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Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth --- --- --- Weitere Links unter Ticker, Historie oder Startseite
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Premiere
Gut für die Lachmuskeln - "arsenic & old lace"

14.04.2012 Am 11.4.12 feierte im Theater im OP das englischsprachige Stück "Arsenic & old Lace" seine Premiere. Durch die schauspielerischen Leistungen kamen Witz und schwarze Ironie, die das Stück auszeichnen, voll zur Geltung. Insgesamt erlebte ich (trotz meiner mittelmäßigen Englischkenntnisse) einen vergnüglichen Abend. Es ist ein lohneswertes Stück, dass auch mit normalen Schulenglich gut zu genießen ist. Dr. Dieter Porth.

 
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
 





Impressionen zur Premiere von "Arsenic and old lace" am 11.

(Bericht geschrieben am 14.4.12)

Kur
zinfo
Titel & Infos "Arsenoc & Old Lace"
Link zur englischsprachigen Wikipedia-Bbeschreibung
Link zur Wikipedia-Beschreibung des Films "Arsen und Spitzenhäubchen"
Sprache Englisch
Theater ThOP - Theater im OP (Web, Wiki)
Regie Kerstin Kratzsch (Regie)
Kerstin Börst (Regieassistenz)
Schauspieler Chawwah Grünberg als Abby Brewster
Daniela Tauke als Martha Brewster
Luke Slager als Mortimer Brewster
Tony Galluci als Teddy Brewster
Tim Howell als Jonathan Brewster
Holger Engelhardt als Dr. Einstein
Lena Gräflich als Elaine Harper
Charlie Howell als Reverend Dr. Harper (Reverend = Pfarrer)
Stefan Diekmann als Officer Joe O'Hara (Polizist)
Mirko Ludovic als Officer Abe Klein (Polizist)
Matto Jordan als Lieutenant Rooney
Richard Varela als Mr. Gibbs bzw. als Mr. Witherspoon
Autor Joseph Kesselring (Wiki)
in Kooperation mit The Englisch Drama Workshop (EDW) an der Universität Göttingen
Dauer 20:00 bis 23:00 (?)♠1 mit einer Pause von 20 Minuten
Genre Volkstheater – Komödie – Schwarzhumor – Krimi
Weitere Termine im Aprali jeweils um 20:15 am 13., 14., 16., 19., 20., 24., 25., 27., und 28. (Dernière)
Anmerkung Das Stück Mit Arsen und Spitzenhäubchen wurde März 1999 schon einmal Theater im OP aufgeführt. Damals führte Thomas Müller Regie und die Aufführung war in Deutscher Sprache.


Geschichte des Stückes
Mortimer und Elaine wollen heiraten. Teddy, der Bruder von Mortimer soll wegen seiner Wahnvorstellungen, Theodore Roosevelt zu sein, soll bei den Tanten Abby und Martha ausziehen und in eine Nervenheilanstalt einziehen. Das ist der Ausgangspunkt der Geschichte. Durch Zufall entdeckt Mortimer, dass seine Tanten alte einsame Männer aus Mitleid über deren Einsamkeit mit vergifteten Wein umbringen, um ihnen Frieden zu bringen. Mortimer ist über seine Entdeckung schockiert und weiß nicht, wie er den Spagat zwischen der Rettung der Familienehre und der Beendigung des Treibens seiner Tanten beenden soll.
Im Laufe der weiteren Handlung kommt dann auch noch sein Bruder Jonathan ins Haus, der in ganz Amerika gesucht wird, weil er verschiedene Morde begangen hat. Er wird vom einer frischen Leiche und dem Säufer Dr. Einstein begleitet. Dr. Einstein ließ Jonathan schon drei Gesichts-chirurgische Operationen zu Gute kommen. Wegen Einsteins Faszination für Frankenstein sieht Jonathan dem Monster entsprechend ähnlich. Mortimer muss sich jetzt nicht nur um die Entsorgung der Leichen kümmern, sondern er muss auch noch versuchen, seinen Bruder Jonathan wieder aus dem Haus seiner Tanten zu vertreiben – zumal seine Tanten Jonathan auch nicht mögen.
Bei all seinen Aktionen möchte Mortimer aus Liebe Elaine nicht in diesen Strudel aus Morden hineinziehen. Beim großen Showdown am Ende wird der Jonathan abgeführt und die Morde bleiben dank des intelligenten aber wenig zuhörenden Lieutenant Rooney unentdeckt. Mortimer schafft es aber, die beiden Tanten zur Selbsteinweisung in die Nervenheilanstalt zu überreden. Am Ende bleiben die Tanten mit dem vereinsamten alten Leiter der Nervenheilanstalt zurück.

