Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ 24.11 � 15.12. � "Know Your Enemy" � Reaktionäres in und um Göttingen 11.11.2009 In der unmoderierten Mailingliste "Schöner Leben Göttingen" fand sich eine Zusammenstellung von Veranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus. Folgende Veranstaltungen wurden angekündigt: "" Studentenverbindungen - Eine kritische Betrachtung ", " Versteckspiel / 'Autonome Nationalisten' - Nazi-Codes und Lifestyle / Das neue Phänomen der 'AN'", "Rückenwind für die nationale Opposition? - Die aktuelle Neonaziszene in Südniedersachsen" und "Ach du lieber Gott! - Christlicher Fundamentalismus und das Comeback der Religion". [Mich erinnert die Meldung an Indoktrinations-Propaganda. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen:
Nach meinem Gefühl ist die Meldung geeignet, Feindbilder für die einfach gestrickten Gemüter aufzubauen. Schon die Aussage "es gibt eine Menge Arschlöcher." zeigt, dass es in der Meldung mehr um Stimmungsmache und weniger um eine intellektuelle Auseinandersetzung geht. Solch Menschenverachtendes Gerede hätte ich persönlich eigentlich eher bei den Rechten erwartetet, aber augenscheinlich muss ich hier meine Meinung revidieren. Gerade deswegen finde ich diese Meldung interessant und habe sie veröffentlicht.
Bewertung der Meldungen allgemein: Die Mailingliste Schöner Leben Göttingen ist eine unmoderierte Liste. Hier kann jeder teilnehmen, mitlesen und mitdiskutieren, der eine funktionierende Emailadresse besitzt. Zur Authentizität der Beiträge kann daher nichts gesagt werden.
Die Redaktion distanziert sich von den Inhalten. Weiterhin bemüht sich die Redaktion darum, bestimmten Unterstellungen keinen Vorschub zu leisten. Die Meldungen werden nur zitiert, um zu zeigen, in welchen Kategorien in den meist links einzuordnenden Kreisen gedacht wird.
Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu Schöner Leben Göttingen [ Homepage ] (---)
Meldungen/Ankündigungen von "Schöner Leben Göttingen" - KNOW YOUR ENEMY � Veranstaltungsreihe 24.11 � 15.12
Nazis, RassistInnen, NationalistInnen, Sexisten, AntisemitInnen - es gibt
eine Menge Arschlöcher. Göttingen hat noch immer den Ruf als linke
Hochburg, in denen die rechten Freunde von Unterdrückung und
Diskriminierung keinen Platz haben. Aber auch hier laufen Menschen mit
komischen bunten Hüten oder Thor Steinar-Klamotten unbehelligt durch die
Straßen. Viele wissen gar nicht, was es damit auf sich hat - andere, die
es wissen, sind sich nicht sicher, wie sie sich bei einem
Aufeinandertreffen verhalten sollen.
Wir wollen mit unserer Veranstaltungsreihe einen Überblick vermitteln,
welche reaktionären Gestalten sich in Göttingen und Umgebung tummeln.
Verbindungsstudenten verschiedenster Couleur werden im Stadtgebiet und auf
dem Uni-Campus immer präsenter, im Ostviertel sind sie mit Hut und Schärpe
bereits allgegenwärtig. Immer öfter sind vereinzelte Nazis in der
Innenstadt anzutreffen. Auch wenn dies in Göttingen (noch) recht selten
der Fall ist, sieht die Situation in der direkten Umgebung deutlich anders
aus: im Harz und anderswo gibt es seit Jahren feste Nazistrukturen, die
für die dort lebenden Menschen, die nicht in das einfältige Nazi-Weltbild
passen,eine ernste Bedrohung darstellen. Zunehmend tritt auch eine weitere
unangenehme Gruppe öffentlich auf: christliche FundamentalistInnen, die
gegen Abtreibung und sexuelle Selbstbestimmung mobil machen.
