Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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Glückspielanbieter wirbt auf Göttinger Kulturprogramm
01.10.2011 Die Junge Union Göttingen meint, dass in Göttingen die Zahl der Glücksspiel-Süchtigen im Steigen begriffen ist. Sie sieht es als unmoralisch an, wenn die Stadt auf ihren Veranstaltungskalender oder auch auf einigen Stadtbussen für Spielautomatencasinos wirbt.
Emailnachricht: Kontaktlink zu Junge Union Göttingen [ Homepage ]
Meldung von der Jungen Union Göttingen - Junge Union kritisiert Zusammenarbeit der Stadt mit Glückspielanbietern
(Email vom 30.9.11 ) - Mit Unverständnis reagiert die Junge Union auf die Zusammenarbeit der Stadt Göttingen mit der Fun & Play Casino Group. Der Casino-Betreiber wirbt ganzseitig auf der Rückseite des Veranstaltungskalenders der Stadt Göttingen dafür, "den stressigen Alltag hinter sich zu lassen". "Zocken ist wohl keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung", so die JU-Vorsitzende Martina Kramer. Die Zahl der Spielsüchtigen in Göttingen steige stetig und es sei Aufgabe der Stadt bei der Aufklärung über die Risiken von Glückspielen mitzuwirken.
"Herr Meyer sollte sich überlegen, ob er wirklich öffentlich für Glücksspiele werben will", kommentiert Kramer die Tatsache, dass das Referat des Oberbürgermeisters Mitherausgeber des Veranstaltungskalenders ist. Auf einigen Bussen der Göttinger Verkehrsbetriebe werde ebenfalls für Glückspielhallen geworben. "Wir fordern den Oberbürgermeister auf zu erklären, wie die Stadt in Zukunft mit Glücksspielwerbung umgehen will", so Kramer.
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Geldspiel-Casino wirbt auf Rückseite des Göttinger Kulturprogramms Oktober 2011
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Göttingen, Freizeit, erzählen 01.10.2011 Freiwillige |
Göttingen, erzählen 01.10.2011 Sperrmüll Freizeit 04.10.2011 Theater der Nacht |
Alltag 01.10.2011 Laubpuster |
Alltag 01.10.2011 Sperrmüll |
Politik 01.10.2011 Papierlos |
Politik 05.10.2011 Tagesordnungen |
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Gentechnik 01.10.2011 In einer Stellungnahme hat sich der Deutsche Ethikrat damit beschäftigt, welche gen-technischen Techniken als unethisch (=frankensteinig) abzulehnen sind. Danach sollte der Einbau von menschlichen Genen in tierische Eizellen (Zybriden) und die nachfolgende Vermehrung in einer gebärmutter im Embryonenschutzgesetz verboten werden. Strittig ist dagegen, ob die Herstellung von Zybriden selbst verboten werden sollte. Das Einpflanzen von menschlichen Hirnzellen in junge Tierhirne soll per Gesetz für Menschenaffen und ähnliche Tiere verboten werden. Für statthaft hält der Ethikrat es, wenn menschliche Gene in tierische Gene integriert werden, sofern das hehre Ziel der Forschung dies rechtfertigt. Laubpuster 01.10.2011 In einer Pressemeldung weist die Techniker Krankenkasse auf die Nachteile der Laubpuster hin, die jetzt im Herbst wieder zum Einsatz kommen werden. Die Maschinen entwickeln Lautstärken, die den Vergleich mit einem Presslufthammer nicht scheuen brauchen. Auch weist die Meldung auf die stadtökologischen Nachteile einer laubfreien Umwelt hin, weil mit den Blättern auch die Nahrungsplätze für Insekten verschwinden, die die innerstädtischen Vögel zum Überleben brauchen. Mediziner 01.10.2011 Auf einem Schmerzkongress wollen Forscher über Studien diskutieren, die in ihrer Fachwissenschaft unter dem Schlagwort Placebo-Effekt firmieren. Neuere Studien haben gezeigt, dass Suggestionen mit Hilfe von wirkstofffreien Tinkturen