Bühnenbild und Stilmittel
Das gesamte Stück spielt nur in der "guten Stube" von Abby und Martha Mortimer, welche im New Yorker Brooklyn leben sollen. Die gute Stube des Hause Brewster umfasste eine Sitzecke, einen Esstisch, eine Fensterbank und eine Bar mit Brandy und vergifteten Wein als Spielorte. Als Zugänge dienten den Schauspielern das Fenster bei der Fensterbank, die Kellertür, die Küchentür, der Hauseingang sowie die Treppe, die zu den Schlafgemächern hinaufführt. Während des gesamten Stückes gab es keine Umbauten auf der Bühne.
Während der Aufführung hatte ich wegen des englischen Tonfall immer eher den Eindruck, dass das Stück in London in der Residenz von einem verarmten Landadel spielt♠2. was dem Reiz des Stückes eher noch verstärkte.
Von den beiden Bühnenseiten ist definitiv als Zuschauer die linke Seite zu bevorzugen, da mehrere Szenen auf der Sofaecke spielen, die rechtsseitig angeordnet ist.
Die Einspielung von musikalischen Untermalungen ist mir nicht gesondert aufgefallen♠3.

Publikum und Stimmung
Das Publikum war überwiegend unter dreißig, wobei die Anteil von Männern und Frauen ausgeglichen war. Eine merkliche Gruppe von Zuschauern gehörte wie ich zum Ü-40 Publikum.
Während des Stückes lachte ein Teil des Publikums an einigen wenigen Stellen, wo ich wegen meiner eher mittelmäßigen Englischkenntnisse die Pointen nicht verstanden habe. Im Publikum schätze ich daher den Anteil der sprachversierten Zuschauern bzw. der Zuschauer mit Englisch als Muttersprache auf zirka 30 bis 40%.
Insgesamt darf ich feststellen, dass die gesprochenen Texte immer akustisch gut verständlich waren.

Persönliche Impressionen und Fazit
Im Englischen reden Frauen mit einer anderen Sprachmelodie als im Deutschen. Bei dieser Aufführung wird dieser Unterschied sehr schön und pointiert deutlich. Ich habe die Kritik lange hinausgezögert, weil ich Schwierigkeiten hatte, die richtigen Worte für die unterschiedliche Sprechkultur zu finden. Nach längerem Nachdenken kam ich zu dem Bild, dass englische Frauen auch mit Erwachsenen so sprechen, als wenn der gegenüber ein Baby sei. Diese UtschiDutschi-Sprachmelodie kennt man bei Deutschen Frauen nicht, ist aber - rückblickend auf meinen Erfahrungen - typisch für Frauen mit einem englischen Kulturhintergrund♠4. Beide Tanten - Chawwah Grünberg als Abby und Daniela Tauke als Martha - kriegen diese Art der englischen Frauensprache grandios rüber.
Für mich war während des Stückes immer wieder grandios zu sehen, wie Chawwah Grünberg auch durch Haltung und Stimme die Abby als eine leicht altersteife, liebeswert-schrullige Dame darstellte, die mit ihrer ganzen Güte zusammen mit ihrer Schwester Martha die Männer aus Mitleid über deren Einsamkeit vergiftete.
Mit meinem mittelmäßigen Englisch konnte ich dem Strang der Handlung immer gut folgen, auch wenn ein paar Pointen den englischen Muttersprachlern im Publikum vorbehalten blieben. Ein Lob gilt dabei den Schauspielern. Dadurch, dass sie ihre Rollen in angemessener theatralischer Übertreibung ausspielten, konnte ich als Zuhörer fehlende Vokabeln schnell aus dem Stückverlauf, aus der Gestik und der Spielsituation herleiten.
Insbesondere Mortimer, der mit einer Katastrophe nach der nächsten konfrontiert wurde, offenbarte immer wieder hervorragend durch sein theatrales Handeln seinen jeweiligen Grad an geistiger Verwirrung bzw. seinen situativen Grad an Geistesgegenwart. Seine manchmal dick aufgetragene Verwirrung verstärkte die schwarze Ironie, die dem Stück als Ganzes innewohnt.
Mir ist zum Beispiel in der Erinnerung geblieben, wie Mortimer fassungslos durch den ganzen Bühnenraum taumelte, nachdem er zufällig die erste Leiche in der Fensterbank entdeckte.
Der Szene nach der Entdeckung des ersten Toten wohnt ohnehin eine ganz eigene Komik inne. Während nämlich Mortimer noch fassungslos von einem Toten in der Truhe spricht und kaum seine Verwirrung bändigen kann, spricht seine Tante Abby von dem Toten und seiner Ermordung in einer Form, die von Liebe und Zuneigung gegenüber dem Ermordeten nur so strotzt und die die Natürlichkeit des Mordes als Akt der Nächstenliebe betont.
Auch die anderen Schauspieler spielten ihre Rollen toll aus. Ich brauche mir nur die Körperhaltung von Teddy Brewster vergegenwärtigen, der glaubhaft den Sohn Teddy spielt, der in seiner Rolle der amerikanische Präsident "Teddy" Roosevelt zu sein wähnt. Ähnlich skurril wirkt die Szene, in der einer der beiden Polizisten dem gefesselten und geknebelten Mortimer den Handlungsstrang seines Theaterstücks erzählt – natürlich ohne Mortimer loszubinden und ohne ihm dem Knebel abzunehmen. (Mortimer ist im Stück übrigens ein Theaterkritiker).
Besonders cool wird auch der Lieutenant von Matto Jordan dargestellt. Man nimmt der Figur ab, dass sie sich selbst für den weltbesten und abgeklärtesten Polizisten hält, wobei den Chefermittler durch seine Wissen um die Morde als besonders überheblich beschränkt wahrnimmt.
Insgesamt eine wundervolle Inszenierung, die man mit normalen Schulenglisch gut verfolgen und genießen kann.