Bei genauerem Hinsehen werden die Überschneidungspunkte zwischen Nazis,
Burschis und Hardcore-Christen offensichtlich. Am auffälligstem wird dies
am Beispiel der Göttinger Burschenschaft [�]♠ 1 deutlich. Als Teil des
Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft" gehört sie selber zum extrem
rechten Rand des Verbindungswesens; ihre Mitglieder haben sowohl Kontakte
ins neonazistische Spektrum als auch zu christlichen FundamentalistInnen.
Exemplarisch sei hier ihre Veranstaltung "Ein Volk entsorgt seine Kinder"
mit dem sogenannten christlichen "Lebensschützer" M. L.♠ 2 erwähnt,
die im April unter Protest auf ihrem Haus stattfand.
Der gemeinsame Nenner dieser Gruppen liegt irgendwo zwischen
Nationalstolz, autoritärem Denken, konservativem heißt patriarchalem und
heterosexistischem Weltbild und Verteidigung der Volksgemeinschaft. In
unseren Veranstaltungen wird es darum gehen zu verdeutlichen, was diese
Gruppen machen, welche Inhalte/Ideologien dahinter stehen und warum diese
der Forderung nach einer freieren Gesellschaft entgegen stehen.
In Bezug auf Neonazis werden wir zusätzlich in einer Veranstaltung
allgemein auf ihre Codes und Erkennungszeichen eingehen, mit besonderem
Augenmerk auf die Entwicklungen der sogenannten "Autonome
NationalistInnen"♠ 3.
Ohne Frage gibt es Unterschiede zwischen Neonazis, Burschis und
Hardcore-Christen. Da sich diese Gruppen in Ideologie und Praxis
unterscheiden, muss auch eine linke Antwort auf ihr öffentliches Auftreten
unterschiedlich ausfallen. Gleich ist ihnen allen, dass sie jeglicher
Emanzipation entgegen stehen und die Bedrohung und Diskriminierung
bestimmter Gruppen (MigrantInnen, Homosexuelle, Frauen etc.) aufrecht
erhalten oder gar verstärken wollen - sei es durch Einfluss in Politik und
Wirtschaft oder im "Kampf um die Straße". Nicht zuletzt wollen wir daher
auch eine Diskussion anregen, was wir gemeinsam gegen sie tun können♠ 4.
Gruppe Gegenstrom, November 2009
Veranstaltungen:
Studentenverbindungen - Eine kritische Betrachtung | Dienstag 24.11.2009 |
20 Uhr ZHG 003 Universität
In Deutschland gibt es ungefähr 1.000 Studentenverbindungen mit ca. 22.000
studierenden Mitgliedern und 135.000 Alten Herren. Alleine in Göttingen
existieren über 40 Verbindungen: Corps, Burschenschaften,
Landsmannschaften, Sänger- und Turnerschaften, Gildenschaften etc. Die
verschiedenen Arten von Studentenkorporationen unterscheiden sich in
einigen Punkten voneinander, sie haben allerdings auch Gemeinsamkeiten die
ihre Ursprünge im 19. Jahrhundert haben und bis heute gültig sind. Ein
Beispiel hierfür ist das Lebensbundprinzip: Einmal korporiert - immer
korporiert.
Die Veranstaltung soll über die Geschichte sowie die Gegenwart der
Studentenverbindungen in Deutschland und Österreich informieren, sowie
ihre reaktionären Traditionen, Ideologien und Strukturen beleuchten.
ReferentInnen: Gruppe Gegenstrom
Versteckspiel / 'Autonome Nationalisten' - Nazi-Codes und Lifestyle / Das
neue Phänomen der 'AN'
| Dienstag 01.12.2009 | 19 Uhr DGB � Haus
Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und
ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte
Markenkleidung gehört.
Im zweiten Teil wird es dann um das relativ junge Phänomen der 'Autonomen
Nationalisten' gehen, welche spätestens seit dem Neonazi-Aufmarsch 1. Mai
2008 in Hamburg, durch gewalttätige Übergriffe in größere mediale
Erscheinung getreten sind. 'Autonome Nationalisten' zeichnen sich durch
eine Übernahme des Kleidungsstils und der Aktionsformen der
linksradikalen Szene aus.
