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Musikunterricht
13000 Euro Subvention für Musik in Kindergärten

07.09.2009 Die Stadt und das Land Niedersachsen geben jeweils 6500 Euro aus, um in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule an acht Kindergärten eine Frühförderung im Bereich Musik anzubieten. Weiterhin haben die einhundertachtzig Eltern monatlich 2,50€ zu zahlen, so dass nochmals 5400 Euro zusammenkommen. Mit der Gesamtsumme werden 8 Stunden pro Woche für ein Jahr finanziert, wobei die Instrumente für den Gruppenunterricht von der Sparkasse gestiftet werden. Das Kinderhaus e.V als großer privater Träger wurde in die Förderung bisher nicht eingebunden, wie die aufgezählten Kindergärten zeigen.
[Warum wurden die Fördergelder nicht ausgeschrieben? Warum wurde das Kinderhaus e.V. als großer privater Kindergartenträger übergangen? Soll in Göttingen die private Initiative kaputt subventioniert werden? Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Wenn man Institutionen ohne Ausschreibung fördert, dann kann dies zwei mögliche Gründe haben
a) Es gibt keine vergleichbare Institution. Die Förderung dient als Anschubfinanzierung.
b) Es gibt vergleichbare Institutionen. Die Förderung soll den Markt verzerren und gegebenenfalls unbequeme Konkurrenten vom Markt verdrängen.
In Göttingen und im Landkreis gibt es private Musikschulen, die hervorragenden Musikunterricht anbieten. Wenn man die Ergebnisse bei den Musikwettbewerben als Qualitätsmaß heranzieht, dann schneidet die Kreismusikschule eher schlecht ab. Es mag sich jeder selbst überlegen, was das Ziel der aktuellen Musikförderung ist.
Wer wirklich die Musikkultur fördern will, der würde die interessierten Schüler fördern oder die Förderangebote ausschreiben.
Aber auch bei den Kindergärten gibt es Merkwürdigkeiten. Gemäß der Seite http://www.kita.goettingen.de/html/textversion.html ist die Musikförderung im wesentlichen auf städtische und kirchliche Kindergärten beschränkt. Die Förderung des Leinepiraten e.V. verbuche ich lediglich als politisches Feigenblatt. Die obigen Gründe gelten also nicht nur für die Musikschulen sondern auch für die Träger von Kindergärten.
Dr. Dieter Porth

 
Internet-Zitat: Website: Kontaktlink zu Stadt Göttingen [ Homepage ] (- Herr D. Johannson)
 

Die Stadt Göttingen meldet - Göttingen hat jetzt acht klingende Kindergärten

Auf Initiative der Stadt Göttingen wird in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule im neuen Kindergartenjahr zunächst in acht Göttinger Kindertagesstätten ein vierzehntägiges Programm musikalischer Frühförderung angeboten.
Finanziert wird das Angebot von der Stadt Göttingen mit 6.500 Euro, in gleicher Höhe aus dem Musikalisierungsprogramm des Landes Niedersachsen, durch eine Spende für die Ausstattung mit Musikinstrumenten durch die Sparkasse Göttingen und durch einen Elternbeitrag in Höhe von 2,50 Euro pro Monat. Erziehungsberechtigten mit SozialCard kann dieser Beitrag über die Stiftung "Dabei sein" erstattet werden.
Am Programm nehmen zunächst die Kindertagesstätten Lönsweg, Elliehausen Gesundbrunnen, Nikolausberg, Groß Ellershausen, "Leinepiraten", der ASC Sportkindergarten, das Elisabeth-Heimpel-Haus und die Kindertagesstätte Pfalz-Grona-Breite teil. Insgesamt werden auf diese Weise nach Mitteilung der Stadt ca. 180 Kinder gefördert. 2010 soll das Programm auf insgesamt 20 Gruppen ausgebaut werden.
©2009
Pressefoto: , 2009 © Musizierende Kinder mit (von l. n. r.) Musiklehrerin, Musikschulleiterin Frau Gottschalk, Frau Dr. Schlapeit-Beck, Herrn Wucherpfennig und einer Mitarbeiterin der Sparkasse..jpg
Musizierende Kinder mit (von l. n. r.) Musiklehrerin, Musikschulleiterin Frau Gottschalk, Frau Dr. Schlapeit-Beck, Herrn Wucherpfennig und einer Mitarbeiterin der Sparkasse..jpg