Fotoimpressionen zum Stück "arsenic & old lace"

(Alle Pressefoto gemacht von Dirk Opitz)


2012 © Foto vom Pressemelder / … (www / Kontakt)
Foto vom Pressemelder: Foto vom Pressemelder / Dirk Opitz , 2012 © Abby (Chawwah Grünberg) schaut
Abby (Chawwah Grünberg) schaut fürsorglich nach den vergifteten Elderberry-Wein

2012 © Foto vom Pressemelder / … (www / Kontakt)
Foto vom Pressemelder: Foto vom Pressemelder / Dirk Opitz , 2012 © Martha (Daniela Tauke) gießt unter
Martha (Daniela Tauke) gießt unter den Blicken von Abby (Chawwah Grünberg) vergifteten Wein ein, damit die traurige Einsamkeit vom Mr. Witherspoon (Richard Varela) ein Ende findet

2012 © Foto vom Pressemelder / … (www / Kontakt)
Foto vom Pressemelder: Foto vom Pressemelder / Dirk Opitz , 2012 © Mortimer (Luke Slager) erfährt von
Mortimer (Luke Slager) erfährt von Abby (Chawwah Grünberg) und Martha (Daniela Tauke), dass im Keller noch mehr Leichen liegen

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Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠1) Ich bin mir nicht sicher ob es 23:00 war oder 22:50. Dr. Dieter Porth
♠2) Vielleicht war es einfach die Spielweise von Abby und Martha Brewster, die ich schwer mit oberflächlichen Amerikanern in Verbindung bringen kann.
Dr. Dieter Porth
♠3) Ich will nicht ausschließen, dass es musikalische Einspielungen gab. Wenn, dann fügten sie sich harmonisch und unauffällig in das Gesamtkonzept ein. Dr. Dieter Porth
♠4) Ich entsinne mich immer noch mit Schrecken an eine Englischlehrerin von mir, die Englisch als Muttersprache in hochtoniger Form zu vermitteln versuchte. Ich empfand den damaligen Unterricht als grausam, auch wenn ich damals nicht verstand, warum. heute weis ich, dass neben den Worten auch die Sprachmelodie eine Sprache prägt.
Ich kann aus heutiger Sicht verstehen, warum gerade die Engländer irgendwann die Welt kolonialisierten. Wenn die Frauen damals auch so sprachen, so bleibt dem einem oder anderen Mann nichts anderes als die Flucht.
Dr. Dieter Porth

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13.04.2012 Mit einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die Göttinger Ratsfraktionen von SPD, Grünen und CDU ihre Zustimmung zum Vertrag der der Stadt eine merklichen Entschuldung und viele Kürzungen bei der Lebensqualität bringen wird. Neben einigen kleineren Korrekturen bei städtischen Subventioneinsparplänen spricht sich die Meldung auch für den Erhalt des Weender Freibades aus, wobei die Verantwortung in private Hände geschoben wird. Im Theaterbereich wird das effiziente Junge Theater dem wenig effizienten Deutschen Theater einverleibt. Die Fusion von KAZ und Musa ist vom Tisch, wobei das KAZ die Einsparungen allein tragen muss.
[Mit der Einverleibung des Jungen Theaters durch das eher ineffiziente Deutschen Theater wird Göttingen eine Perle innovativer Theaterkultur verlieren. Schade. Die angedeutete Privatisierung des Weender Freibades ist ein faktisches Plattmachen auf Raten. Dr. Dieter Porth.]