Es wird aufgezeigt, woher sie kommen, wer sie sind und worin ihre
Gefährlichkeit besteht.
Zu Gast: Ein Referent des Antifaschistischen Pressearchiv und
Bildungszentrum Berlin (APABIZ)
Rückenwind für die nationale Opposition? - Die aktuelle Neonaziszene in
Südniedersachsen
| Donnerstag 10.12.2009 | 20 Uhr Theaterkeller
Nach dem Austritt bekannter Partei-Funktionäre aus der NPD im Jahr 2004
tritt die extreme Rechte in Göttingen nur noch selten offen auf. Auch
Nazidemonstrationen und -kundgebungen sind in Südniedersachsen seit 2006
ausgeblieben. Doch vor allem im Göttinger Umland organisierte sich die
extreme Rechte neu. Sie kann dabei auf ein Netzwerk aus Versänden, Läden
und fest in der Szene verankerte Größen in der Region bauen. Allein ein
genauerer Blick auf den Personenkreis, der in die Geschehnisse um die
Table-Dance Bar 'Strip' im November 2008 beteiligt war, zeigt eine
heterogene Szene, die sich aber in ihrer menschenverachtenden Ideologie
einig ist.
Der Vortrag setzt sich mit den jüngsten Vorkommnissen in Südniedersachsen
auseinander, beleuchtet die aktuellen Akteur_innen der extremen Rechten
und fragt nach der momentanen Organisierung und Vernetzung der regionalen
Szene.
Zu Gast: K. B.♠ 5, Journalist
Ach du lieber Gott! - Christlicher Fundamentalismus und das Comeback der
Religion |
Dienstag 15.12.2009 | 20 Uhr JuzI
Ihre weltliche Herrschaft hat die Religion glücklicherweise weitgehend
eingebüßt. Die Kanzlerin wird vom Bundestag gewählt und nicht mehr vom
Papst eingesetzt und die Welt wird heute jeden Abend von Galileo auf Pro7
erklärt, nicht mehr Sonntag morgens von der Kanzel herab.
Gänzlich von Wissenschaft entzaubert will sie jedoch einfach nicht
verschwinden. Die Religion scheint in der westlichen Welt zur Privatsache
geworden zu sein, jede_r kann mit sich selbst ausmachen an was und wen
geglaubt wird. Über diese Hintertür jedoch hält Religion wieder Einzug ins
Öffentliche und beweist, dass sie alles andere als erledigt ist.
Es sind gerade die radikalen Christen, vor allem die Evangelikalen die
seit Jahren Zulauf haben und trotz (oder gerade wegen) ihres Hasses auf
Schwule und Lesben, trotz ihres Antisemitismus und Rassismus, trotz ihrer
repressiven Sexualmoral und militanten, sexistischen Ablehnung von
Abtreibung von den beiden großen Kirchen hoffiert werden wo es nur geht.
In dem Vortrag soll vor allem der Frage nachgegangen werden, wie sich
Religion in der bürgerlichen Gesellschaft nicht nur transformiert und
erhält sondern auch ein Comeback feiert. Daneben wollen wir einige der
widerlichsten Erscheinungen des christlichen Fundamentalismus in der
Region vorstellen und aufzeigen wie und wo sie ihr Unwesen treiben.
Die Referenten: P. und F.
mehr Infos unter www.gegenstrom.blogsport.deListe der redaktionellen Inline-Kommentare♠ 1) Name von der Redaktion gelöscht. Meines Wissens gibt es mit dem Namensbestandteil zwei Burschenschaften in Göttingen.
Dr. Dieter Porth
♠ 2) Da die Redaktion keine Lust hat, sich mit der Richtigkeit oder Falschheit der Aussage auseinanderzusetzen, wird hier der Weg der Anonymisierung gegangen. Der Name wurde von der Redaktion gelöscht.
Interessant ist aus Sicht der Redaktion, an diesem Text ein offenen Feindschema für einfach gestrickte Linke aufzubauen.
