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Gesundheitsmesse
Kinderwunsch-Zentrum stellt sich vor

13.02.2009 In der Pressemeldung geht das Kinderwunschzentrum Göttingen auf die verschiedenen Ursachen der männlichen und weiblichen Unfruchtbarkeit ein. Interessierte Paare können sich bei der Gesundheitsmesse am Stand des Kinderwunschzentrums über die Möglichkeiten und Therapieansätze informieren.
[Ein wichtiger Grund für den Rückgang der Geburtenzahlen fehlt übrigens. Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Die Beziehungen sind heute nicht mehr verlässlich. Angesichts der hohen Scheidungsquoten bleibt den Paaren einfach nicht genügend Zeit, um mehr als ein zwei Kinder in die Welt zu setzen.
Aber an diesem Faktor kann natürlich auch das Kinderwunschzentrum nichts ändern. Das ist eher eine Frage der Moral. Hier stehen die Politiker und die Medien in der Verantwortung, wenn sich denn das Einstehen für moralische Positionen mit dem Selbstbild der objektiven Journalisten verträgt. Gerade in dem Punkt habe ich manchmal doch starke Zweifel.
Dr. Dieter Porth

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Kinderwunschzentrum Göttingen [ Homepage ] (- Dr. Rüdiger Moltrecht)
 

Kinderwunschzentrum Göttingen - Endlich ein Baby… - Kinderwunschzentrum Göttingen berät Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

Die Geburtenzahl in Deutschland hat inzwischen den Tiefstand vom Ende der Kriegszeit im Jahr 1945 erreicht. Ziel der Politik und Gesellschaft ist es, Paare zu motivieren, auch in unserer Zeit wieder Kinder zu bekommen. Vernach­lässigt in der Diskussion werden Paare, die zwar Kinder wollen, aus medizinischen Grün­den aber keine bekommen können. In Deutschland sind das schätzungsweise zwei Millionen Paare, die ungewollt kin­derlos sind. Viele von Ihnen fühlen sich verunsichert und sind ratlos und verzweifelt. Denn: nur ein Bruchteil der Paare, die Prob­leme bei der Empfängnis haben, erhalten eine entsprechende medizini­sche Aufklärung und Be­handlung. Hier will das Kinder­wunschzent­rum Göttingen ansetzen. Eine individuelle Beratung durch ein erfahrenes Team und maßgeschneiderte The­rapiekon­zepte, bei denen die Betroffenen im Mittelpunkt stehen, zeichnen die Ar­beit des Zentrums aus.
Darüber hinaus ist im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Göttingen ein Einsendelabor und zytologisches Labor integriert; somit können alle Anforderungen, die in einer gynäkologischen Praxis anfallen, erfüllt werden.
In regelmäßig veranstalteten Infoabenden können sich interessierte Paare in der Praxis informieren.
Fakt ist, dass Paare heutzutage nicht zwangsläufig auf ein eige­nes Kind verzichten müssen. Mo­derne Behandlungsmethoden können die Chancen erheblich verbessern, so dass betroffene Paare in etwa vergleichbare Aussichten auf ein Baby haben, wie Paare, die auf "natürlichem Wege" Eltern werden.
Erste Informationen zur Kinderwunschbehandlung in Göttingen finden Betroffene auf der Website www.kiwu-goettingen.de.
(Kinderwunschzentrum Göttingen: Dr. Rüdiger Moltrecht, Dr. Sabine Hübner, Dr. Thomas Welcker, Dr. Stephanie Mittmann, Dr, Filiz Sakin-Kaindl, Dr. Peter Schulzeck)

"Deutschland braucht mehr Kinder" – Kinderwunschzentrum Göttingen - freut sich mit den Eltern über 2000 Geburten nach "künstlicher Befruchtung"

Die Geburtenrate in Deutschland sinkt unaufhaltsam, allerdings ist es keineswegs immer so von den Paaren gewollt: so bleibt bei etwa jedem siebten Paar der Kinderwunsch unerfüllt, so dass professionelle Hilfe notwendig wird. Neben der psychischen und körperlichen Belastung kommt seit der Gesundheitsreform 2004 auch eine finanzielle Belastung hinzu; die gesetzlichen Krankenkassen tragen nur noch 50 Prozent der teilweise kostenintensiven Behandlungen. So konnte durch die veränderte Kostenübernahmesituation im Jahre 2005 festgestellt werden, dass mit rückläufigen Behandlungen in Deutschland etwa 15.000 Kinder weniger geboren wurden!

