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⇐ Wohnungsnot
Landkreis Göttingen braucht zusätzlich 6390 Wohnungen
14.09.2010 In der Meldung beschäftigt sich das Pestel-Institut mit der Frage, wie sich das zunehmende Durchschnittsalter auf die Wohnsituation im Landkreis Göttingen auswirken könnte. Es wird geschätzt, dass man im Landkreis über 6k barrierefreie Wohnung brauchen würde und die Meldung spricht schon Angst machend von einer "grauen Wohnungsnot".
[Nach meinem Eindruck soll die Meldung die Forderung an die Bundesregierung senden, nicht die Förderprogramme bei der staatlichen KfW-Bank zur CO2-Gebäudesanierung zu kürzen. Dr. Dieter Porth.]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu Pestel-Institut [ Homepage ]
Das Pestel-Institut meldet - Landkreis Göttingen braucht 6.390 Senioren-Wohnungen bis 2025
Senioren haben schlechte Chancen, in den eigenen vier Wänden alt zu werden – im Landkreis Göttingen droht eine "graue Wohnungsnot”: Bereits in 15 Jahren werden im Landkreis Göttingen 6.390 altengerechte Wohnungen benötigt. Das geht aus einer aktuellen Regional-Untersuchung zur "Wohnsituation im Alter" hervor. Damit haben Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft gemeinsam mit der IG BAU erstmals den Wohnbedarf älterer Menschen für die Kommunen in Deutschland ermittelt. Sie haben sich dazu in der Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" zusammengeschlossen.
Die vom Pestel-Institut durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass es im Landkreis Göttingen einen enormen Bedarf an seniorengerechten Wohnungen gibt. ♠ 1Das bedeute neben dem Sanieren für Senioren auch den Neubau von altengerechten Wohnungen. Denn ein Teil der Altbausubstanz lasse sich nicht mehr wirtschaftlich barrierearm umbauen: ohne Stufen in den Wohnungen und mit einem Aufzug im Haus.
Das Pestel-Institut hat errechnet, dass es im Jahr 2025 im Landkreis Göttingen gut 27 Prozent mehr Haushalte mit einem Über-70-Jährigen geben wird als heute. Wenn man davon ausgehe, dass nur jeder Fünfte der dann 31.950 Senioren-Haushalte auf eine Wohnung ohne Barrieren angewiesen sei, müsse dringend saniert und neu gebaut werden – mit Türen, durch die ein Rollator oder Rollstuhl passt, und mit schwellenfreien Duschen. "Es kann nicht sein, dass ältere Menschen nur deswegen ins Heim müssen, weil sie zu Hause keine altengerecht ausgebaute Wohnung haben", sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.
Neben der Schaffung von altengerechtem Wohnraum sieht das Pestel-Institut im Landkreis Göttingen auch einen erheblichen Nachholbedarf bei der energetischen Gebäudesanierung. So weist die Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" auf den hohen Anteil älterer Bausubstanz im Landkreis Göttingen hin: Rund 27 Prozent aller Wohngebäude sind demnach Nachkriegsbauten, die bis Ende der 60er-Jahre errichtet wurden. "Es ist eine Mammutaufgabe, diese Bausubstanz zu sanieren. Hier stecken aber erhebliche Reserven, die Hausbesitzer und Wohnungseigentümer nutzen können, um Energie einzusparen", so Matthias Günther.
Die Situation in Städten und Landkreisen wie dem Landkreis Göttingen zeige, dass Förderprogramme wie das der staatlichen KfW-Bank zur CO2-Gebäudesanierung dringend notwendig seien. Hier – wie von der Bundesregierung geplant – zu kürzen, sei "umwelt- und baupolitisch ein völlig falsches Signal und kontraproduktiv", sagt Hier – wie von der Bundesregierung geplant – zu kürzen, sei "umwelt- und baupolitisch ein völlig falsches Signal und kontraproduktiv", sagt Dr. Ronald Rast, Koordinator der Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau".
Der Bund dürfe den Wohnungsbau nicht aus den Augen verlieren. "Es müssen dringend mehr Anreize geschaffen werden, damit private Investoren stärker in energieeffizienten, altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum investieren", sagt Dr. Ronald Rast. Die Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" fordert daher insbesondere bessere steuerliche Rahmenbedingungen für den Neubau – allen voran die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung.
Zur Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" haben sich der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM), die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) zusammengeschlossen.Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠ 1) Diese Aussage ist sehr allgemein gehalten. Weiter unten wird dann die Schätzung vorgenommen., dass 20% aller Alten eine Barrierefreie Wohnung brauchen werden.
