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⇐ Führung
Neustes aus der Zeit der Alten Römer
08.04.2012 Am 14.4.12 ab 11:00 wird der Göttinger Kreisarchäologe durch das Römerlager in Hedemünden führen, welche um 9 vor Christus bestanden hat. Die kostenlose Führung wird zirka 2 Stunden dauern. Festes Schuhwerk ist dafür erforderlich. Bei der Führung wird der aktuelle Stand der Forschungen vorgestellt werden.
[Es gibt mindestens einen, der vermutet, dass auch Varus 9. nach Christus von Hedemünden entlang der Leine bis zum Teuteburger Wald gezogen sein könnte, um dort total zu verlieren. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu Landkreis Göttingen [ Homepage ]
Der Landkreis Göttingen meldet - Einladung zu einer öffentlichen Führung im Römerlager Hedemünden
(Link zur Meldung angesurft am 8.4.12 – Erstellt laut Eigenangabe am 4.4.12 – Link wurden von der Redaktion negepflegt)
Der Kreisarchäologe Dr. Klaus Grote lädt gemeinsam mit der Touristik Naturpark Münden e. V. zu einer öffentlichen Führung durch das Römerlager von Hedemünden ein. Die Führung findet am Samstag, 14. 4. 2012 statt, Beginn ist um 11 Uhr. Die Dauer der Führung beträgt ca. 2 Stunden, die Teilnahme ist kostenfrei. Die Leitung hat Kreisarchäologe Dr. Klaus Grote
Treffpunkt: Hedemünden, westlicher Ortsrand, Ende des Gewerbegebietes, am Rischenweg. Parkplätze stehen benachbart im noch unbebauten Gewerbegebiet "Drususring" zur Verfügung. Anfahrt per Bahn bis zum Bahnhof Hedemünden, von Göttingen und von Hann. Münden aus (Fußweg vom Bahnhof bis zum Treffpunkt ca. 15 Min.).
Achtung: unbefestigter und ansteigender Weg ---- festes Schuhwerk erforderlich ---- keine Toiletten vor Ort vorhanden.
Im Gelände werden die Überreste des römischen Militärlagers und der Stand der archäologischen Forschungsergebnisse vorgestellt, und zwar aus erster Hand durch den Entdecker und wissenschaftlichen Projektleiter Dr. Klaus Grote. Das Lager wurde 2003 entdeckt, bis heute ist es noch immer der einzige in Niedersachsen nachgewiesene Stützpunkt der römischen Legionen aus der Zeit der Germanienkriege unter Kaiser Augustus. Die Anlage bestand ca. zwischen 10 und 7 vor Chr. Geb., der Platz diente offenkundig als Versorgungsbasis beim Vormarsch vom Rhein aus nach Osten. Dabei wurde um 9 v. Chr. unter dem Kommando des Princeps Drusus sogar die Elbe erreicht.
Anhand der im Waldboden überraschend gut erhaltenen und sichtbaren Reste werden die Befestigungsanlagen, die Tore und die Innenbebauung erläutert. Dazu kommen die neuesten Erkenntnisse aus den soeben abgeschlossenen Grabungsauswertungen – vieles bislang unveröffentlicht und hier erstmals vorgestellt. So konnten überraschend die Fundamentspuren eines rund 1.500 qm großen Zentralbaus erkannt werden, der schon während der Lagerzeit abgebrannt ist. Ebenso zeichnet sich der Grundriss eines Horreums ab, einer großen holzgebauten Vorratslagerhalle, in der vermutlich die Lebensmittel für die Nachschubversorgung der durchziehenden Truppenteile gelagert wurden.
Zur Sprache kommt ganz aktuell auch das bereits ansatzweise erkennbare System von Signalposten längs der damaligen römischen Marschweglinie. Diese kleinen Postentürme wie auch Abschnitte des römischen Weges zwischen dem Kaufunger Wald, dem Werratal und dem südlichen Leinetal wurden besonders 2011 und zuletzt noch im März dieses Jahres entdeckt.