Seit über zehn Jahren widmet sich das Kinderwunschzentrum Göttingen der Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch.
Manchmal reicht nur eine milde hormonelle Stimulation der Eierstöcke, um der Natur auf die Sprünge zu helfen. Bei verschlossenen Eileitern oder aber stärker eingeschränkter Samenqualität des Partners ist eine assistierte Befruchtung erforderlich (die umgangssprachliche Bezeichnung künstliche Befruchtung ist nicht korrekt, geschieht die Befruchtung doch auf natürliche Weise, allerdings findet die Vereinigung von Ei- und Samenzelle außerhalb des Körpers statt).
Bei dieser anspruchsvollen Methode kann eine Schwangerschaftsrate von 35 Prozent pro Embryotransfer erreicht werden – verglichen hierzu liegt die Chance eines spontanen Schwangerschaftseintrittes bei ca. 20-25 Prozent.
Mittlerweile kann das Kinderwunschzentrum Göttingen auf die Geburt von 2000 Kindern nach Befruchtung außerhalb des Körpers zurückblicken – eine Zahl, die Kinderwunschpaaren Hoffnung und Mut machen sollte, dass sie sich einer kompetenten Hilfe gewiss sein können -damit der Wunsch und die Hoffnung des Bundespräsidenten Köhler, dass Deutschland mehr Kinder braucht (auch wenn der Staat Kinderwunschpaare benachteiligt!), in Erfüllung gehen möge.

Hintergrundinformation - Unerfüllter Kinderwunsch: So behandelt man Unfruchtbarkeit heute

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit ca. 60-80 Millionen Paare ungewollt kinderlos. In Deutschland sind etwa 2 Millionen Paare mit diesem Problem konfrontiert. Der Trend ist eindeutig: Die Zahl der Paare mit uner­fülltem Kinderwunsch steigt. Eine Ursache dafür liegt auch im gesellschaftlichen Wandel. Zum einen schieben Männer und Frauen die Familiengründung immer weiter auf. Zum anderen sind die Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes immer älter. Doch bereits mit dem 30. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau lang­sam ab.
Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen
In den meisten Fällen liegt keine vollständige Unfruchtbarkeit, sondern lediglich eine Fruchtbarkeitsstörung vor, die medizinisch behandelt werden kann. Nach heutigem Kenntnissstand geht die Medizin davon aus, dass die Ursachen der Kinderlosigkeit zu ungefähr 30-40 Prozent beim Mann liegen. In diesen Fällen spricht man von "Zeugungsunfähigkeit". Ebenfalls in ca. 30-40 Prozent der Fälle ist die Frau unfruchtbar. Bei 15-30 Prozent der Paare liegt es sogar an beiden Partnern, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Bei einem geringen Prozentsatz sind – auch nach gründlicher ärztlicher Untersuchung – keine organischen Ursachen für die Kinderlosigkeit feststellbar.
Die häufigsten Ursachen bei der Frau sind eine Störung der Eizellreifung, eine eileiterbedingte Unfruchtbarkeit oder eine Endometriose (Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter). Die häufigste Ursache beim Mann ist eine Störung der Spermienreifung. Genaue Untersuchungen beider Partner hel­fen, die Ursachen festzustellen, warum es mit der ersehnten Schwangerschaft nicht klappt. Dies kann entscheidend für die weitere Behandlung sein und ermöglicht es, die Therapie genau auf die speziel­len Bedürfnisse der einzelnen Paare abzustimmen und eine "maßgeschneiderte" Kinderwunsch-Behandlung festzulegen.
Die Seele leidet mit
Trotz der großen Zahl an kinderlosen Paaren, ist die Erkenntnis, zu den Betroffenen zu gehören, für viele sehr belastend. Sie machen sich selbst Vorwürfe und haben das Gefühl, zu versagen. Zudem ist der Zustand meist eine Zerreißprobe für die Beziehung. Sie beeinträchtigt das Verhältnis des Paares zueinander genauso wie die Beziehung zu Freunden und Verwandten. Deshalb sollte eine Behandlung der Unfruchtbarkeit neben den körperlichen auch die seelischen Aspekte mit einbeziehen.

