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~ Dr. Dieter Porth - Göttingen

Die CDU-Ratsfraktion fordert besonders niedrige Hallenmieten für die Spiele der BG 74. Sie will bei der kommenden Ratssitzung einen entsprechenden Antrag stellen. Ein Finanzierungskonzept legt die CDU-Ratsfraktion nicht vor und eine Reduzierung der Ausgaben für den Breitensport kommt auch nicht in Frage.

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Pressemitteilung Kontaktlink zu CDU Ratsfraktion Göttingen [ Homepage ] (- Christina Fütterer)

[Göttingen - 26.04.07] [Quelle: Email]

Pressemitteilung von der Ratsfraktion der CDU zum Thema der Hallenmiete bei Spielen der BG 74 in der Lokhalle
CDU: Lokhallenmiete für BG 74 anpassen Göttingen muss Signal setzen - OB muss endlich handeln
Göttingen. "Wir müssen als Stadt Göttingen gegenüber der BG 74 ein klares Signal setzen", so erklärte Fritz Güntzler, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion und des Sportausschusses, die Forderung seiner christdemokratischen Fraktion, die in der gestrigen Fraktionssitzung einstimmig gefasst wurde. Die CDU-Fraktion wird in einem Ratsantrag für die kommende Ratssitzung am 11. Mai 2007 fordern, dass die Miete für die Lokhalle für die BG 74 für die 1. Saison auf ein finanziell erträgliches Maß reduziert werden muss.
Güntzler: "OB Meyer muss den schönen Worten nun auch endlich Taten folgen lassen. Die Ausrichtung von Empfängen reicht dafür aber nicht! Die CDU fordert daher mehr Einsatz des OB".
Inhalt des Antrages ist, dass die Miete für die Austragungsstätte Lokhalle zumindest für die 1. Spielsaison auf 1 Euro pro Besucher pro Spiel herabgesetzt werden soll. Andere vergleichbare 1.Liga-Basketball-Städte  Kommentarpiktogramm   haben dieses Mietmodell schon seit Jahren eingesetzt. "Damit dies aber auch für die GWG als Betreiberin der Lokhalle tragbar ist, muss sich die Stadt verpflichten, die Verluste der GWG auszugleichen", so der Fraktionsvorsitzende. Eine Besserungsklausel in der Vereinbarung soll jedoch verhindern, dass die BG 74 einen wirtschaftlichen Gewinn aus dieser Mietvereinbarung erzielt. "Sollten die Einnahmen der BG 74 höher ausfallen, so erhöht sich automatisch der Mietanteil für die Lokhalle", so Güntzler zur Erklärung der Besserungsklausel.
Hintergrund des Ratsantrages ist, dass der BG 74 ihr Erstligasprung auch finanziell erleichtert werden muss. "Der Aufstieg der BG in die 1. Basketballbundesliga ist nicht nur für den Verein ein Gewinn. Auch Göttingen als Stadt wird hiervon profitieren. Neben der "Wissenschaftsstadt" wird mit der "Sportstadt" ein weiteres Standbein im Göttinger Stadtmarketing entstehen. Darüber hinaus wird Basketball aber auch als klassischer Hochschulsport weitere Studierende nach Göttingen ziehen und diese noch attraktiver machen. Allgemein bekannt ist zudem, dass Spitzensport für den Breitensport förderlich ist, genauso wie der Breitensport die Grundlage für Spitzenport bietet", so Dr. Thomas Häntsch, Mitglied im Sportausschuss für die CDU.
"Der zu gewährende Verlustausgleich durch die Stadt Göttingen darf jedoch nicht zu Lasten des Sportetats des Breitensports gehen", betonte Güntzler abschließend.


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Der dazugehörige Antrag
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Antrag der CDU-Ratsfraktion zur Ratssitzung am 11. Mai 2007
"Lokhallenmiete für BG 74 senken - als Stadt klares Signal setzen"
Der Rat der Stadt Göttingen möge beschließen:
Die Stadt Göttingen wird als Gesellschafter bei der GWG mbH als Betreiberin der Lokhalle darauf hinwirken, dass die BG 74 für ihre Spiele in der Lokhalle eine Miete in Höhe von 1 Euro pro Besucher pro Spiel zahlt. Diese Vereinbarung soll zunächst für die erste Spielsaison gelten. Der Betrag, der sich als Unterschied der tatsächlich anfallenden Kosten und der erzielten Miete ergibt, wird nach Saisonende durch die Stadt Göttingen als Verlustausgleich der GWG mbH gewährt.
In die Mietvereinbarung ist eine Besserungsklausel für den Fall aufzunehmen, dass die Betreibergesellschaft des Basketballbetriebs einen Überschuss in der Saison erzielt. In diesem Fall wäre dann eine höhere Miete zu entrichten.

Begründung:
Der Aufstieg der Herrenmannschaft des Göttinger Basketballvereins BG 74 in die 1. Basketballbundesliga zur kommenden Saison ist nicht nur für den Verein ein Gewinn. Mit dem Angebot der GWG die Lokhalle als Übergangslösung zur Spielstätte für 1. Liga-Basketball zu machen, wurde es dem Verein überhaupt erst ermöglicht, die Voraussetzungen für 1. Liga-Basketball in Göttingen zu erfüllen und die Lizenz zu erhalten . Nun muss auch ein Signal von Seiten der Stadt kommen, dass der hochklassige Basketball in Göttingen nicht nur erwünscht, sondern auch mit aller Kraft unterstützt wird.
Göttingen freut sich seit Jahren über eine "erstklassige" Basketball-Damenmannschaft. Dass nun auch die 1. Herrenbasketballmannschaft in der 1. Bundesliga spielen wird, bedeutet für unsere Stadt einen großen Gewinn. Neben der "Wissenschaftsstadt" wird mit der "Sportstadt" ein weiteres Standbein im Göttinger Stadtmarketing entstehen. Darüber hinaus wird Basketball aber auch als klassischer Hochschulsport weitere Studierende in unsere Leinestadt ziehen und diese noch attraktiver machen. Allgemein bekannt ist, dass Spitzensport für den Breitensport förderlich ist, genauso wie der Breitensport die Grundlage für Spitzenport bietet. Der zu gewährende Verlustausgleich durch die Stadt Göttingen darf jedoch nicht zu Lasten des Sportetats des Breitensports gehen.
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