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Exkursion 14.09.2010 Der BUND Göttingen weist in einer Pressemeldung auf die Exkursion am sonntäglichen 19. September 2010 hin. Die Exkusion startet ab 11:00 an der südwestlichen Infohütte. Bei der Exkursion stehen die Spätblüher des Kerstlingröder Feld wie zum Beispiel der Fransenenzian im Fokus. Deli & Welttheater 14.09.2010 Das Einbecker Kino Deli zeigt in der Woche vom 16.9. bis 22.9.10 den Zombiestreifen "Resident Evil: Afterlife", die 2. Auflage von "Avatar" sowie die Fabel "Cats & Dogs - Die Rache der Kitty Kahlohr". Alle drei Filme sind in 3D-Qualität zu erleben, wobei die beiden letztgenannten Filme nur an speziellen Tagen zu sehen sind. Im Welttheater läuft der Klamaukfilm "Beilight". Aufruf 14.09.2010 Die Piratenpartei Niedersachsen ruft zu Protesten gegen die Atomkraftverlängerung. Sie verweisen auf die Großdemonstration am 18. September in Berlin. Gleichzeitig setzen sich die Piraten dafür ein, dass in Niedersachsen der Strom zu 100% ab 2030 aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden soll. Die Piraten stützen ihre Einschätzung auf verschiedene Gutachten, auf die sie ganz im Geist der modernen Zeit in Ihrer Pressemeldung mit weiterführenden Links hinweisen. Event - Cornpicker 13.09.2010 Am 18. September 10 ab 20:00 ist im Cornpickers Hühnerstall Pock & Rop aus den 60igern, 70igern und 80igern angesagt. Die Formation "5 about 40" haben dann ihren großen Auftritt. Sterntheater 13.09.2010 Das Sterntheater präsentiert in der kommenden Kinowoche vom 16.9. bis 22.9.10. die Dokumentation über Klavierstimmer "Pianomania", die Erzählung "Me Too - Wer will schon normal sein?" die ethnographische Dokumentation "Babys" und die Komödie "Männer im Wasser". Am Mittwoch wird als Filmkunst noch einmal "Das Konzert" gezeigt, während am Wochenende sowie am Weltkindertag (Mo. 20.9) der Internatsfilm "Hanni und Nanni" sowie die Tierdoku "Die wilde Farm" zu sehen sind. Schiller-Lichtspiele 13.09.2010 Das Kino Schiller Lichtspiele in Hann. Münden zeigt in der Woche vom 16.9. bis 22.9.10 in 3D-Qualität den Tanzfilm "Step Up 3D" und den Zombie-Schocker "Resident Evil: Afterlife". Als Filmkunst ist am Mittwoch die Erzählung "Vincent will Meer" zu erleben. | |
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Lehrqualität 14.09.2010 In der aktuellen Pressemeldung positioniert sich die Junge Union Friedland zu den Überlegungen, die Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen in eine KGS umzuwandeln. Dabei favorisiert die Junge Union eher eine stärkere Verzahnung von Haupt- und Realschule. Sie stellt sich die Frage, was passiert, wenn sich nicht genügend Schüler für den neu zu schaffenden Gymnasialzweig anmelden. Diskussionsveranstaltung 14.09.2010 Am Dienstag den 21. September 10 ab 19:00 wird der Grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler die Ideen der Grünen zur Sanierung der Staatsfinanzen vorstellen. Die Veranstaltung findet im Holbornschen Haus statt und nach dem Vortrag ist Zeit für ein Diskussion eingeplant. Film-Fabrik 14.09.2010 Das Duderstädter Kino Film-Fabrik zeigt in der Woche vom 16.9. bis 22.9.10 den Science-Fiction "Inception", den Klamaukfilm "Beilight - Biss zum Abendbrot" sowie den Actionfilm "Salt (Ajan Salt)". An ausgewählten Terminen sind die Animationsfabel "Toy Story 3", der Kinderfilm "Emil und die Detektive", der Actionfilm "The Expendables" sowie die emanzipatorisch Erzählung "Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau" zu erleben. Umfrage 14.09.2010 In der Zeit vom 20.9 bis 1.10.10 werden Umfragebögen an die Eltern von Grundschulkindern verteilt werden. Mit der Umfrage soll das Interesse der Eltern an einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Groß Schneen erfragt werden. Wucherzinsen 14.09.2010 Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat unter 1000 Banken die Höhe der Dispozinsen erfragt. Diese betragen zwischen 14 und 17%. Dieser Zinssätze werden in der Meldung als zu hoch angesehen, wobei den Banken weiter sogar die Missachtung des Rechtes (Urteil des Bundesgerichtshofs vom April 2009) vorgeworfen wird. Es wird der Gedanke in den Raum gestellt, dass die Banken vielleicht die Dispozinsen als Sanierungsprogramm betrachten würden, mit denen sie ihre Verluste aus der Finanzkrise wieder auszugleichen versuchten. |