Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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Grüne kritisieren Ausrichtung des Landvolktags
10.02.2012 Am 1. Februar 2012 fand in Gieboldehausen der Landvolktag 2012 statt. Als Gastredner war ein Vertreter der KWS AG geladen worden, der laut Pressemeldung der Grünen die Vorteile der gentechnisch veränderten Pflanzen propagiert haben soll. Weiterhin kritisiert die Meldung das Höfesterben und die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft. Der Pressemeldung wurde ein Bericht des Landvolks beigefügt, der ein weit weniger aufgeregtes Bild vom Landvolktag 2012 zeichnet.
[Was erwartet eine Partei als Reaktion, die öffentlich einen Interessensverband auffordert, doch zu seinen Veranstaltungen andere politisch bessere Gäste bzw. Redner einzuladen. Zustimmung oder eher empörte Ablehnung? Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
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Grundsätzlich halte ich die Gentechnik für eine Möglichkeit, um die Züchtungen von Pflanzen voranzutreiben. Aber der Weg, der mit der Absicherung der Erfindungen über das patentgesetz gegangen wird, birgt wirklich große Risiken und Gefahren. Man vergleiche einmal den Aufwand, den Pflanzenschutzmittelhersteller oder auch Pharmazeuten treiben müssen, um die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachzuweisen, mit dem Aufwand, der bei der Zulassung von gentechnisch veränderten Futtermitteln gefordert wird. Provokant formuliert, wird jedes gentechnisch veränderte Wesen zuglassen, wenn es ähnlich wie sein Original aussieht. Eine wirkliche Prüfung auf Langzeitfolgen erfolgt nicht. Zum Beispiel wurde die Frage, ob die gentechnisch veränderten Lebensmittel bzw. Futtermittel unfruchtbar machen, bei der Zulassung der Gen-Rübe der KWS nicht geprüft, obwohl die Zuckerrübe über die Melasse an Kühe verfüttert werden darf. Es ist bei der Prüfung zu bedenken, dass durch die Gentechnischen Veränderungen der Stoffwechsel des Wesens manipuliert wird. Es können sich potentielle Giftstoffe bilden, die ähnlich wie das DDT sich in den Körpern einlagern und erst ab einer bestimmten Schwellenkonzentration zu Schadwirkungen wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit, erhöhte Krankheitsanfälligkeit etc. führen. Solche Gefahren müsste man testen, wenn man sicher gehen möchte.
Der Effekt der Pflanzenzüchtung zur Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft wird oft überschätzt. Die Mechanisierung, die Verbesserung der Düngung und der verbesserte Pflanzenschutz haben ihr übriges getan, um die massenhafte und billige Produktion der Lebensmittel zu optimieren.
Die Landwirtschaft tut sicher gut daran, sich der Gentechnik zu verweigern, deren Innovationen derzeit wesentlich von der Gier der Kapitalmärkte und nicht unbedingt vom Gedanken der Nachhaltigkeit und von der sozialen Verantwortung angetrieben werden.
Gleichzeitig sprechen die Grünen in ihrer Meldung ein zweites Problem an. Das Problem des Höfewachstums bzw des Fusionsdruckes in der Landwirtschaft. Da das Wachstum der landwirtschaftlichen Höfe im wesentlichen kreditfinanziert ist, treibt es die Landwirte immer mehr in die Arme der Kapitalgeber. Heute können Landwirte weniger als vor fünfzig Jahren autonom nach besten Wissen und Gewissen entscheiden, wie sie ihren Betrieb führen und welche Standards sie einhalten. Die Landwirte, auch die ökologisch arbeitenden Landwirte, sind als kleine Räder in große Vermarktungsmaschinerien eingebunden und so manches Mal über Kredite an diese Vertriebswege gekettet. Durch diese Differenzierung bzw. Spezialisierung der Wirtschaft, die in den letzten Jahrzehnten immer weiter vorangetrieben wurde, bleibt dem Landwirt weniger Freiheit und er muss sich den Vorgaben seiner Vertriebskette anpassen. Da die Vertriebsketten immer größer werden, müssen auch die Landwirte mitwachsen.
Im Gegensatz zu den Grünen sehe ich eine weitere Gefahr für die aktuelle Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wurde immer stärker mechanisiert. Die Maschinen sind immer größer geworden und ersetzen immer mehr Arbeitskraft. Diese Rationalisierung hängt am Öl. Der sogenannte "e;Peak of Oil"e; ist schon überschritten. Welche Auswirkungen hat es für die Landwirtschaft und für ihre Produktivität, wenn die Ölpreise weiter stark steigen - was sie tun werden. Ich denke, dass die Produktivität zurückgehen wird. Wann wohl der Hunger in die Industrieländer zurückkehrt.
Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu Kreisverband der Grünen [ Homepage ]
Der Göttinger Kreisverband der Grünen meint – Landvolktag bietet öffentlichkeitswirksames Podium zur Beschönigung von Genmanipulation durch KWS
(Email vom 8.2.12)- "Auf dem Landvolktag in Gieboldehausen wurde der KWS in Person des Vorstandsprechers Philip von dem Bussches eine wunderbare Bühne geboten um ihre genmanipulativen Schweinereien ♠1anzupreisen und zu relativieren", kommentiert die Sprecherin des Göttinger Kreisverbandes der GRÜNEN, Marie Kollenrott, den einstündigen Vortrag von dem Bussches. "Die Firmenpolitik der KWS mit der Expansion ihrer Gentechnik-Sparte und der zunehmenden Spezialisierung auf Großkundschaft und intensive Monokulturbewirtschaftung ist nicht die Lösung der Probleme des Landvolks, sondern gehört selbst zu den größten strukturellen Problemen", so Kollenrott. "Wir haben kein Interesse daran, dass sich das Landvolk und die kleinbäuerliche Landwirtschaft selber abschafft und wünschen uns daher endlich eine kontroverse Debatte über die Thesen von den Busches, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen. Führen wir doch mal einen ehrlichen Dialog über die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, die der Verzehr von gen-manipulativ verseuchten Nahrungsmitteln mit sich bringen kann und auch darüber, was Konzernpolitiken von Firmen wie KWS nicht nur für den Wettbewerb bedeuten. Wir reden hier von Preisdumping, Flurbereinigung, dem Rückgang der Artenvielfalt auf extensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem Sterben von kleineren Agrarbetrieben".
Die KWS steht seit Jahren in starker öffentlicher Kritik, da sie schon 1993 begonnen hat die ersten Freisetzungen gentechnisch veränderter Zuckerrüben durchzuführen. Diese Freisetzungen gehörten zu den ersten Freisetzungen von Gentechnik-Pflanzen überhaupt. Seit dem hat die KWS in den letzten Jahren trotz massivem Protest nicht zuletzt der AnwohnerInnnen zahlreiche Freisetzungen durchgesetzt und gentechnische Arbeiten in Gewächshäusern und Laboren durchgeführt.
Das Postulat des "Wachsen oder Weichen", das auch das Landvolk leider unverändert pflegt, führt zwangsläufig zu Betriebsaufgaben, Arbeitsplatzabbau, Zerstörung ländlicher Sozialstrukturen und den Lebensmittelskandalen, die wir in letzter Zeit erlebt haben. "Wir würden uns vom Landvolk wünschen, im nächsten Jahr doch einmal einen erklärten Gentechnik-Kritiker auf die Bühne zu bitten, um an dieser Stelle eine ausgewogene Meinungsbildung und Diskussion zu fördern", erklärt Yonas Schiferau vom Stadtvorstand der Grünen abschließend.
Das Göttinger Landvolk berichtet über den Landvolktag in Gieboldehausen
(Link zur Meldung – angesurft am 10.2.12 – Freigabe für Vollzitat am 10.2.12 – Links wurden von dem Original übernommen)
Landvolktag 2012
1. Februar 2012 ab 10 Uhr im Niedersachsenhof Gieboldehausen
Musikalische Eröffnung, Oberleinetaler Musikanten
Begrüßung: Vorsitzender Hubert Kellner
Grußworte Bernhard Reuter Landrat Göttingen
Marlies Dornieden, Bürgermeisterin Gieboldehausen
Ulrike Wille Vorsitzende Kreisverband der Landfrauenvereine Göttingen
Musikalische Einlage
Ehrungen
Vortrag: Philip von dem Bussche
Sprecher des Vorstandes der KWS, Einbeck
" Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung als
Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts "
Diskussion: Vorsitzender Hubert Kellner
Schlusswort: Andreas Nolte, Arbeitskreis Junger Landwirte
Hubert Kellner konnte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, befreundeten Verbänden und natürlich auch viele von unseren Mitgliedern selbst begrüßen.
Landrat Bernhard Reuter stellte in seinem Grußwort vor ca. 250 Teilnehmer klar den Willen zur kooperativen Zusammenarbeit dar. Die Bürgermeisterin Marlies Dornieden aus Gieboldehausen zitierte: "Fürchte Dich nicht vor der langsamen Veränderung sondern vor dem Stehenbleiben." Ulrike Wille stellte die vielfältigen Aktivitäten des Landfrauenverbandes in den Vordergrund Ihres Grußwortes.