Informationen zum Römerlager Hedemünden und zur Führung gibt es bei der Kreisarchäologie Göttingen unter 0551 - 525 504 sowie bei der Touristik Naturpark Münden e.V. unter 05541 - 75313
erstellt am 04.04.2012
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Fördergelder 08.04.2012 Mit den Fördermitteln in Höhe von 30M € bis 50M € sollen in die sogenannte Metropolregion Hannover- Wolfsburg/Braunschweig – Göttingen soll die Elektromobilität mit Modellprojekten gefördert werden. Zu den Teilprojekten zählen der Aufbau eine Aufladeinfrastruktur, der Aufbau von Car-Sharing-Konzepten und der Aufbau von intelligenten Stromnetzen. Auch soll die dezentrale Energieproduktion und der Umgang mit Pendlerströmen weiterentwickelt werden. Die Koordination der verschiedenen Teilprojekte erfolgt im Jühnder "Centrum Neue Energien (CNE)". Umweltknigge 08.04.2012 Der Verband für das Deutsche Hundewesen erinnert an die Schonzeit im Frühling. Bei Waldspaziergängen muss der Hund angeleint sein, um das Jungwild zu schützen. in einer zweiten Meldung weist der Landkreis Göttingen darauf hin, dass Gartenabfälle im Wald nichts zu suchen haben. Zum einen können aus den Gartenabfällen heraus keimende Gartenpflanzen die Waldpflanzen verdrängen. Auch kann ein Haufen mit Gartenabfällen zur 'Initialzündung' für eine wilde Müllkippe werden. Wer als Landkreisbewohner die Gartenabfälle nicht selbst kompostieren will, kann sie bei Entsorgungsanlagen in Breitenberg und Dransfeld sowie beim Recyclinghof in Deiderorde abliefern. Hitartikel 05.04.2012 Die Top 7 der z7-Tage-Artikel hatten in der Woche vom 26.3. bis 1.4.12 folgende Überschriften: 1) 'Bund der Steuerzahler: Mehr Wirtschaftlichkeit beim Theater', 2) 'Vorstellung der Anbau-Entwürfe', 3) 'Szenische Erzählung zu Peer Gynt und zum Kern der menschlichen Existenz', 4) 'Gerüchteküche: Oberbürgermeister drückt auf die Tube', 5) 'jeden 4. Dienstag ab 21:00 – "Global Astro Liner"', 6) 'SPD und Grüne beschließen Göttinger Haushalt 2012', 7) 'Ostermarkt vorm Alten Rathaus vom 22.3. bis Ostersamstag'. Unter allen Artikeln kam die neue Konzertkritik "Neuser zeigt musikalisches Potential" mit fast sechzig Aufrufen auf Platz 2. Hitartikel 05.04.2012 Im März kamen die folgenden Artikel unter die Top 7 der Ein-Monats-Artikel: 1) 'Sehr inspirierende Inszenierung von "Die Nashörner"', 2) '"Il Campiello" - viele Lacher bei einer toll inszenierten Komödie', 3) 'Lehrernacht – oder was motiviert die Entscheidungen der Lehrer?', 4) 'Betriebsrat klagt gegen Dransfelder VR-Bank', 5) '2012 mit gerechteren Bewerbungskriterien', 6) 'Vorverkauf beginnt am 21.2.12', 7) 'Zukunftsvertrag, kulturelle Zwangsfusionen und Status der Stadt'. Im zurückliegende halben Jahr hatten die Top 3 der Halb-Jahresartikel folgende Titel: "1) 'Göttingen: Hochburg für linke Straftaten', 2) 'Zwei Premieren von der JT-Jugend', 3) 'Aufruf zur Aktion „SameSexHandHolding“ am 23.7.'". Rückblick 13/12 05.04.2012 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Heidrun Blase", "Inga Wehnert", "Abegg Trio", "Mount Washington", "Kent Coda", "Gerrit Zitterbart" und "Terry Lee Burns" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Vorträge 05.04.2012 Die Agentur für Arbeit weist auf zwei Infovorträgen am 11. April hin, wo Zoll bzw. Bundespolizei über Karrierechancen in ihren Behörden berichten. |
