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Wissenschaft
Weniger Herzinfarkte dank Nichtraucherschutz-Gesetz

15.04.2012 Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. weist anlässlich der Jahrestagung in Mannheim auf die Erfolge der Nichtraucherschutzgesetzgebung hin, die vor einigen Jahren verbessert wurde. Gemäß einer statistischen Auswertung ist die alterstypische Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarktes bei Nichtrauchern gesunken, während das altertypische Herzinfarktrisiko bei Rauchern konstant geblieben ist. Die Studie zeigt, dass die Gesetzgebung die Nichtraucher besser schützt. In einer zweiten Meldung wird auf die Gründung eine Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung:hingewiesen, welches unter anderem auch einen Forschungsstandort in Göttingen fördern wird. Innovativ ist das Finanzierungskonzept, bei welchem die Forschungseinrichtungen ihre Forschungsprojekte vorfinanzieren müssen und erst bei erfolgreicher Forschung die Auslagen erstattet bekommen. Auch will man mit diesem Zentrum langfristige Forschungen unterstützen.
[Das neue Herzzentrum wird wohl hauptsächlich wissenschaftliche Schaumschlägereien produzieren - wegen seines innovativen Finanzierungskonzeptes. Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Wissenschaftliche Schaumschlägereien kennt man vielfach aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, wo alle Jahre wieder alte Ideen mit neuen Namen belegt werden und die neuen Namen als wissenschaftliche Innovation gefeiert werden. Ähnliches erwarte ich jetzt auf bei den Ergebnissen des Deutschen Herzzentrum.
Warum erwarte ich solche medizinische Schaumschlägerei?
Ich erwarte dies, weil die Forscher vorab ihre Forschung vorfinanzieren sollen. Dieses innovative Finanzierungskonzept birgt aus meiner Sicht die große Gefahr der wissenschaftlichen Manipulation bzw. wissenschaftlichen Schaumschlägerei in sich. (Vielleicht ist es sogar gewollt.) Wenn nämlich die Ergebnisse nicht zu den Vorurteilen der Zentrumsbetreiber passen, dann bleibt der unorthodoxe Forscher mit Verweis auf wissenschaftliche Fehler auf seinen Kosten sitzen. Da aber gerade innovative Forschung immer mit Fehlern behaftet ist und zur Kritik Anlass bietet, werden nur wenige Forscher das Risiko einer unorthodoxen Forschung eingehen. Die Forscher werden viel eher die Schere im Kopf anwenden und kritische Forschungen von vorneherein unterlassen. Das innovative Finanzierungskonzept erzieht also frei denkende Forscher zu wissenschaftlichen Lakaien, der wie Sklaven vorab entscheiden müssen, ob ihre Forschung denn den Herren des Zentrums angenehm sein könnten. Ich glaube, dass man statt neuer Ideen und Erkenntnisse von dem Zentrum nur wissenschaftliche Schaumschlägerei und die Bestätigung altbekannter Urteile erwarten darf. Die Millionen für das Projekt sind verschwendete Steuergelder, auch wenn die Kritik der Ärzte zur Notwendigkeit von Langzeitstudien sicher berechtigt ist.
Dr. Dieter Porth

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) [ Homepage ]
 

Meldung von der Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) - Gesetzliches Rauchverbot senkt Herzinfarktrate

(Info zur Meldung vom 13.4.12 – angesurft am 15.4.12 – Link zur Meldung beim IDW (Übernommene Meldung) und bei dem DGK)

13.04.2012 10:06 - Vom 11. – 14. April 2012 findet in Mannheim die 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt
Mannheim, Freitag, 13. April 2012 – Nach Einführung der Nichtraucher-Schutzgesetzgebung in Bremen zum Jahreswechsel 2007/2008 nahm die Zahl der Herzinfarkte ab – der Vergleich der Zeiträume 2006/2007 mit 2008/2009 belegt einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Herzinfarktrate von 14 Prozent. Das zeigt eine Studie des Bremer Klinikums Links der Weser, die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde. Von Mittwoch bis Samstag (11. bis 14. April 2012) diskutieren in Mannheim mehr als 7500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie.