Dr. Dieter Porth
♠ 3) Es gibt also sogenannte Uniformen, an denen man den politischen Feind erkennt.
Das macht die Sache natürlich einfach.
Dr. Dieter
♠ 4) Es geht also nicht um Veränderung sondern nur um den Kampf gegen andere.
Ich kann mir vorstellen, meine Zeit sinnvoller zu nutzen..
Wo sind nur die linken Ideale geblieben und wo will man sie im Alltag umsetzen.?
Dr. Dieter Porth
♠ 5) Name wurde von der Redaktion anonymisiert..
Dr. Dieter Porth
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Versuchspersonensuche Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stimmungsschwankungen und Genen? 05.11.2009 Die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie will untersuchen, ob es ein Zusammenhang zwischen Stimmungsschwanklungen, Schlafstörungen und den Genen gibt. Insbesondere wird vermutet, dass bei Kranken die sogenannten �Ableseraten� aus dem Rhythmus fallen. Um dieser Frage nachzugehen, sollen deshalb in einem ersten Schritt zehn gesunde Probanten untersucht werden. Die gesunden Probanden sollten zwischen 35 und 50 Jahren alt sein und insgesamt einen Zeitaufwand von zwei nacheinander folgenden Nächten und einem Tag einkalkulieren.
Experiment [?] Die Redaktion zitiert den CDU/CSU-FDP-Koalitionsvertrag 13.11.2009 In vielen Meldungen wird immer wieder der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP genannt. Da aber viele den Vertrag nicht kennen, wird er hier einmal veröffentlicht. Gleichzeitig werden die Leser aufgefordert, den Koalitionsvertrag als Word-Datei herunterzuladen und zu kommentieren. Die Redaktion plant die Kritiken von den verschiedenen Menschen in einem Dokument zusammenzuführen, um so einmal die Vielfalt der Bürgerstimmen zur aktuell geplanten Politik zu verdeutlichen. [ Langzeitmeldung der Redaktion.]
Kritik Oppermann: Schwarz-gelb = Koalition der sozialen Spaltung 10.11.2009 In seiner Pressemeldung kritisiert Thomas Oppermann, Bundestagsabgeordneter der SPD, die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und FDP. Insbesondere sieht er herbe Einschnitte im Bereich Gesundheit, Arbeit & Löhne und Bildung. Die Politik der Regierung betrachtet er als den Einstieg in die Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Kurzzeitstipendium 27.11. - Anmeldeschluss für 600€ Einmal-Zahlung 12.11.2009 Für das Studienjahr 2009/2010 vergibt die Universität 273 sogenannte Kurzzeitstipendien. Der Antragsschluss ist der 27. November und das Kurzzeitstipendium umfasst eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro. Antragsberechtigt sind Master-Studierende sowie Studenten der traditionellen Studiengänge nach der Vorprüfung. Die Einhaltung der regulären Studienzeit wird vorausgesetzt.
Studentenunruhen Linke Jugend solidarisiert sich mit Besetzern 12.11.2009 Die Linke Jugend begrüßt die Besetzung des Verfügungsgebäudes durch Studenten und solidarisiert sich mit den Besetzern. Sie sieht in den Protesten eine Reaktion auf die neoliberale Bildungspolitik der letzten Jahre.
Sendeplan � 2009-10-31 Statt Talk ein musikalischer Ausblick auf das Jazz-Festival 13.11.2009 In der Bürgerfunksendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" gab es am 31.10. wieder kurz nach 18:00 den Konzertkalender und zwischen 17 und 18 Uhr einen Rückblick auf die Meldungen aus der Region. Statt eines Talks gab es Ab 19 Uhr einen musikalischen Ausblick auf das kommende Jazz-Festival. [Die Sendung am 7.11. fiel leider wegen Krankheit aus. Dr. Dieter Porth]
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Handwerk CDU teilt Haltung der Kreishandwerkerschaft 06.11.2009 Bei ihrer Fraktionssitzung in den Räumen der Kreishandwerkerschaft diskutierte die Ratsfraktion der CDU anlässlich des Falls mit einem Göttinger Visagisten über den Sinn von Meisterbriefen und anderen Qualifikationsnachweisen. Im Rahmen der Gespräche wurde zum Beispiel der Bachelorabschluss eher kritisch bewertet, indem der Fraktionsvorsitzende Fritz Güntzler die Einführung des Bachelors mit dem Wegfall der Meisterpflicht gleichsetzte und als Qualitätsabstieg bewertete. Insgesamt nahm die Ratsfraktion aus der Fraktionssitzung mit, dass sich die Kreishandwerkerschaft gegen eine verstärkte freihändige Vergabe von öffentlichen Aufträgen genauso wie gegen eine Berücksichtigung von sogenannten "Soft Facts" bei der Auftragsvergabe aussprach.