Behandlungsmethoden bei unfruchtbaren Paaren
In den letzten Jahren wurden in der Behandlung der Unfruchtbarkeit große Fort­schritte erzielt, so dass den betroffenen Paaren heute viele verschiedene Methoden zur Verfügung stehen. Die Sterilitätsbehandlung ist jetzt so erfolgreich, dass die meisten unfruchtbaren Paare genau so gute Chancen haben, ein Baby zu bekom­men, wie fruchtbare Paare: Denn im normalen Monatszyklus liegen bei regelmäßi­gem ungeschützten Geschlechtsverkehr die Chancen auf eine Schwangerschaft bei ca. 15 bis 20 Prozent. Bei der Kinderwunsch-Behandlung werden nach Durchführung von durchschnittlich drei bis vier Behandlungszyklen ca. 80 Prozent der Frauen schwanger.
Die Behandlung der weiblichen Unfruchtbarkeit
Je nachdem, welche gesundheitlichen Probleme oder Störungen bei der Patientin festgestellt wur­den, stehen verschiedene Behandlungsmög­lich­keiten zur Auswahl: Chirurgische Eingriffe können helfen, Schäden an den Fortpflanzungs­organen, wie z.B. verklebte Eileiter, zu beheben. Ist der monatliche Zyklus gestört oder bleibt der Eisprung aus, werden Hormonpräparate eingesetzt, mit denen die Eizellreifung ange­regt wird. Wenn eine umfangreichere me­dizinische Behand­lung erforder­lich ist, greift man anschließend auf verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung, d.h. der künstlichen Empfängnis, zurück:
1. Künstliche Besamung (Insemination oder Intrauterine Befruchtung (IUI))
Bei der Besamung werden die gereinigten Samenzellen des Mannes direkt in die Gebärmutter eingebracht. Dies ge­schieht mit Hilfe eines Katheters durch die Vagina und durch den Muttermund. Denn die Spermien können die Eizelle leichter erreichen und befruchten, wenn sie sich bereits in der Gebärmutter befinden. Diese Methode wird oft zu Beginn der Kinderwunsch-Behandlung angewendet, bevor man auf kom­plexere Techniken wie In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zurückgreift.
2. In-vitro-Fertilisation (IVF) – das bekannteste Verfahren der künstliche Befruchtung
Die IVF wird nunmehr seit über 20 Jahren angewendet und ist der Ausgangspunkt für die meisten Verfahren der assistierten Befruchtung. Im Rahmen der Hormonbe­handlung erhält die Patientin zunächst das Hormon FSH, das gezielt die Reifung mehrerer Eizellen in den Eierstöcken fördert. Hauptmerkmal der IVF ist, dass die Ei­zellen außerhalb des Körpers (d.h. in vitro) mit den Samenzellen ver­mischt werden. Wenn ein Spermium die schützende Hülle der Eizelle durchdringt, verschmelzen Samenzelle und Eizelle und es kommt zur Befruchtung. Die daraus entstehenden Embryos werden 2 bis 5 Tage später mit einem kleinen medizinischen Eingriff durch die Scheide in die Gebärmutter der Frau über­tragen. Dort können sie sich einnisten, und die beginnende Schwangerschaft nimmt ihren natürlichen Ver­lauf.
Die Erfolgsrate für IVF lag während der späten 1990er Jahre ziemlich konstant bei ca. 15 Prozent. Zahlen aus der jüngeren Vergan­genheit zeigen jedoch, dass die Erfolgsrate jetzt an die 30 Prozent heranreicht. Ab einem Alter von 40 Jahren können jedoch nur noch 5 Prozent der behandelten Frauen damit rechnen, dass sie mit ihren eigenen Eizellen schwanger werden und ein Kind zur Welt bringen.
Die Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit
In den letzten Jahren haben sich Wissenschaftler und Ärzte zunehmend auch auf die männliche Unfruchtbarkeit konzentriert. Zur Bandbreite der derzeit verfügbaren Be­handlungsmöglichkeiten gehören die medikamentöse Therapie, die Chirurgie und Techniken der assistierten Befruchtung.
1. Medikamentöse Behandlung
Die Therapie mit dem Hormon FSH ist auch bei Männern sehr erfolgreich. Denn die­ses Fruchtbarkeitshormon wird natürlicherweise nicht nur gebildet, um im weiblichen Körper die Reifung der Eizellen zu regulieren, sondern es ist bei Männern auch für die Steuerung der Samenproduktion verantwortlich. Deshalb wird FSH bei Männern eingesetzt, die eine unnormal niedrige Spermienzahl haben, oder wenn weniger als 40 Prozent der Samenzellen beweglich sind, oder wenn die Ursache der männlichen Sterilität nicht genau geklärt werden kann.
Eine weitere Art der medikamentösen Therapie ist der Einsatz von Antibiotika, um Infektionen zu behandeln.
2. Operative Eingriffe
Mit einem chirurgischen Eingriff können anatomische Fehlbildungen korrigiert wer­den. Denn Defekte an den männlichen Fortpflanzungsorganen können die Produk­tion der Samenzellen, deren Reifung oder die Ejakulation behindern.
Ist dies nicht erfolgversprechend, so besteht die Möglichkeit, mit einer kleinen Opera­tion Spermien aus einem der beiden Nebenhoden zu gewinnen. Eines der bekannte­ren Verfahren dieser Art ist die testikuläre Spermienextraktion (TESE). Sie wird meist dazu benutzt, eine künstliche Befruchtung nach dem ICSI-Verfahren vorzubereiten (siehe nachfolgend, Abschnitt 3).
3. Künstliche Befruchtung bei männlicher Sterilität
Die zur Behandlung weiblicher Unfruchtbarkeit verwendeten Verfahren der Besa­mung und der In-vitro-Fertilisation werden auch bei bestimmten Arten männlicher Sterilität genutzt.
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI, sprich "Ixi")
Wenn die Zahl oder die Beweglichkeit der Samenzellen eingeschränkt ist, wird die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, auch ICSI genannt, mit gutem Erfolg an­gewendet. Diese Methode ermöglicht eine Befruchtung, indem man ein einzelnes Spermium direkt in eine Eizelle spritzt. Da hierfür theoretisch nur eine einzige le­bensfähige Samenzelle benötigt wird, können selbst Paare ein Kind bekommen, die früher als "hoffnungslose Fälle" eingestuft wurden. Die anderen Maßnahmen der künstlichen Befruchtung, wie hormonelle Stimulation, Eizellpunktion und Transfer der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verlaufen identisch zur oben beschriebenen In-vitro-Fertilisation ab.
Die Erfolgsraten bei der ICSI hängen stark vom Können des medizinischen Fachper­sonals ab, da sie in hohem Maße von der Qualität der Spermaaufbereitung sowie von der Beherrschung der Mikromanipulation beeinflusst werden. Auch das Einpflanzen der Embryonen in die Gebärmutter nach der Befruchtung außerhalb des Körpers er­fordert viel Erfahrung.
Pressefoto ©2009
Pressefoto: Pressefoto , 2009 © Die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Operation an der Eizelle unterm Mikroskop
Die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Operation an der Eizelle unterm Mikroskop