heilsame Wirkungen haben können. Bei krankmachenden Suggestionen können Ärzte natürlich ihren Patienten auch Krankheiten oder Leiden einflüstern. Freiwillige 01.10.2011 Der Arbeiter Samariter Bund OV Göttingen sucht Ehrenamtliche, die sich zum Beispiel im Katastrophenschutz oder auch im Besuchshundedienst engagieren wollen. Auch weist der Arbeiter-Samariter-Bund in seiner Meldung Studenten darauf hin, dass die Universität ein Engagement im Schlüsselkompetenzbereich mit bis zu 12 Creditpunkten honoriert. Papierlos 01.10.2011 Zukünftig will die Stadt auf den Versand der oft kilo-schweren schriftlichen Unterlagen verzichten und stellt seinen Abgeordneten Tablett-PCs zur Verfügung. Die einmalige Investition in Höhe von 50 k€ sollte sich bald rechnen, da bisher die Stadt jährlich 25 k€ an Druck- und Versandkosten zu tragen hatte. Empörend 01.10.2011 In einer Anfrage wollte die CDU von der Verwaltung wissen, was maus dem versprochenen Spielplatz in Herberhausen geworden ist. Die Antwort der Verwaltung, dass der Spielplatz aus Kostengründen nicht realisiert wurde, empört die CDU und sie unterstellt der Stadt, dass der Spielplatz nur ein Werbeargument zum Verkauf der Bauplätze gewesen sei. Zum Ende der Meldung meint ein Herberhäuser Ortsratmitglied der CDU, dass die städtischen "planerischen Zusagen nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind." | |
Neuere Nachricht | |
ThOP 04.10.2011 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 6.10. bis 12.10.11 das gesellschaftskritische Max-Frisch-Stück "Biedermann und die Brandstifter". Am Freitag den 7.10. ist um 20:15 Premiere. Für die Freunde der Dichtkunst wird für Sonntag ab 20:00 ein "Poetry Slam Special" angekündigt. Junges Theater 04.10.2011 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 6. bis 12.10.11 im Abendprogramm die Kleist-Inszenierung "Kohlhaas, ein Rebell", das Drama "Gegen die Wand", die Komödie "Frau Müller muss weg" und das Goethe-Stück "Clavigo". Die Erzählung über Freiheit in der Schule, "Frank (und frei)", ist in der Woche nur vormittags als Schulaufführung buchbar. Am Sonntag feiert in den Hallen des Jungen Theaters das KAZ ihr 35-jähriges Bestehen. Theater der Nacht 04.10.2011 Das Northeimer �Theater der Nacht� präsentiert in der Woche vom 6. bis 12.10.11 die Figurentheaterfabel "der Wunschpunsch" sowie als Gastspiel die volkstümliche Inszenierung "Don Carlos der Infanterist". Premiere 03.10.2011 Mit starker Bühnenpräsenz zogen die drei Schauspieler bei der Premiere vom Stück Kopenhagen Die Zuschauer im Deutschen Theater Göttingen am Samstag den 1.10.11 in den Bann. In dem Stück wird angedacht, welche Ursachen es für das Zerwürfnis von Heisenberg und Bohr gegeben haben könnte. Auch geht das Stück mit einigen bildhaften Vergleichen auf die Theorie der Quantenmechanik ein. Die Zuschauer dankten den Schauspielern die Aufführung mit einem langen Applaus, der mit Händen und teils auch mit Füßen gegeben wurde. Sperrmüll 01.10.2011 Die Göttinger Entsorgungsbetriebe erläutern in ihrer Pressemeldung, wie die Sperrmüll-Abfuhr in der Stadt Göttingen funktioniert. Eine Sperrmüllabfuhr kann vom Privatbürger kostenfrei per Internet oder Sperrmüllkarte bestellt werden. Für Unternehmen ist die Sperrmüllabholung gebührenpflichtig. Am Abholtag kommen dann bis zu vier verschiedene Müllfahrzeuge, die alte Gefriergeräte, alle Metallabfälle, Elektro(nik)-Geräte und sperrige Möbel etc. abholen. Bauschutt und Kleinmüll in Kartons zählen dabei zum Sperrmüll. Für die Sauberkeit des Ablageplatzes nach der Abholung ist der Sperrmüllbesteller verantwortlich. |