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Kritik
Linke Gruppierung kritisiert einen Auftritt beim 34. Göttinger Jazzfestival

02.11.2011 In der unmoderierten Mailingliste [Schoener Leben] verbreitet die "aka Goettingen" den Aufruf zu einer Demonstration vor dem Deutschen Theater während des Jazzfestivals am 12.11.11. Der Stein des Anstoßes ist der Auftritt des Jazzmusikers Gilad Atzmon. Ihm wird in dem Aufruf Judenhetze vorgeworfen, wobei als Beleg auf dessen Website verwiesen wird. In der Mitteilung finden sich keine Links, die auf die zitierten Passagen verweisen.

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Schöner Leben Göttingen [ Homepage ]
 





Aufgeschnappt in der unmoderierten Mailingliste "[Schöner Leben]" - Eine Bühne gegen Israel? – Jazzfestival lässt NS-Verharmloser auftreten

(Email vom 1.11.11. – erhalten am 2.11.11)
Liebe Leute,

das [a:ka] ruft für *Samstag, den 12. November, um 19.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Deutschen Theater in Göttingen* auf - gegen den Auftritt des NS-Verharmlosers und antiisraelischen Hetzers Gilad Atzmon beim Göttinger Jazzfestival. Das Jazzfestival scheint sich darüber im Klaren zu sein, dass es sich mit der Einladung Atzmons auf sehr dünnes Eis begeben hat: Als Reaktion auf unsere Kritik wurde Atzmons Konzert bereits auf 24 Uhr verlegt, um - im Falle eines wirksamen Boykotts - die Probleme gering zu halten.♠1 Außerdem lässt der Leiter des Göttinger Kulturamtes seine Funktion im Vorstand des Jazzfestival-Vereins vorübergehend ruhen, um deutlich zu machen, dass das Jazzfestival keine kommunale Einrichtung ist. Folgender Text zeigt, warum wir gegen Atzmon mobilisieren:
"Am 12. November tritt beim Göttinger Jazzfestival ein Mann auf, der in den vergangenen Jahren oft weniger durch seine Musik für Aufsehen sorgte als durch seinen Hang zur anti-israelischen Hetze: Der Multi-Instrumetalist Gilad Atzmon hat seine Band, das "Orient House Ensemble" nach einem Hauptquartier der PLO benannt und fungiert gern als »Alibi-Jude« der antisemitischen Internationale ? selbst ein potentielles Opfer antisemitischer Verfolgung, redet er bisweilen daher wie ein prototypischer Bierzelt-Antisemit. Und seine Positionen zum Nationalsozialismus sind auf den ersten Blick kaum von denen der NPD zu unterscheiden: »Der Holocaust diente dazu, die Aufmerksamkeit von den ungeheuren Verbrechen der Alliierten abzulenken. Hiroshima, Nagasaki und Dresden sind nur die Kürzel für den institutionalisierten Völkermord aus der Hand des englischsprachigen Imperiums. Der Holocaust ist erfolgreich zu einer neuen Religion gereift.«
Der Leitung des Jazzfestivals müssen Atzmons Positionen bekannt sein ? sie finden sich (in sieben Sprachen übersetzt) auf seiner Internetseite, die auf der Homepage des Festivals verlinkt ist. Und auch die Jazz-Szene in Deutschland hat mit Atzmon bereits einschlägige Erfahrungen gemacht: Die Ruhr Nachrichten berichteten bereits 2005 von einem Auftritt in Bochum, bei dem er den Holocaust als »von Amerikanern und Zionisten initiierte Fälschung« ♠2bezeichnete. »Die Deutschen sollten dies endlich erkennen und sich nicht länger schuldig und auch nicht verantwortlich fühlen. ?Ihr seid die Opfer?, meinte Atzmon.«
Angesichts solcher Thesen ist es kein Wunder, wenn Atzmon selbst den gefährlichsten Feind Israels, den islamistischen Diktator Ahmadinejad, als potentiellen Verbündeten betrachtet: »Der iranische Präsident beharrt zu Recht darauf, daß dieses historische Kapitel historisch untersucht werden muß. Das heißt zugleich, daß jedes vergangene Ereignis genauer Prüfung, Aufbereitung und Überarbeitung bedarf. ?Wenn wir uns gestatten, Gott und die Propheten in Frage zu stellen, so können wir uns ebenso gestatten, den Holocaust in Frage zu stellen.?« Wer so spricht, will sich nicht auf jene »Kritik an der Politik der israelischen Regierung« beschränken, die verschämte Antizionisten so gern als Feigen- blatt vor ihre Ressentiments halten ? Atzmon sagt ganz offen, dass er nicht nur Israel abschaffen will, sondern das Juden- tum in seiner heutigen Form gleich mit: »Zionismus (als Ideologie), Judaismus (als Religion), Jüdischkeit (als Identität) und die Juden (als Volk) sind eng mit einander verknüpft [?] die jüdischen Lobbys, jüdische Pressure-Groups und jede andere Form jüdischen Stammesaktivismus [sind] nicht von einander zu unterscheiden.«
Zwar verzichtet Atzmon auf völkische oder biologistische Argumente, doch er vertritt nahezu sämtliche Verschwörungsideologien über Israel, die der Antisemitismus in petto hat: Von der Gier getrieben, auf Kosten der Menschheit Reichtümer an sich zu reißen, vergehe sich der Staat der Juden an der ganzen Welt: »Israel ?geht es gut?, weil es führender Händler von Blut-Diamanten ist« und sich außerdem »im Organhandel und Organraub« engagiere. Die sattsam bekannte Gleichsetzung Israels mit dem Dritten Reich liest sich bei Atzmon so: »Für mich ist der Zionismus als rassistische, expansionistische Bewegung nicht von der Nazi-Ideologie zu unterscheiden.« Und er setzt noch einen drauf: »Ich glaube, dass Israel aus einer bestimmten ideologischen Perspektive sogar weit schlimmer ist als Nazi-Deutschland, denn anders als Nazi-Deutschland ist Israel eine Demokratie, und das bedeutet, das Israels Bürger Komplizen der israelischen Greueltaten sind.« So kann man Israel noch aus seiner demokratischen Verfassung den Strick drehen.
Auch an diesem 9. November wird das Göttinger Establishment am Platz der Synagoge der von Nazis ermordeten Juden Gedenken ? und drei Tage später dann auf Einladung des Jazzfestivals einen Mann bejubeln, der nicht nur die Mörder der einstigen Juden für Opfer eines alliierten Kriegsverbrechens hält, sondern auch das Gros der heutigen Juden für Komplizen einer zionistischen Weltverschwörung. So wahnwitzig diese Vorstellung ist, so real ist die Komplizenschaft, in die sich die Leitung des Göttinger Jazzfestivals begeben hat: Sie weiß, wofür Gilad Atzmon steht, sie hat ihn nicht aus Unkenntnis eingeladen ? es ist ihr zumindest gleichgültig, einem Hetzer gegen Israel den Roten Teppich auszurollen.
Wenn Argumente nicht helfen, weil sie an Schamlosigkeit abgleiten, hilft nur der Aufruf zum Boykott: Atzmon soll, wenn er spielt, vor leeren Rängen spielen. Sollte er ein Publikum finden, das ihn feiert, wäre das der politische Bankrott der Göttinger Kulturszene.
[a:ka] göttingen, im November 2011♠3"