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FDP: Gibt's was zu verbergen, Herr Meyer?

13.02.2009 In der Auseinandersetzung mit einem Bürger zum Baurecht wurden in früheren Gerichtsurteilen der Stadtverwaltung Rechtswidrigkeiten nachgewiesen. Der Betroffene verlangt von der Stadt eine Akteneinsicht, um die Motive für das Verhalten der Stadt nachvollziehen zu können. Auch diesen Rechtsstreit gewann der Betroffene. Angesichts der Ankündigung der Stadt gegen das Urteil Revision einzulegen, fragt sich die FDP, ob der damalige Rechtsdezernent und heutige Oberbürgermeister etwas zu verbergen hat. Die FDP will auch die Akteneinsicht beantragen.

Zensur
BITKOM fordert Regeln für Zensur

11.02.2009 Der Präsident der Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Professor Dr. Scheer fordert für die Konzerne im Internet klare Regeln für Sperrungen im Internet. Diese Sperrungen sollen seiner Ansicht nach auf Kinderpornographische Seiten beschränkt bleiben.
[Die Sperrung einer IP-Adresse ist bestenfalls Zensur oder sogar nur mit Bespitzelung der Bürger möglich – und sie funktioniert nicht. Dr. Dieter Porth]

Waffenhändler
Ermittlungsgruppe Schmiede erfolgreich

06.02.2009 Bei verschiedenen Durchsuchungen in den vergangenen Wochen wurde ein Waffenhändlerring ausgehoben. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei neben anderen Waffen auch fünfundzwanzig Gewehre, dreiundzwanzig Handfeuerwaffen, dreizehn Schießkugelschreiber sowie über sechzehntausend Schuss Munition. Die Polizei freut sich über diesen Erfolg zur Gefahrenabwehr und gegen die gewöhnliche, unpolitische Kriminalität.

