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~ Dr. Dieter Porth - Göttinger Land

Der Fahrgastverband Pro Bahn - Südniedersachsen ist enttäuscht darüber, dass der Ausbau der Bodenfelder Bahnstrecke wieder verschoben wird. Weiterhin wird befürchtet, dass demnächst zwischen Göttingen und dem Weserbergland die Bahn nur och im Zwei-Stunden-Takt fahren wird.

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Pressemitteilung Kontaktlink zu Fahrgastverband Pro Bahn - Region Südniedersachsen [ Homepage ] (Gerd Aschoff)

[Göttinger Land - 21.04.07] [Quelle: Email]

Bodenfelder Bahn: PRO BAHN fordert festen Zeitplan
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat sich enttäuscht darüber geäußert, dass der im Jahr 2004 aufgestellte Zeitplan für den Ausbau der Bodenfelder Bahnstrecke "wieder einmal" auf Eis liegt. "Wir wissen nun, dass manche vollmundige Erklärung über den verbindlichen Ausbau zwischen Göttingen, Adelebsen und Bodenfelde Makulatur ist", kritisierte der PRO BAHN-Regionalvorsitzende Gerd Aschoff. Bei genauer Kenntnis der Sachlage habe es immer Zweifel an der gewünschten Umsetzung der Baupläne gegeben, doch die seien durch die politischen Erklärungen übertüncht worden. So habe sich die Region in Sicherheit geglaubt und werde jetzt vom Land Niedersachsen "abermals enttäuscht".
PRO BAHN wehrt sich aber vehement gegen den Eindruck, dass die Bodenfelder Bahn gegenwärtig nur im Schneckentempo befahren werde. Aschoff: "Das jetzige Angebot mit modernen Triebwagen kann sich auch in Hinblick auf die Reisezeiten durchaus sehen lassen." So fahren stündlich Züge von Göttingen in 21 Minuten nach Adelebsen und in 2 Stunden 6 Minuten nach Paderborn. Aschoff: "Das ist gegenüber dem Auto konkurrenzfähig." PRO BAHN verweist auf die Erklärung des Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann vom 4. April 2007, wonach Bahnvorstand Otto Wiesheu Verbesserungen an der Bodenfelder Bahn in Aussicht gestellt hat. "Daran werden wird die Bahn und Land messen", sagte Aschoff.
Als die "größte aktuelle Gefahr" bezeichnet PRO BAHN die Pläne des Landes, ab Dezember 2007 landesweit die Zahl der Züge im Fahrplan deutlich zu kürzen. "Es ist zwischen Göttingen und dem Weserbergland mindestens am Wochenende eine Ausdünnung des Ein-Stunden-Taktes auf einen Zwei-Stunden-Takt zu befürchten", warnt PRO BAHN. Der Verband ruft die Landtagsabgeordneten, die Kommunalpolitiker und die Bevölkerung deshalb dazu auf, sich an der Volksinitiative "Bus und Bahn in Niedersachsen" (http://www.volksinitiative-bus-und-bahn-in-niedersachsen.de) zu beteiligen, die zum Ziel hat, diese Kürzungen zu verhindern.
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