"Ziel dieses Musikalisierungsprogramms ist es, möglichst vielen Kindern unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern den Zugang zur kulturellen musikalischen Bildung zu ermöglichen", so Kulturdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck. "Uns ist mit dem "Klingenden Kindergarten" ein wichtiger Einstieg in die systematische musikalische Frühförderung gelungen. Ich danke den Beteiligten, der Musikschule des Landkreises Göttingen und der Sparkasse für die Unterstützung, sagte die Stadträtin.
Im "Klingenden Kindergarten" erfahren Kinder Musik, indem sie Lieder singen, sich bewegen und tanzen, auf Gehörtes reagieren und mit Instrumenten spielen. Durch gemeinsame Gestaltung musikalischer Inhalte werden die Wahrnehmungsfähigkeit und Fantasie der Vorschulkinder angeregt. Die Bewegungs- und Sprachförderung sowie die Integration von Kindern werden dabei besonders unterstützt.
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
erstellt am 07.09.2009

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[Wer ausf seinem Weg sich auf seinen Navi verlässt, findet seinen Rückweg nicht mehr, weil er den Hinweg nicht erlebt hat. Dr. Dieter Porth]

Kreismusikschule
Fördergelder für Kreismusikschule

13.08.2009 Nach Aussagen vom Landrat Schermann beteiligte sich die Kreismusikschule erfolgreich an dem Programm "Klingender Kindergarten". Die Landessubventionen vergibt der Verband niedersächsischen Verband an seine angeschlossenen Musikschulen, die in öffentlicher Trägerschaft sind.
Der Meldung wird eine Forderung der Musikschule Musi-Kuss aus dem Januar beigefügt, in welcher statt der Subventionierung von Staatseigenen Musikschulen eine individuelle Förderung der Musikschüler gefordert wird.
[Ich habe nur drei Fragen: 1) Erhält die Kreismusikschule die Förderung, weil sie gut ist oder weil sie ein Staatseigener Betrieb ist? 2) Werden mit der obigen Förderung bisher bestehende privaten Musikschulen aus dem MArkt gedrängt? 3) Ist es nicht peinlich, dass die private Musikschule Musi-Kuss aus sozialen Engagement heraus dem Land Niedersachsen den Musikunterricht am zwei Göttinger Schulen mit einer eher schwierigen Schükerschaft subventioniert? Dr. Dieter Porth]

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[Wann kommt es soweit, dass sich die Schüler ihre Lehrer aussuchen dürfen?]

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1000 Euro erspielt und Bildungs-Gutscheine gefordert

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08.09.2009 Innovativ begleiten die Grünen ihren Wahlkampf mit Videokamera und basteln daraus kleine Videoclips, die sie auf ihrer Homepage präsentieren.

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[Da die Weserpipeline wie auch die Nordseepipeline auf Bedenken stossen, bleibt es am Ende vielleicht so wie es derzeit ist. Die K+S entsorgt ihre Abraumwässer in der Werra, weil der Runde Tisch keine Alternativen fand.
Warum schmeißt man den Abraum nicht in den Salzstock zurück und dunstet die versalzten Abraumwässer mit Sonnenkollektoren (bzw. in Gewächshäusern) wieder ein? Dr. Dieter Porth]

Event – Junges Theater
12.9. – 20:00 – Premiere "Die Marquise von O."

08.09.2009 Im Newsletter wird auf die Premiere des Stücks "Die Marquise von O." von Ferdinand Bruckner nach der Novelle von Heinrich von Kleist hingewiesen. Weiter wirbt das Junge Theater mit verschiedenen guten Kritiken zum Stück "Corpus Delicti".

Abzockverbot
Bitkom: EuGH stärkt leider regionale Glücksspielverbote

08.09.2009 Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., zeigt sich vom Urteil des europäischen Gerichtshofs (EuGH) enttäuscht. Das Gericht hat das portugiesische Glückspielmonopol für rechtens erklärt. Nichtsdestotrotz fordert die BITKOM eine Aufhebung des Glückspielstaatsvertrages in Deutschland, damit neben dem Staat auch private Anbieter am lukrativen Glückspielmarkt absahnen können. Als Begründung verweist die Bitkom auf die deutschen Spieler, die nach eigenen Erhebungen auf ausländische Portale ausgewichen sind.
[Diese Forderung ist moralisch grenzwertig. Vertritt die Bitkom als Lobbyist auch Glücksspiel-Dealer? Dr. Dieter Porth]

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12.9. + 13.9. – Römerfest in Hedemünden

08.09.2009 Der Landrat Reinhard Schermann und der Hann. Mündener Bürgermeister laden für das kommende Wochenende zum Römerfest nach Hedemünden ein. In der Zeit von 11-18 Uhr findet dort unterhalb des ehemaligen, 2000 Jahre alten Römerlagers ein Fest statt Ein reichhaltiges Programm mit Aufführungen und Musik ist vorbereitet.

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