Konjunkturpaket
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13.02.2009 Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, fordert, dass ein höherer Anteil des Geldes aus dem Konjunkturpaket an die Kommunen geht. Gleichzeitig kritisieren die Grünen die Pläne der niedersächsischen CDU-FDP Regierung als Verschwendung, über 130 Millionen in das Celler Schloss und anderen Prestigekram zu stecken.
[Das Konjunkturpaket wird den Zerfall des Staates beschleunigen – egal wer das Geld ausgibt. Dr. Dieter Porth.]

Sexualstraftäter
16 Stunden auf der Flucht

13.02.2009 Nach seiner Flucht aus der Göttinger Fachklinik für forensische Psychiatrie am gestrigen Nachmittag hat sich der Sexualstraftäter heute morgen der Straftäter bei der Bundespolizei in Hannover gestellt. Die Flücht gelang ihn nach Meldung der Polizei, indem er im Ersten Stock aus einem Toilettenfenster kletterte. Auf der Flucht bedrohte er einen 15 jährigen mit einem Messer, um sich dessen Fahrrad anzueignen.

Fußball
14.2. – GöKick-Cup in der Soccer-Arena

11.02.2009 Für den kommenden Samstag, (14.2) ab 12:00 hat die Fußball-Zeitschrift das erste GöKick-Tunier organisiert. Verschiedene Teams aus der Region haben schon ihr Kommen zugesagt. Interessierte Zuschauer sind in der Soccer-Arena (Weende-Industriegebiet) herzlich eingeladen.

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Event - Lokhalle
18.2. – The big Chris Barber Band

05.02.2009 Am 18.2 ab 20:00 wird "the Big Chris Barber Band" in der Lokhalle die Freunde des Jazz erfreuen. Die Musiker versprechen einem Abend voller aufregender und oft fesselnder Jazz- und Blues-Musik – natürlich verbunden mit einer schönen Show.

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16.02.2009 Das Nachbarschaftszentrum Grone e.V. wird aus öffentlichen Etats finanziert. An erste Stelle steht die Stadt Göttingen. Den Trägerverein bilden wichtige soziale Vereine. Der Verein ist in den Bereichen Bildung, Freizeit, Kultur, Selbsthilfe und Soziales aktiv. Das Nachbarschaftszentrum will eine Anlaufstelle und Treffpunkt für Groner sowie dauerhafter "Heimathafen" für viele Gruppen sein.

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16.02.2009 Nur zufällig entdeckte ich am Sonntag das "Tor der erhöhten Würste" am Sonntag neben dem Campus der Göttinger Universität.

Gesundheitsmesse
Universitätsmedizin stellt sich vor

12.02.2009 Die Universitätsmedizin ist auf der Gesundheitsmesse am 14. + 15. Februar in der Lokhalle mit dem größten Stand vertreten. Die verschiedenen Abteilungen stellen sich vor. Im direkten Gespräch können sich Interessenten zum Beispiel über die Schmerztherapie, die naturheilkundliche Pflege von kranken Kindern oder auch zur Tabakentwöhnung informieren lassen. Insgesamt präsentieren 17 Einrichtungen der Universitätsmedizin auf dem gemeinsamen Stand.

Bilanz
Sartorius: Gewinn halbierte sich 2008

13.02.2009 Schon am 11. Februar hat Sartorius seinen Vorläufigen Geschäftsbericht veröffentlicht. Danach halbierte sich der Gewinn im Vergleich mit dem Vorjahr. Dies wird mit ungünstigen Wechselkursen begründet. Die Umsätze 2008 konnten, wechselkursbereinigt, leicht gesteigert werden. Die Ergebnismarge, als der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, sank dagegen leicht.
In einer zweiten Meldung berichtet Sartorius aktuell von einer Vertriebskooperation mit dem Analysegerätehersteller Metrohm AG auf dem Schweizer Markt.

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