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⇐ Zusammenfassung aus Verwaltungssicht 06.03.2009 In dem Fokus steht die Aufforderung an die Landesschulbehörde, in Bovenden eine IGS zu genehmigen. Parallel wurde die Verwaltung aufgefordert, Planungsschritte in Richtung einer zweiten IGS in Göttingen aufzunehmen. Weitere Themen waren eine eigenständige Beschäftigungsförderung für die Stadt am 2011, "Public Private Partnership", Bürgerhaushalte, Nachwuchs für die Feuerwehr und vieles mehr.
Internet-Zitat: Website: Kontaktlink zu Stadt Göttingen [ Homepage ] (- Herr D. Johannson)
Stadt macht sich weiter stark für Bovender IGS
Landesregierung und Landesschulbehörde werden von der Stadt Göttingen aufgefordert, die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS)in Bovenden zu genehmigen. Das hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am Freitag, 6. März 2009, einstimmig beschlossen.
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen hatten einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Sollte das Land nicht von seiner Haltung abrücken, heißt es in dem Beschlussvorschlag, werde die Verwaltung beauftragt, umgehend die nötigen Planungsschritte für eine zweite IGS im Stadtgebiet einzuleiten.
Weitere Beschlüsse:
Volle Einstimmigkeit zwischen allen Fraktionen herrschte auch beim Antrag der SPD, alle Bemühungen zu begrüßen und zu fördern, die zu einer eigenen Trägerschaft der Stadt bei der Wahrnehmung von Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch II und XII führen. Aktuelle Entwicklungen hatten kurzfristig eine Änderung des ursprünglichen Antrags zur Folge, der auf eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Stadt und Landkreis abzielte.
Der Rat setzt sich gegenüber der Niedersächsischen Landesregierung und dem Städtetag für eine Änderung des Kommunalwahlrechts ein. Ausländer/innen, die seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in der Bundesrepublik leben, sollen an Kommunalwahlen teilnehmen können. Dieser Beschluss wurde mehrheitlich auf gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90 / Die Grünen, der SPD und der GöLinke gefasst.
In den Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr ist ein Antrag der CDU – Fraktion überwiesen worden, in dem es um die Darstellung künftiger Investitionen geht, die im Rahmen "Public Private Partnership" (PPP) ♠ 1realisiert werden könnten.
Im Umweltausschuss sowie im Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke der Stadt gehen die Beratungen über eine deutliche Minderung der CO² - Emissionen im Stadtgebiet weiter. So hatte es die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen beantragt, die bis 2020 einen Rückgang der Belastungen um 40 Prozent anstrebt.
Keine Mehrheit fand ein Vorstoß der FDP - Fraktion, die prüfen lassen wollte, ob die Unterhaltungskosten bei der Pflege von Straßenbegleitgrün durch den Einsatz sogenannter Moosmatten reduziert werden können.
Eine Überweisung in den zuständigen Fachausschuss hat dagegen ein Antrag der Fraktion GöLinke erfahren, die für die Einführung eines sogenannten Bürgerhaushalts plädierte. Mit überwiesen wurde ein Ergänzungsantrag von Bündnis 90 / Die Grünen.
Um die Zukunft der freiwilligen Feuerwehren in Göttingen wird man sich jetzt im Ausschuss für Finanzen. Wirtschaft und Feuerwehr kümmern. Dort soll es , so ein Antrag der SPD – Fraktion, vor allem um die personelle Entwicklung und um die Nachwuchsarbeit gehen.
Verstärkte Anstrengungen zur besseren DSL – Versorgung in Göttingen wird die Stadt gemeinsam mit dem Landkreis im Rahmen der Fördermöglichkeiten des Konjunkturpaketes II unternehmen. So hat es der Rat am Freitagabend auf Antrag der SPD – Fraktion beschlossen.
Weitere Entscheidungen in Kürze:
Christiane Müller – Schulte und Christian Herwig werden als Vertreter des Behindertenbeirates Mitglieder im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft sowie im Schulausschuss. Der neue Stadtbrandmeister Heimo Schaub wird in den Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr berufen.
Zustimmung gab es u.a. für die neue Produktstruktur des Göttinger Haushalts, die ab 2010 gelten soll, für die neue Bezirkseinteilung der Hauptschulen, die ab 1. August wirksame Entgeltordnung für die städtischen Kindertagesstätten mit einem nach wie vor dreistufigen Einkommensmodell und für die Fortschreibung des Kindertagesstättenbedarfsplans 2009 – 2013. Zur Einführung der sogenannten "Ehrenamtskarte" kommt es zunächst nicht.
Hier der Link zur Sitzungsübersicht, u.a. auch mit allen Beschlussvorlagen der Ratssitzung.
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
erstellt am 06.03.2009
Liste der redaktionellen Inline-Kommentare♠ 1) Dies meint die teilweise oder ganze Übertragung einen hoheitlichen Monopolrechten an private Gewinn-orientiert arbeitende Unternehmen.
Wenn eine öffentliche Aufgabe an private Unternehmer übertragen wird, dann ist meistens der Rückzug des Staates die bessere Lösung, weil Monopole in den allermeisten Fällen zum Abkochen der Öffentlichkeit führt.
Der einzige Vorteil dieser Public-Private-Partnership-Konstruktionen ist meist, dass die Überteuerung erst mit zeitlicher Verzögerung bemerkt wird. Man darf also gespannt sein, wie sich die Kosten bei den privatisierten Landeskrankenhäusern entwickeln werden.
Dr. Dieter Porth
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Stadtbibliothek 12.3. + 19.3. – Drei Lesungen 09.03.2009 Am 12. März ab 10:55 werden Ausschnitte aus Roman von Daniel Kehlmann "Ruhm" vorgelesen. Am 19.3. um die gleiche Zeit steht "Gott fährt Fahrrad" von Maarten 't Hart im Vorlesemittelpunkt und am gleichen Tag ab 18:00 wird "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch vorgelesen werden. Weiterhin gibt es im Haupothaus der Stadtbibliothek auch Einführungskurse für das Surfen im Internet und zu "ebay".
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Finanzausschuss PPP-Projekte ohne Ratsbefragung 20.04.2009 Neben Beratungen zum 2 Nachtragshaushalt entscheidet der außerordentliche Finanzausschuss am 28.4. über zwei Anträge: In dem CDU-Antrag soll der Stadtverwaltung das Recht übertragen werden, ohne Entscheidung durch den Rat über sogenannte Public-Private-Partnerships zu entscheiden. In einem SPD-Antrag sollte die Vergabepraxis abgesenkt und auf kleinere Unternehmen ausgerichtet werden. Die Verwaltung hält angesichts zusätzlicher Kosten für Verwaltung und Unternehmen und angesichts der Rechtslage den solchen Antrag für überflüssig. [Public-Private-Partnership ist ein anderes Wort für den Verkauf von staatlichen Monopolen. Welches Stadtmonopol soll am Rat vorbei verkauft werden? Dr. Dieter Porth]
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