"Der Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten in Bremen und Umland über den Untersuchungszeitraum scheint zumindest teilweise durch das Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes Ende 2007 erklärbar", so die Studienautoren in ihrer Zusammenfassung. "Insbesondere jüngere Nichtraucher weisen einen deutlichen Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten auf. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass das Nichtraucherschutzgesetz insbesondere Nichtraucher vor dem schädlichen Einfluss des Passivrauchens schützt."

Im Detail wurden die Daten aus dem Bremer "STEMI-Register" von 2006 bis 2009 – insgesamt 2883 Infarktpatienten – ausgewertet und nach Alter, Geschlecht und Nikotinkonsum analysiert. Trotz des Gesamtrückgangs der Herzinfarktfälle zeigte sich bei den zum Aufnahmezeitpunkt aktiven Rauchern (42 Prozent der Gesamtfälle) kein Rückgang im direkten Vergleich zwischen 2006/2007 und 2008/2009. Die Nichtraucher hingegen profitierten von der Nikotingesetzgebung statistisch gesehen mit einem Rückgang der Herzinfarkt-Rate um 23 Prozent (Vergleich 2006/2007 – 2008/2009). Die jüngeren Nichtraucher unter 65 Jahren profitierten mit einem Rückgang der Herzinfarkte um 26 Prozent am meisten von der gesetzlichen Maßnahme.

Quelle: J. Schmucker et al, Abstract V1226, Clin Res Cardiol 101, 2012

Kontakt:
[…]

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. meldet die Gründung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung: Bekämpfung von kardiologischen Volkskrankheiten

13.04.2012 09:51 - Vom 11. – 14. April 2012 findet in Mannheim die 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt
Über das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) werden Bund und Länder in den kommenden Jahren erhebliche Geldmittel in die kardiologische Forschung investieren. Ziel des Projekts ist es, neue Strategien aus der Grundlagenforschung in die Klinik zu bringen, aber auch, große klinische Studien durchzuführen. Von besonderem Interesse sind dabei Fragestellungen, um die sich die Industrie nicht bemüht.

Mannheim, Freitag, 13. April 2012 – Die deutsche Bundesregierung gibt viel Geld für die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) aus. Mit einem Volumen von zunächst 250 Millionen innerhalb von fünf Jahren soll die Bekämpfung von Volkskrankheiten durch Förderung verschiedener Schwerpunktthemen vorangetrieben werden. Eines davon ist das Thema Herz-Kreislauf", berichtet Prof. Dr. Thomas Eschenhagen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Sprecher des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim. Der Aufbau des DZHK soll bis 2015 abgeschlossen sein, es wird dann von Bund und Ländern rund 40 Millionen Euro pro Jahr erhalten.

Prof. Eschenhagen: "Deutschland war bislang nicht besonders gut, was nationale Projekte angeht. Wir haben exzellente Forschung, aber es war tendenziell alles etwas kleinteilig. Das DZHK soll nun einen bundesweiten Verbund bilden, mit dem man beispielsweise große klinische Studien leichter realisieren kann. Durch koordinierte Förderung wollen wir eine nationale Studienlandschaft aufbauen."

7 Standorte mit 25 Partnern in universitären und außeruniversitären Einrichtungen

Rund 30 Konsortien haben sich für die Mitarbeit am DZHK beworben. Davon wurden sieben Standorte mit 25 Partnern in universitären und außeruniversitären Einrichtungen ausgewählt. Die Standorte sind Berlin/Potsdam, Frankfurt am Main/Mainz/Bad Nauheim, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim und München. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Berlin. Finanziert werden die neuen Zentren zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern.

