geändert am 23.05.2006 - Version Nr.: 1. 90
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Dr. Dieter Porth - GöttingenIn der Internet-Chronik ist dieser Artikel nur durch seine Überschrift thematisch umrissen. Manchmal sind mehrere Pressemitteilungen in dem Zitat mehrere Pressemitteilungen zusammengefasst.
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Pressemitteilung Die Grünen - Stadtratsfraktion [ Homepage ] (Frank Vaupel, Heike Nückel )[Göttingen - 05.05.06] [Quelle: Email]
GRÜNE fordern erweitertes Naturschutzgebiet
Die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN fordert die Stadtverwaltung auf, den bisherigen Entwurf zur Einrichtung eines Naturschutzgebietes für den Göttinger Wald und das Kerstlingeröder Feld um die Fläche rund um das Wildgatter zu erweitern. In diesem Bereich würden weitere durch Naturschutzrecht geschützte Feuchtbiotope (Tümpel) liegen. Außerdem gebe es dort Bestände aller mitteleuropäischen Spechtarten, von denen einige vom Aussterben bedroht seien. Auch für diese Flächen sollten Fördermittel abgeschöpft werden. "Wenn wir gerade dabei sind, Naturschutzflächen auszuweisen, sollten alle schützenswerten Flächen einbezogen werden. Ansonsten schaffen wir einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Schutzkategorien", so der umweltpolitische Sprecher Frank Vaupel.
Die GRÜNEN distanzieren sich damit ausdrücklich von der Position des Oberbürgermeisters. "Danielowski hat par ordre du mufti die Ausweisung des Naturschutzgebietes gestoppt und damit eine öffentliche Diskussion über die Auswirkungen verhindert.", so Vaupel. Die GRÜNEN wollten immer eine öffentliche Diskussion und einen transparenten Entscheidungsprozeß, um möglichst viel Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzeugen. Die berechtigten Naherholungsinteressen der Göttinger Bürgerinnen und Bürger sind nach Auffassung von Vaupel durch die Ausweisung zusätzlicher Naturschutzflächen nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt. "Die Erörterung im Umweltausschuss hat ergeben, dass ein Naturschutzgebiet keine weiteren ernsthaften Einschränkungen für Naherholungssuchende mit sich bringt", so Vaupel. Das Wildgatter könne in der jetzigen Form bestehen bleiben und in seinem Bestand geschützt werden. Durch die Ausweisung von Liegeflächen auf dem Kerstlingeröder Feld sei ein Ausgleich für etwaige Einschränkungen durch ein Wegegebot geschaffen worden.
Vaupel betont die Chancen, die ein Naturschutzgebiet mit sich bringt: "Durch die damit verbundenen Fördergelder können wir die Flächen pflegen und die Naherholungsmöglichkeiten attraktiver gestalten. In einem nächsten Schritt müsse die Verwaltung prüfen, ob auch die Flächen des Drakenberges im Einvernehmen mit den Eigentümern als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden können.
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Die Zitate dienen als Informationsbasis.
14.02.06 11:23:07s
Vorläufer - Meldung, auf die Bezug genommen wird
(set: Die Ratsfraktion der Grünen sorgt sich um die Fördermittel. Deshalb soll das Kerstlingröder Feld durch intensive Landschaftspflege unfruchtbar bleiben, damit es Naturschutzgebiet, Naherholungsgebiet und Fördergeldquelle bleibt.
(set: Die Ratsfraktion der Grünen sorgt sich um die Fördermittel. Deshalb soll das Kerstlingröder Feld durch intensive Landschaftspflege unfruchtbar bleiben, damit es Naturschutzgebiet, Naherholungsgebiet und Fördergeldquelle bleibt.
Nachfolger - Meldung, die sich auf vorliegende Meldung beziehen
18.05.06 (set: 23.05.2006) / - Göttingen: Die CDU begrüßt den Beschluss des Rates, auf dem Kerstlingröder Feld ein Naturschutzgebiet einzurichten, um Fördergelder abzuschöpfen. Man hofft, den resultierenden Leinenzwang in unteren Teil des Stadtwaldes aufzuheben. Autorennen werden wohl nicht mehr möglich sein.