Philip von dem Bussche verdeutlichte die erheblichen Fortschritte der Landwirtschaft in den letzten 60 Jahren exemplarisch dar. Er monierte die oft unsachgemäß und polemisch geführte Diskussion zu unterschiedlichen landwirtschaftlichen Themen und forderte auf zu einer sachlichen Diskussion anhand von messbaren Fakten, "Der wesentliche Profiteur der der Entwicklung der Landwirtschaft seien die Verbraucher selbst und die Gesellschaft, da durch die hohe Produktivität der Landwirtschaft der Aufschwung überhaupt erst möglich gewesen sei.
Mit 24 erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen zum Landwirt, Landwirtschaftsmeister und der zweijährigen Fachschule konnten wir unseren Berufsnachwuchs in diesem Jahr in "starker Truppe" vorstellen. Glückwunsch und viel Erfolg für den weiteren Berufsweg.
Das Schlusswort hatte für den im letzten Jahr neu gegründeten Arbeitskreis Junger Landwirte Andreas Nolte aus Westerode. Er hat nochmals alle jungen Landwirte zum Arbeitskreis eingeladen und wünschte sich einen fairen Umgang mit der Landwirtschaft in der öffentlichen Diskussion
Vielen Dank für den guten Besuch aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, befreundeten Verbänden und natürlich auch von unseren Mitgliedern selbst.
Link zum Scan des Zeitungsberichts
2012 © Scan / Landvolk Göt… ![]()
Bericht zum Landvolktag 2012 im Eichsfelder Tageblatt vom 2.2.12 Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) eine eher polemische Ausdrucksweise.
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Göttinger Land 09.02.2012 Rückblick 5/12 |
Göttinger Land 10.02.2012 Wettbewerb |
Politik 08.02.2012 Schulpolitik |
Politik 10.02.2012 Demokratie |
meinen 09.02.2012 Forderung |
meinen 10.02.2012 Demokratie |
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Forderung 09.02.2012 In einer aktuellen Pressemeldung verweist der Bund der Steuerzahler - Niedersachsen und Bremen e. V. auf einen Verstoß gegen das Besoldungsrecht, der wissentlich vom Universitätspräsidium begangen wurde und vom Landesrechnungshof gerügt wurde. Ermittlungen wegen Untreue wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt, weil mit Blick auf berufungsbedingte Zusatzeinnahmen keinen Vermögensschaden festgestellt werden konnte. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass ein solches Verrechnen beinahe jede Schieberei und jede Korruption rechtfertigen könnte und fordert die Einführung des Straftatbestandes der Haushaltsuntreue. Rückblick 5/12 09.02.2012 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier teilweise auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Bloodgroup", "All Aboard", "Potheen Rovers", "Modern Pets", "Kantorei St. Jacobi" und "The Static Age" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Hitartikel 09.02.2012 In der Woche vom 30.1 bis 5.2.12 hatten die sieben Besten der 7-Tage-Artikel folgende Überschriften: 1) '"Mein blaues Chello" - Film und Konzert', 2) 'Noch Bestandsschutz für Obdachlosenheim bei der Heilsarmee', 3) 'Video-Spots für Zivilcourage', 4) 'Am Samstag die Premiere der gesellschaftskritischen Komödie "Doig!"', 5) 'Grüne: endlich wieder ein linker AStA?', 6) 'Linke begrüßt Urteil des Sozialgerichts' und 7) '30.1. – 15:30 – Stadtrundgang zur NS-Zwangsarbeit in Göttingen'. Die Top 5 der Suchbegriffe waren 1) "flohbisse", 2) "göttingen", 3) "menschen", 4) "iflas" und 5) "doig". Unter allen Artikeln auf Platz 9 kam die Meldung mit der Überschrift "Reuter: Kreis legt 1000€ jährlich pro Flüchtling drauf". Hitartikel 09.02.2012 Im Januar gehörten folgende Artikel zu den Top 5 der Ein-Monats-Artikel: 1) 'Haar-Färbeverbot für Jugendliche bis 16 Jahre', 2) 'neuer Müllsammler - neue Abfuhrtermine', 3) '556k Zuschauer strömten in "der gestiefelte Kater"', 4) '19.12. – Ratssitzung zu Haushaltsentwurf und Mehrausgaben' und 5) 'erste Jahresrückblicke künden vom Ende der Weihnachtszeit'. Unter den Halbjahresartikeln ergab sich für die Top 5 folgende Rangordnung: 1) 'Göttingen: Hochburg für linke Straftaten', 2) 'Suchausdruck „Gedicht Atomkraft“', 3) 'Zwei Premieren von der JT-Jugend', 4) 'Aufruf zur Aktion „SameSexHandHolding“ am 23.7.', 5) 'Mitarbeiter protestieren vor der Filiale ihres Arbeitgebers'. Schulpolitik 08.02.2012 Der Göttinger Kreisverband der Linken befürwortet in einer Pressemeldung die Befragung der Eltern bezüglich einer Integrierten Gesamtschule in Hann. Münden. Gleichzeitig kritisiert sie die Umwandlung der Haupt- und Realschule in Dransfeld in eine Oberschule. Sie hätte sich auch für Dransfeld eine integrierte Gesamtschule gewünscht. Privatisierung 08.02.2012 Der SPD-Landtagsabgeordnete zeigt sich empört über die Lügerei der Landesregierung. Gemäß seiner Pressemeldung behauptet die Landesregierung, dass sie ergebnisoffen die Privatisierung der Straßenmeistereien an den Autobahnen prüfen wolle. Andererseits gibt es jetzt schon eine Stellenausschreibung für eine Projektleitung, die gegebenenfalls auch die Privatisierung der Autobahnmeistereien organisieren soll. Für Schminke zeigt mit der Stellenausschreibung eindeutig, dass entgegen aller offiziellen Aussagen der Landesregierung die Entscheidung für das korruptionsanfällige System der privaten Straßenmeistereien schon gefallen sei. Um die teure Privatisierung doch noch zu verhindern, hat die niederächsische SPD-Landtagsfraktion eine Wirtschaftlichkeitsprüfung beantragt. |
Gen-Rübe 23.04.2008 In Northeim haben Gentechnik-Gegner ein Feld besetzt, welche für den Anbau von gentechnisch veränderten Rüben vorgesehen ist. Die Kommission bei der ESFA hat keine Bedenken, die Gen-Rübe als Futtermittel und für die Lebensmittelproduktion zuzulassen. In dem Artikel wird diese Meinung kritisch in bezug auf seine wissenschaftliche Relevanz hinterfragt. |
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Renovierung 10.02.2012 Die CDU-Fraktion im Ortsrat Herberhausen ist stolz, dass die 43 Jahre alten Toiletten in der örtlichen Grundschule in 2013 endlich saniert werden sollen. Dafür sollen 45k€ im kommenden Etat vorgesehen werden. Anträge 10.02.2012 Für die kommende Ratssitzung hat die Ratsfraktion der SPD zwei Anträge eingebracht. In einem Antrag soll ein Gründerpreis im Bereich der Kultur- & Kreativwirtschaft geschaffen werden. Die Preisgelder sollen Sponsoren stellen. Gemäß eines zweiten Antrags soll die Fusion der städtischen und der kreiseigenen Volkshochschulen sowie des Amtes für Beschäftigungsförderung angegangen werden. Im Rahmen der Fusion sollen die Filialstandorte in Duderstadt, Friedland und Hann. Münden erhalten bleiben. Als erster Schritt soll ein Gutachten zur Klärung der rechtlichen und steuerlichen Fragen in Auftrag gegeben werden. Ziel der Fusion ist unter anderem die Anpassung der Erwachsenenbildung auf den demographisch zu erwartenden Bevölkerungsrückgang. Ratsantrag 10.02.2012 Die Göttinger Ratsfraktionen von der SPD, den Grünen, der Linken und der Piraten widmen sich in einer gemeinsamen Resolution den Gewalttätigkeiten, die begleitend zum Besuch von niedersächsischen Innenminister Schünemann in der Universität geschahen. Mit Verweis auf Videoaufnahmen im Internet zu den Vorfällen wird behauptet, dass die Polizei ohne Anlass mit den Gewalttätigkeiten anfing. Die Resolution fordert eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge und soll auf der Ratssitzung am 17.2.12 verabschiedet werden. Demokratie 10.02.2012 Die Ratsfraktion der SPD spricht sich für sogenannte Bürgerenergieparks aus. Sie fordern, dass die Energieerzeugung und damit auch die Wertschöpfung möglichst in den Händen der Bürger vor Ort bleiben sollte. Sie verweisen darauf, dass schon heute die Hälfte aller regenerativen Energiequellen in der Hand von Privatpersonen und Landwirten liegen würden. Premiere 10.02.2012 Am 8. Februar 2012 fand im Theater im OP (ThOP) die Premiere des Stückes "Lehrernacht" statt. Das Stück beschäftigt sich liebevoll mit den persönlichen Abgründen, die sich hinter den verschiedenen Lehrerstereotypen verstecken könnten. Die Abgründe werden offenbar, als die Lehrer in einer aufregenden Lehrerkonferenz darüber entscheiden sollen, ob ein Schüler eine Schülerin im Keller der Schule vergewaltigt hat oder nicht. Die AQufführung war kurzweilig inszeniert und lohnt einen Besuch. |