Ein wesentliches Ziel des DZHK läuft unter dem Schlagwort Translation: Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen schneller in die klinische Forschung und wenn möglich in die klinische Praxis gebracht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das DZHK Forschungsschwerpunkte definiert: Gefäßerkrankungen, angeborene und erworbene Herzmuskelerkrankungen, Herzinsuffizienz, Herz-Rhythmusstörungen, Prävention und Imaging. In diesen Programmgruppen wollen die verschiedenen Standorte ihre Projekte vorantreiben. Dazu gehört die Stammzellforschung ebenso wie die Erforschung von Micro RNAs, relativ kleiner Moleküle, die eine wichtige Rolle in der Genregulation spielen. Micro RNAs regulieren die Genexpression hochspezifisch und könnten daher in der Zukunft therapeutisch eingesetzt werden.

Kooperative Initiativen – Forschung braucht einen langen Atem

Neben diesen Programmen werden im Rahmen des DZHK auch sogenannte kooperative Initiativen stattfinden. Darunter sind vor allem Klinische Studien, Register und Kohorten zu verstehen. Prof. Eschenhagen: "Derzeit ist der Stand so, dass man sich zum Beispiel bei der EU um ein Projekt bewirbt. Das läuft fünf Jahre und dann ist es vorbei – unabhängig davon, wie die Erfolge waren." Das soll im DZHK anders laufen. Im Rahmen der kooperativen Initiativen, für die rund 35 Prozent der Gesamtmittel ausgegeben werden sollen, wird einerseits eine bessere Kontrolle darüber stattfinden, ob das eingesetzte Geld auch zu Ergebnissen führt, andererseits wird aber auch die Möglichkeit geschaffen, erfolgreiche Forschungsprojekte über fünf Jahre hinaus zu finanzieren. Prof. Eschenhagen: "Es wird zunehmend auch von der Politik verstanden, dass Forschung einen langen Atem braucht."

Die Qualitätskontrolle erfolgt über die Finanzierung. Die jeweiligen Standorte müssen in Vorleistung gehen und erhalten das Geld, so Prof. Eschenhagen, "wenn sie eine anständige Leistung abliefern. Das bedeutet, Studien entwerfen und mit zumindest drei Partnern auch tatsächlich durchführen."

Aufbau von Strukturen und Auswahl geförderter Studien

Derzeit ist man im DZHK mit dem Aufbau der Strukturen beschäftigt und trifft die Auswahl, welche nationalen Studien gefördert werden sollen. Dies wird nicht nach dem Gießkannenprinzip funktionieren. Vielmehr soll das Geld in wenige, sorgfältig ausgewählte Projekte fließen. Ein wesentliches Element dieser Arbeit liegt in regelmäßigen Treffen. Prof. Eschenhagen: "Auch das ist eine Innovation. In Zukunft wird sich ein wesentlicher Teil der führenden kardiologischen Forscher Deutschlands alle vier Wochen treffen. Da rechne ich auch mit einem informellen Effekt, der das Zusammenwachsen der Gruppe fördern wird."

Abseits der klinischen Studien ist geplant, sich im Bereich der Labor- und Grundlagenforschung früh an der Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zu beteiligen und diese Projekte, wenn möglich, bis in die Klinik zu betreuen. Die Zusammenarbeit mit der Industrie wird gewünscht, soll aber nicht die vom DZHK geförderten Studien betreffen. Prof. Eschenhagen: "Wir wollen mit dem DZHK-Geld die Studien fördern, die die Industrie eben nicht macht, also zum Beispiel zu Medikamenten, für die es keinen Patentschutz mehr gibt."

Das DZHK ist eines von insgesamt sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) zur Erforschung der Volkskrankheiten. Dazu gehören neben dem DZHK das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL), das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Kontakt:
Pressestelle der DGK
[…]

Über die Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit knapp 8000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.