Multimedia Kostenloses Surfen in der Städtischen Website und in der Website der stadthörigen Presse 13.11.2009 Die Stadt Göttingen hat zusammen mit der Telekom und dem Göttinger Tageblatt drei sogenannte Multimedia-Stationen eingerichtet. Bei diesen drei öffentlichen Telefonzellen kann man kostenlos auf den Seiten der Stadt Göttingen, der Göttingen Tourismus e.V., der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH, der Göttinger Sport und Freizeit GmbH und des Göttinger Tageblatts surfen. Alle andere Göttingenspezifischen Websites sind nur gegen Bezahlung erreichbar. [Dass es vertriebstechnische Kartellabsprachen zwischen der HNA und dem GT gibt, gilt in Göttingen als offenes Geheimnis. Es stellt sich mir jetzt die Frage, warum die Stadt eine Kooperation mit dem Göttinger Tageblatt gesucht hat. Sind zum Beispiel die Bürgerstimmen zu kritisch? Ist die HNA nicht beachtenswert? Dr. Dieter Porth]
Schnee Winterdienst gut für kommenden Winter gerüstet 04.11.2009 Die Göttinger Entsorgungsbetriebe sind für den Winterdienst gerüstet: 30.000 Liter (Salz-)Sole und 800 Tonnen Salz liegen im Lager, um von 19 Fahrzeugen auf Radwegen, auf Wegen und auf über 900 Straßen für eine sichere Mobilität zu sorgen. Im Rahmen der Meldung wird darauf hingewiesen, dass die Hauseigentümer für die Räumung der Gehwege zuständig sind.
Überschuldung CDU: 30M €-Mindereinnahmen sind kein Ausrutscher 06.11.2009 Die Ratsfraktion der CDU befürchtet, dass wie in diesem Jahr auch in den kommenden Jahren Mindereinnahmen in der Größenordnung von 30 M€ zu erwarten sind. Die CDU-Ratsfraktion arbeitet gern mit dem Oberbürgermeister zusammen, um unter dem Schlagwort Personalentwicklung Stellen abzubauen und unter dem Schlagwort Aufgabenkritik überflüssige Leistungen der Stadt zu streichen. [Anmerkung: 30M€ = 30 "Mega"-€ = 30 Millionen Euro]
Regionbildung SPD: Landrat Schermanns Untätigkeit schadet dem Landkreis 05.11.2009 Die SPD-Ratsfraktion kritisiert mit Blick auf die aktuelle Aktivitäten um die Fusion der Landkreise Northeim und Holzminden, dass der Landrat seit Jahren den demographischen bedingten Trend zu größeren regionalen Verwaltungseinheiten verkennt. Ein 2006 von der SPD eingebrachter Antrag zur Bildung eines Zweckverbands Regionalplanung scheiterte an Schwarz-Grün. Ein 2008 von den Grünen eingebrachter Antrag wurde beraten und verschwand dann von der Tagesordnung. Die SPD kündigt an, dass Thema "Regionalbildung" bei der kommenden Kreistagssitzung wieder auf die Tagesordnung setzen zu lassen. [Böse Zungen behaupten, dass die Politik des Landrats sich nicht am Wohl des Landkreises sondern eher am Kontakt zu Parteikumpanen orientiert. Dr. Dieter Porth.]
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