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13.04.2012 Mit einer kleinen Anfrage wollte der niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, Ronald Schminke, vom Innenminister wissen, warum die Wasserschutzpolizei in Hann. Münden aufgelöst wurde. In seiner Pressemeldung sieht er in dieser Entscheidung ein weiteres Beispiel für die desolate Politik des niedersächsischen Innenministers Schünemann. Als Beispiel für frühere Missgriffe des Ministers wird unter anderem die Entscheidung Schünemanns gegen die Polizeihochschule in Hann Münden aufgeführt.

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13.04.2012 In einer Pressemeldung weist die Ratsfraktion der SPD auf den interfraktionellen Antrag hin, der den Abriss der Stadthalle fordert. Man verspricht sich dadurch die Einsparungen der Subventionen, die sich derzeit im sechsstelligen Bereich bewegen. Mit dem Prüfauftrag soll die Verwaltung drei Varianten vergleiche: die Renovierung, den Abriss mit Neubau oder den Abriss mit Lokhallenanbau.
[Warum reist man die Halle nicht ab, verlagert die kleineren Veranstaltungen in die Schützenplatz-Arena und die größeren Veranstaltungen in die kleine Halle der Lokhalle? Dann könnte man sich die Ausgaben für den Neubau sparen. Dr. Dieter Porth]

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03.04.2012 Der Englische Drama Workshop an der Uni Göttingen führt im Theater im OP das Stück "Arsenic and Old Lace" in englischer Sprache auf. Der komödiantische Krimi, der unterm Titel "Arsen und Spitzenhäubchen" auch als Film gekannt wurde, hat am 11. April 2012 seine Premiere.

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16.04.2012 Zum vierunddreißigsten Mal findet in der Northeimer BBS II der BerufsInfoMarkt statt, der neben der Northeimer Sparkasse von verschiedenen regionalen Akteuren organisiert wird. Schüler und Interessierte können sich in der Brufsschule zu über 160 Ausbildungsberufen informieren. Neben Vorträgen sind auch einundachtzig Aussteller vor Ort präsent. Die Öffnungszeiten sind am Freitag den 20.4.12 von 8:00 bis 13:00 Uhr und am Samstag den 21.4. von 10:00 bis 14:00 Uhr.

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16.04.2012 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert am Samstag den 21.4.12 "die Märchennacht mit weltmusikalischen Klangmalereien" und am Sonntag daas Stück "der kleine Häwelmann". Die Figurentheatervorstellung am Sonntag ist schon ausverkauft.

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15.04.2012 Ein theoretischer Physiker entwickelte einen neuartigen Algorithmus, der exemplarisch das Stimmen eines Klaviers durch einen Klavierstimmer modelliert. Der Algorithmus basiert auf dem in der theoretischen Physik bekannten Entropiekonzept. Diese Arbeit stieß auf vielfältiges Echo im Internet und in der englisch sprachigen Presse, weil mit Verweis auf die Forschung den Klavierstimmern die Arbeitslosigkeit prophezeit wurde. Laut Pressemeldung will der theoretische Physiker diese Arbeit nicht weiterverfolgen. Er wird sich wieder seinem eigentlichen Forschungsgebiet in der theoretischen Physik widmen.
[Interessant finde ich bei dieser Meldung die Frage, warum der Forscher das Projekt nicht weiterführen will. Ist für interdisziplinäre kreative (Anwendungs-)Forschung kein Geld bzw. kein wissenschaftliches Interesse vorhanden oder hat es andere Gründe? Die Meldung lässt die Gründe offen. Dr. Dieter Porth]

Wissenschaft
Weniger Herzinfarkte dank Nichtraucherschutz-Gesetz

15.04.2012 Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. weist anlässlich der Jahrestagung in Mannheim auf die Erfolge der Nichtraucherschutzgesetzgebung hin, die vor einigen Jahren verbessert wurde. Gemäß einer statistischen Auswertung ist die alterstypische Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarktes bei Nichtrauchern gesunken, während das altertypische Herzinfarktrisiko bei Rauchern konstant geblieben ist. Die Studie zeigt, dass die Gesetzgebung die Nichtraucher besser schützt. In einer zweiten Meldung wird auf die Gründung eine Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung:hingewiesen, welches unter anderem auch einen Forschungsstandort in Göttingen fördern wird. Innovativ ist das Finanzierungskonzept, bei welchem die Forschungseinrichtungen ihre Forschungsprojekte vorfinanzieren müssen und erst bei erfolgreicher Forschung die Auslagen erstattet bekommen. Auch will man mit diesem Zentrum langfristige Forschungen unterstützen.
[Das neue Herzzentrum wird wohl hauptsächlich wissenschaftliche Schaumschlägereien produzieren - wegen seines innovativen Finanzierungskonzeptes. Dr. Dieter Porth]

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