Nachtrag der Redaktion

Die Folgenden Links wurden alle am 2.11. gegen 18:30 angesurft.. Der Link zur Website des Künstlers auf der Website des Jazzfestivals 2011 http://www.jazzfestival-goettingen.de/index.php?id=59 lautete http://www.gilad.co.uk/ .
Wahrscheinlich meinten die Autoren mit den übersetzten Texten die Links auf der folgenden Seite: http://www.tlaxcala.es/reponse_pp.asp?lg=de&p_mots=Gilad+Atzmon auf die Atzmon in seiner Seite hinweist: in dem Untermenü "Translations" (http://www.gilad.co.uk/translations/ ) hinweist. Die Redaktion konnte über http://www.allwhois.com/ nicht herausbekommen, wem die Website zugeordnet ist. Wie man dem Websitenamen entnehmen kann, gehört sie aber wahrscheinlich nicht zu Atzmans Seite. Damit ist die Behauptung inkorrekt, dass sich die Übersetzung in sieben Sprachen auf seiner, also Atzmon, Seite befinden, obwohl er eine Fremdseite verlinkt.
Ich habe schon an dieser Stelle mit den Recherchen aufgehört. Wer Vorwürfe erhebt, muss korrekt bleiben. Angesichts von solch groben Lässlichkeiten und dem Fehlen von Links als Zitate) stellt sich mir die Frage, wie solide der Rest der Vorwürfe wohl begründet ist. Grundsätzlich scheint es nach oberflächlicher Durchsicht richtig zu sein, dass der Musiker kritisch gegen die Israelische Öffentlichkeitswirksamkeit kritisch eingestellt ist.
Dr. Dieter Porth

