandweg am 6.6.10 auf. Während der Zeit von 11-15 Uhr soll auf der Straße gemalt werden. Als weitere Attraktion steht für die Kinder großer Sandberg zum Spielen zur Verfügung. Der Titel der Veranstaltung lautet "Ja, zur Bürgerbefragung" und soll laut Pressemeldung für Gegner und Befürworter der Südspange gleichermaßen organisiert worden sein.
[Die Bürgerinitiative Göttinger Süden kommt als bekanntester Gegner der Südspange nicht. Damit könnte das Fest also zum Südspangen-Ja-Sager-Fest werden. Ob das Fest wohl staatlich subventioniert wird? Dr. Dieter Porth]

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