Sendeplan – 2009-11-28 03.12.2009 Am vergangenen Samstag talkte der Moderator der Bürgerfunksendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" per Telefon mit Werner Thiel aus Greven. Es ging um die Frage, ob und warum Varus vor seiner vernichtenden Niederlage 9 n. Chr. in Hedemünden residiert haben könnte und ob er mit seinen drei Legionen später entlang der Leine (und nicht entlang der Weser) zum letztendlichen Schlachtfeld bei Kalkriese gezogen sein könnte. Wie in jeder Sendung gab in der ersten Stunde (17-18Uhr) einen Meldungsrückblick und in der zweiten Stunde den Konzertkalender – und natürlich viele Hinweise auf Konzerte mit Hörproben. Römerlager 05.12.2009 Der römische Feldherr der "Schlacht beim Teuteburger Wald" 9. n. Chr. war Varus gewesen. In seiner Hypothese listet der Amateur-Archäologe und Politologe Werner Thiel verschiedene Argumente auf, warum Varus im Sommer 9n Chr. mit hoher Wahrscheinlichkeit in Hedemünden residiert haben sollte.. |
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Theater der Nacht 10.04.2012 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert in der Woche vom 12.4. bis18.4.12 die Impro-Theatervorstellungen "Kuscheltier-Impro", "Wie im Märchen" und "Sternschnuppenschnappen". Auch steht die erfolgreiche Aufführung "das Ei oder die phantastischen Abenteuer der Putzfrau Olga Kraischewski" auf dem Programm. Einige Vorstellungen sind schon ausverkauft. Junges Theater 10.04.2012 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 12.4. bis 18.4.12 die erfolgreiche Schulkomödie "Frau Müller muss weg", die Bürokomödie "Der Boss vom Ganzen" und das Konzert von Mark Gillespie und Tom Drost anläßlich der Veröffentlichung ihrer neuen CD (= CD-Release). Auch werden die Dramen "Peer Gynt", "Frank --- und frei" sowie die zeitgemäße Interpretation von Dürrenmatts "Die Physiker" aufgeführt. Am Mittwoch kommt das innovative und super inszenierte Stück "Superhero" zur Aufführung. Media-Control 10.04.2012 Gemäß der Kinocharts von Media-Control sahen am vergangenen Wochenende immerhin 100k Zuschauer den neuen Nazi-Trash-Science-Fiction "Iron Sky". der 3D-Recycling "Titanic" kam auf Platz 3 und lockte trotz großem Marketing nur rund 190k Zuschauer ins Kino. Auf Platz 1 sind weiterhin "die Tribute von Panem". ThOP 10.04.2012 Im Theater im OP an der Uni Göttingen wird an drei Terminen in der Woche vom 12.4. bis 18.4.12 der englischsprachige Krimi "arsenic and old lace" präsentiert. Der Krimi wurde auch als Film "Arsen und Spitzenhäubchen" bekannt. Am Mittwochabend stellt sich das ThOP im Rahmen der Orientierungsphase interessierten Studenten und Erstsemestern vor. Sparabwägungen 08.04.2012 In einer Pressemeldung fordert die Ratsfraktion der Grünen eine sozial verträgliche Entschuldungspolitik für Göttingen. Sie fordern eine Schließung der Stadthalle, wobei die Höhe der erwartbaren Einsparungen in der Meldung nicht beziffert wird. Weiter wollen sie 10k€ bei zukünftigen Händelfestspielsubventionen einsparen. Sie sprechen sich gegen die Kürzungen beim Stadtradio und beim Frauennotruf aus und wollen das Weender Freibad erhalten. Auch die Erhöhung der nicht kostendeckendes Preise für Schulessen wird aus pädagogischen Gründen von den Grünen abgelehnt. Die Frage zur höheren Gewinnentnahme bei der Sparkasse soll geprüft werden. |
Ausgrabungsstücke 31.08.2012 Der Landrat Bernhard Reuter und der Göttinger Kreisarchäologe übergaben bei einer feierlichen Veranstaltung der Niedersächsischen Wissenschaftsministerin die Fundstücke, die bislang bei Ausgrabungen des Römerlagers in Hedemünden gefunden wurde. Das Römerlager soll von 11 bis 7 v Chr. bestanden haben. Unter den über 3000 Stücken befanden sich ein fast vollständig erhaltenes Schwert sowie eine Gefangenenfessel. |