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠1) Am 2.11.11 um 18:24 war von dieser Verlegung auf der Website des 34. Göttinger Jazzfestival noch nicht zu lesen.
Dr. Dieter Porth
♠2) Hier wäre vielleicht ein Vollzitat wünschenswert, denn das Zitat könnte sinnenstellend zitiert worden sein.
Dr. Dieter Porth
♠3) Keine persönliche Unterschrift. Als Emailadresse ist übrigens googlemail.com angegeben. Über diesen Emaildienst kann man relativ wirksam seine Identität verschleiern.
Dr. Dieter Porth

Zusammenfassung, Übersicht, Zusatzinformation, ..

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Der folgende Text wurde als Aufruf und Pressemeldung auf der unmoderierten Mailingliste Schöne Leben Göttingen gefunden. Es ist unklar, welchen Grad an Authentizität diese Meldung bzw. der Aufruf in Bezug auf den Verfasser hat. Die Aussagen in der Mailingliste stellen in der Regel keine Meinungsäußerungen der gleichnamigen Politikgruppe dar.

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Göttingen, Politik, Kampagnen

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Politik, Talk und Kommentare im September

02.11.2011 In der Bürgerfunksendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" beim Stadtradio Göttingen wurden im September 2011 hauptsächlich Musik von verschiedensten Musiker gespielt, die in der Region nach der Sendung ihren Auftritt haben. Neben den regelmäßigen Tipps für Kino, Theater & Konzerten, die jeweils von 18- 19 Uhr in den donnerstäglichen Sendungen zu hören waren, wurden in der zweiten Stunde mal mit den Kandidaten der Linken getalkt, mal der Papstbesuch in der Region kommentiert, mal zwei Theaterstücke besprochen oder auch mal Meldungen aus der Region kommentiert.

Sendeprotokolle
Gespielte Titel im August

02.11.2011 Zu der wöchentlichen Bürgerfunksendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" im August konnten nachträglich nicht mehr die Musikliste für den 18.8.11. Am 11.8. talkte der Moderator mit CDU-Kandidaten für den Göttinger Kreistag und am 25.8. mit den entsprechenden SPD-Kandidaten. Das Protokoll zum 4.8. ist als Querverweis verlinkt.

Filmfabrik
ab 3.11. – "Atemlos – gefährliche Wahrheit"

01.11.2011 Das Duderstädter Kino Filmfabrik zeigt in der Woche vom 3.11. bis 9.11.11 den Agentenslapstick "Johnny English - Jetzt erst recht" und den Actionfilm "Atemlos - Gefährliche Wahrheit". Am Samstag und Sonntagnachmittag wird die Komödie "Homies" gezeigt.

Media-Control
Platz 4 – "Eine ganz heiße Nummer" – aber nicht in Südniedersachsen

01.11.2011 Am zurückliegenden Wochenende eroberten "Tim & Struppi" Platz 1 der Media-Control- Kino-Charts. Sie lochten 358k Zuschauer ins Kino. Der Kinostreifen "Eine ganz heiße Nummer", der zum Bundesstart in Südniedersachsen in keiner Vorstellung gezeigt wurde, brachte es mit 122k Zuschauern auf einen beachtlichen Platz 4.
[[358k = 358 kilo = 358.000]]

Deli & Welttheater
ab 3.11. – Weiter "Tim & Struppi" in 3D

01.11.2011 "Wie ausgewechselt" heißt es vom 3.11. bis 9.11.11 im Welttheater in Einbeck. Das Einbecker Kino Deli zeigt in der besagten Woche in 3D-Qualität "Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'". An ausgewählten Nachmittagsterminen läuft dort auch das 3D-Zeichentrickfilmmärchen "Lauras Stern und die Traummonster".

Schiller-Lichtspiele
ab 3.11. – Komödie "Dreiviertelmond"

01.11.2011 Das Kino Schiller Lichtspiele in Hann. Münden zeigt in der Woche vom 3.11. bis 9.11.11 die Komödie "Dreiviertelmond" sowie die 3D-Comicfilm "Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'".