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Premiere
Gut für die Lachmuskeln - "arsenic & old lace"

14.04.2012 Am 11.4.12 feierte im Theater im OP das englischsprachige Stück "Arsenic & old Lace" seine Premiere. Durch die schauspielerischen Leistungen kamen Witz und schwarze Ironie, die das Stück auszeichnen, voll zur Geltung. Insgesamt erlebte ich (trotz meiner mittelmäßigen Englischkenntnisse) einen vergnüglichen Abend. Es ist ein lohneswertes Stück, dass auch mit normalen Schulenglich gut zu genießen ist. Dr. Dieter Porth.

Polizeiaufgaben
Niedersachsen übergibt Weser-Werra-Wasserschutz an Hessen

14.04.2012 In einer Pressemeldung vom 23.3.12 veröffentlichte das Niedersächsische Innenministerium die Antwort des Innenministers Schünemann auf eine Kleine Anfrage vom SPD-Landtagsabgeordneten Ronald Schminke. Seine Fragen betrafen die Übertragung des polizeilichen Wasserschutzes für Fulda, Werra und Weser bis zum Kilometerstein 43 an die hessische Polizei. Der Pressemeldung beigefügt ist eine Anfrage der Redaktion an das Innenministerium, wie Niedersachsen zukünftig im Bereich des Wasserschutzes sicherstellen will, dass zum Beispiel die Einleitungsgrenzen von Unternehmen mit Einleitungsrechten kontrolliert oder dass Straftaten auf den südniedersächsischen Gewässern auch bemerkt werden.

StadtRadiotipps
Live-Übertragung von der Freibad-Demo in Weende am Dienstag

13.04.2012 Für die werktägliche Woche ab dem 16.4.12 hat das StadtRadio Göttingen unter anderem folgende Themen vorbereitet: " Zur Einweihung des neuen Sartorius-Gebäudes"[Mo. 8:20] " Live-Schalte zur Demonstration am Weender Freibad"[Di. 17:05] und "Wanderung durch das Römerlager Hedemünden"[Fr. 8:20]. Im Rahmen des Bürgerfunks wird nächste Woche am Samstagabend die Sendung Musik-Portrait ausgestrahlt.

Abschiebung
War Abschiebung rechtens – ja oder nein?

13.04.2012 Herr A., der als 14 jähriger mit seinen Eltern nach Deutschland kam, wurde jetzt als 27-jähriger nach Armenien zurückgeschoben. Seine Rechtsanwältin erwirkte vor Gericht zwar eine aufschiebende Verfügung, die seitens der ausführenden Behörden angesicht der Kürze der Zeit keine Beachtung fand. Der Landkreis Göttingen verweist in einer Pressemeldung darauf, dass aus zeitlichen Gründen die Verfügung nicht mehr umsetzbar gewesen sei und dass wenig Chancen auf eine Aufhebung der Abschiebung bestanden hätten. In einer Pressemeldung beschreibt der niedersächsische Flüchtlingsrat anlässlich des Vorfalls kritisierend, wie in Niedersachsen durch bürokratische Maßnahmen den Flüchtlingen die Durchsetzung ihrer Rechte erschwert wird.

Erklärung
SPD, Grüne und CDU wollen Junges Theater plattmachen, Weender Freibad privatisieren

13.04.2012 Mit einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die Göttinger Ratsfraktionen von SPD, Grünen und CDU ihre Zustimmung zum Vertrag der der Stadt eine merklichen Entschuldung und viele Kürzungen bei der Lebensqualität bringen wird. Neben einigen kleineren Korrekturen bei städtischen Subventioneinsparplänen spricht sich die Meldung auch für den Erhalt des Weender Freibades aus, wobei die Verantwortung in private Hände geschoben wird. Im Theaterbereich wird das effiziente Junge Theater dem wenig effizienten Deutschen Theater einverleibt. Die Fusion von KAZ und Musa ist vom Tisch, wobei das KAZ die Einsparungen allein tragen muss.
[Mit der Einverleibung des Jungen Theaters durch das eher ineffiziente Deutschen Theater wird Göttingen eine Perle innovativer Theaterkultur verlieren. Schade. Die angedeutete Privatisierung des Weender Freibades ist ein faktisches Plattmachen auf Raten. Dr. Dieter Porth.]

Wasserschutz
Schminke – Warum Abzug des niedersächsischen Wasserschutz in Hann. Münden

13.04.2012 Mit einer kleinen Anfrage wollte der niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, Ronald Schminke, vom Innenminister wissen, warum die Wasserschutzpolizei in Hann. Münden aufgelöst wurde. In seiner Pressemeldung sieht er in dieser Entscheidung ein weiteres Beispiel für die desolate Politik des niedersächsischen Innenministers Schünemann. Als Beispiel für frühere Missgriffe des Ministers wird unter anderem die Entscheidung Schünemanns gegen die Polizeihochschule in Hann Münden aufgeführt.

Neuere Nachricht

ThOP
"arsenic & old lace" versüßt kulturell den Semesteranfang

16.04.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 19.4. bis 25.4.12 fast jeden Abend das gelungene Englisch-sprachige Stück "arsenic & old lace". Am Sonntag findet statt des Theaterstückes abends wieder ein Poetry Slam in der Arena vom ThOP statt. Am Montagabend bleibt das Theater geschlossen.

Ausbildungssuche
"BerufsInfoMarkt" am Freitag & Samstag in Northeim

16.04.2012 Zum vierunddreißigsten Mal findet in der Northeimer BBS II der BerufsInfoMarkt statt, der neben der Northeimer Sparkasse von verschiedenen regionalen Akteuren organisiert wird. Schüler und Interessierte können sich in der Brufsschule zu über 160 Ausbildungsberufen informieren. Neben Vorträgen sind auch einundachtzig Aussteller vor Ort präsent. Die Öffnungszeiten sind am Freitag den 20.4.12 von 8:00 bis 13:00 Uhr und am Samstag den 21.4. von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Theater der Nacht
21.4. - "die Märchennacht mit weltmusikalischen Klangmalereien"

16.04.2012 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert am Samstag den 21.4.12 "die Märchennacht mit weltmusikalischen Klangmalereien" und am Sonntag daas Stück "der kleine Häwelmann". Die Figurentheatervorstellung am Sonntag ist schon ausverkauft.

Termin Cornpicker
21.4. – "It's M.E." aus Hannover

16.04.2012 Am Samstag kommt das Trio "It's M.E." aus Hannover in den Cornpicker nach Mielenhausen. Die Band wird dem Publikum satte Arrangements von Klassikern aus Rock und Pop mit dem Volumen einer kleinen Bigband präsentieren.

Harmonien
Gute Klavierstimmer minimieren Oberton-Entropien

15.04.2012 Ein theoretischer Physiker entwickelte einen neuartigen Algorithmus, der exemplarisch das Stimmen eines Klaviers durch einen Klavierstimmer modelliert. Der Algorithmus basiert auf dem in der theoretischen Physik bekannten Entropiekonzept. Diese Arbeit stieß auf vielfältiges Echo im Internet und in der englisch sprachigen Presse, weil mit Verweis auf die Forschung den Klavierstimmern die Arbeitslosigkeit prophezeit wurde. Laut Pressemeldung will der theoretische Physiker diese Arbeit nicht weiterverfolgen. Er wird sich wieder seinem eigentlichen Forschungsgebiet in der theoretischen Physik widmen.
[Interessant finde ich bei dieser Meldung die Frage, warum der Forscher das Projekt nicht weiterführen will. Ist für interdisziplinäre kreative (Anwendungs-)Forschung kein Geld bzw. kein wissenschaftliches Interesse vorhanden oder hat es andere Gründe? Die Meldung lässt die Gründe offen. Dr. Dieter Porth]

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