Neuere Nachricht

Nachfrage
Wenzel: Schummeln Behörden in Gorleben?

03.11.2011 Anlässlich der Ortsbegehung des Castor-Lagers in Gorleben sieht Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, den "Verdacht einer Manipulation der Messwerte" als erhärtet an. Er verweist darauf, dass bestimmte Messwerte scheinbar verweigert werden und dass die Castore im Lager ohne Genehmigung zur Reduzierung der Strahlenbelastung umgestellt worden sein könnten. Er sieht Indizien dafür, dass die niedersächsische Atomaufsicht geschlampt oder gar bewusst weggeschaut haben könnte.

Personalausweis
44% aller Deutschen lehnen weiter neuen Personalausweis ab

03.11.2011 In einer Meldung wirbt die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., mit Umfrageergebnissen für den neuen Personalausweis. Danach sollen knapp dreiviertel der Befragten bislang mit ihren neuen Personalausweisen zufrieden sein, während weiterhin 44% aller Deutschen den neuen Personalausweis ablehnen. In der Meldung wird hervorgehoben, dass der neue Personalausweis eine staatlich überwachte Zertifizierung der Persönlichkeit im Internet garantiert.
[Wenn die Identitäten in Sozialen Netzwerken wie FaceBook, SchülerVZ, StudiVZ endlich sicher zu identifizieren wären, dann würden wahrscheinlich bald verlässliche "Social-Schufa" für Personalchefs entstehen. Auch könnte der Verfassungsschutz dann endlich zur Stasi mutieren und auch für eine flächendeckende Rasterüberwachung der Subkulturen sorgen. Keiner weiss, welchen Schaden die aktuellen Tenenzen zu immer stärkeren Datenzusammenführungen noch anrichten werden. Deshalb ist die Nummerierung des Bürger im Internet durch den Staat abzulehnen - zumindest wenn man auch in Zukunft in einer freiheitlichen Demokratie leben möchte. Dr. Dieter Porth]

Internettiges
Online-Attraktoren und Lizenzgebühren für Handy

03.11.2011 Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., zitiert eine Studie, wonach die zwanzig größten Internet-Konzerne (Google, Facebook, Mikrosoft, Telekom, …) rund 50% der Online-Zeit der Deutschen binden sollen. Die Zahlen sollen repräsentativ sein, wobei das Erhebungsunternehmen laut wikipedia 2008 wegen fehlerhafter Google-Daten kritisiert wurde. In einer zweiten Meldung kritisiert die Bitkom die Forderungen der Verwertungsgesellschaften, wegen des Kopierens von urheberrechtlich geschützten Werke (Musik, Texte, Filme). Nach dem Willen der Verwertungsgesellschaften soll für jedes verkaufte Handy eine einmalige Lizenzgebühr von 12 bis 36 Euro fällig werden. Die Höhe der Lizenzgebühr hängt von der Leistung der Handys ab.
[Attraktor = Anziehungspunkt]

Nikolaistraße
Linke: Überwachung ist der falsche Weg

03.11.2011 In einer Pressemeldung kritisiert die Ratsfraktion der Linken die Position der CDU und der Verwaltung, wie das Problem mit den alkoholisierten Jugendlichen in der Nikolaistraße gelöst werden könnte. Sie hält eine Kameraüberwachung und die Verbote von Alkoholverkauf für den falschen Weg. Stattdessen fordert sie bessere und vermehrte Sozialarbeit. Als Erfolgsbeispiel führt sie die Lösung der Probleme beim Wilhelmplatz nach ähnlichen Muster an.

Tagesordnungen
11.11. – Konstituierende Sitzung des Rates

03.11.2011 In der kommenden Woche findet lediglich die konstituierende Sitzung des Rates am 11.11.11 statt. Neben der Besetzung von verschiedenen Posten und Ausschüsse werden der Initiativantrag der SPD zur Integrative Krippenbetreuung, der Grünen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bzw. zur Teilnahme an Landeswettbewerb Fahrradfreundliche Kommune 2012 behandelt. Weiter stehen die Bebauungspläne im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße (Weende) und der ehemaligen Brauerei (Südstadt) sowie die Friedhofsgebühren auf der Tagesordnung. Zu den Friedhofsgebühren bzw. der Satzungsänderung waren in der Tagesordnung, zumindest am 3.11. morgens, keine Dokumente verlinkt.

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